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	<title>Wissen Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Datei:BPhys GD 4ADS 44 nageldichtung schaum butyl.png</title>
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		<updated>2026-04-20T12:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
{{Lizenz info proclima &lt;br /&gt;
|Copyright Jahr upload = 2026&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Nageldichtungen auf Schaumbasis und Butylbasis &lt;br /&gt;
|Eingestellt = Willink&lt;br /&gt;
|Datum = 2026-04-20&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Lizenz===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder_pc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder pro clima Produkte]] [[Kategorie:Bilder Bauphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Datei:BPhys_GD_4ADS_44_nageldichtung_schaum_butyl.png&amp;diff=66421</id>
		<title>Datei:BPhys GD 4ADS 44 nageldichtung schaum butyl.png</title>
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		<updated>2026-04-20T12:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Au%C3%9Fendichtungs-Studie&amp;diff=66420</id>
		<title>Außendichtungs-Studie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Au%C3%9Fendichtungs-Studie&amp;diff=66420"/>
		<updated>2026-04-20T12:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Nageldichtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%;&amp;gt; '''Unterdeck- und Unterspannbahnen''' &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Studie von [[MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima|MOLL bauökologische Produkte GmbH]] initiiert'':&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%;&amp;gt; Allgemeine Aufgaben und Hintergrundinformationen &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%;&amp;gt;  Anforderungen an technische Eigenschaften und Dauerhaftigkeit  &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%;&amp;gt; Beschreibung und Vergleich aktueller Bahnentechnologien inkl. Zubehör &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie zur Bewertung der langfristigen Eignung von Außendichtungsbahnen für die Herstellung von Unterspannungen und Unterdeckungen bei geneigten Dächern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px; padding: 5px 5px 5px 5px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc-gd verarb MENTO 3000 0.jpg|center|520px|]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Abb. 1: Moderne Unterdeckbahn als Außendichtung unter späterer Eindeckung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außendichtung einer wärmegedämmten Konstruktion bzw. einer Gebäudehülle soll allgemein sensible Bauteilschichten wie zum Beispiel [[Wärmedämmung]]en oder Holzbauteile vor äußeren Einflüssen schützen. Dies sind vor allem Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee, Wind, Oberflächen- oder Grundwasser. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hintergrund ist, dass eine Vielzahl an Baustoffen durch unzuträgliche Auffeuchtung Schaden nehmen können, beispielsweise durch die Bildung von pflanzlichen Schädlingen (Pilzen), welche die Substanz abbauen. Ferner erhöht sich die [[Wärmeleitfähigkeit]] bei stark aufgefeuchteten Dämmstoffen, wodurch diese einen Teil ihrer vorgesehenen Dämmwirkung verlieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser Studie wird die Außendichtung von Holzbaukonstruktionen unter [[Dacheindeckung]]en im Bereich geneigter Dächer (Dachneigung ≥ 5°) behandelt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich werden die Schichten oft als »zweite wasserführende Ebene« bezeichnet. Diese Bauteilschichten können durch geeignete Plattenwerkstoffe (zum Beispiel [[Holzfaserplatte]]n mit entsprechender Hydrophobierung und Falzausbildung) oder [[Unterspannbahn|Unterspann]]- / [[Unterdeckbahn|Unterdeck]]- / [[Unterdachbahn]]en (im Folgenden auch allgemein als Außendichtungsbahnen bezeichnet) hergestellt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Inhalte, beispielsweise zu den verschiedenen Technologien, Aufgaben und Anforderungen können auch auf den Wandbereich, also auf [[Wandschalungsbahn]]en, übertragen werden. Der Fokus dieser Studie liegt jedoch auf den Dachbahnen unterhalb geschlossener Eindeckungen, weshalb die Inhalte auch darauf bezogen werden. Bauwerksabdichtungen wie zum Beispiel im erdberührten Bereich oder Flachdachabdichtungen sind kein Bestandteil dieser Studie.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die technische Entwicklung von Außendichtungsbahnen ist seit der Jahrtausendwende weit vorangeschritten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dennoch kommen noch immer veraltete Technologien zum Einsatz, deren Nachteile meist nicht bekannt sind und auch oft nicht direkt sichtbar werden – die entsprechenden Bauteilschichten liegen ja in der Regel unter einen geschlossenen Dacheindeckung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufgabe und Inhalt dieser Studie ist daher die wichtigsten Funktionen der Außendichtungsbahnen, die entsprechenden Technologien mit jeweiligen Eigenschaften und Unterschieden sowie Anforderungen an Material und Ausführung zu beschreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit sollen Entscheidungsgrundlagen und Sicherheit bei der Planung der Außendichtung, der Auswahl der entsprechenden Materialien und der Ausführung gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben der Außendichtung ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Möglichkeiten zur Erstellung einer Behelfsdeckung als Schutz der Konstruktion vor Witterung während der Bauzeit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 02 abplanen.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 2: Abplanen eines Daches&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 03 einhausen.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 3: Einhausen bzw. Notdach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 04 regensichernde Zusatzmaßnahme.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom:solid; border-width:1px; border-color:#aaaaaa;&amp;quot;| Abb. 4: Regensichernde Zusatzmaßnahme (hier verklebte Unterdeckbahn mit Nageldichtband) &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Obligatorische Maßnahmen beim Einsatz von Unterdeckbahnen als Behelfsdeckung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb MENTO 3 überlappung.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|-  style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 5: Verklebung von Nähten und Stößen mithilfe von Klebeband oder von Selbstklebezonen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd_verarb_MENTO_9.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 6: Abdichtung der Durchdringungen durch Befestigungsmittel der Konterlatte mit Nageldichtband /-masse oder durch nachgewiesene Abdichtungswirkung der Bahn selbst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 07 witterungsschutz.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 7: Witterungsschutz des fertigen Daches wird hauptsächlich durch die Eindeckung erzeugt. Dennoch kann Wasser z. B. bei Schlagregen hindurch treten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 08 erhöhte anforderungen.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom:solid; border-width:1px; border-color:#aaaaaa;&amp;quot;| Abb. 8: Weitere erhöhte Anforderungen z. B. aufgrund von konzentriertem Wasserlauf etc. beeinflussen die erforderliche Klasse der regensichernden Zusatzmaßnahme &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; | [[Bild:Pc_00_WISSEN_zvdh-broschuere.png|right|top| 100px|verweis=https://proclima.de/zvdh-broschuere]] Abb. 9: &amp;lt;br /&amp;gt; pro clima Broschüre &amp;lt;br /&amp;gt; [https://proclima.de/zvdh-broschuere »Regensichernde Zusatzmaßnahmen mit pro clima Bahnen nach ZVDH« (''Download'')]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bevor auf die unterschiedlichen Bahnentechnologien und die jeweiligen Vor- und Nachteile bzw. Auswirkungen eingegangen werden kann, muss zunächst ein Verständnis für die Funktionen dieser wichtigen Bauteilschicht bestehen. Im Folgenden werden daher die prinzipiellen Aufgaben der Außendichtung von Baukonstruktionen aufgezeigt und allgemein erläutert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal müssen zwei Zustände des Gebäudes bzw. des jeweiligen Bauteils unterschieden werden:&lt;br /&gt;
* der noch nicht fertiggestellte Zustand während der Bauphase, wo die Außendichtung häufig auch temporär als Schutz vor Freibewitterung dient&lt;br /&gt;
* sowie das fertiggestellte Bauteil inklusive Dacheindeckung, die primär den Witterungsschutz sicherstellt, wo die Außendichtung über den gesamten Nutzungszeitraum des Gebäudes als zweite Dichtebene funktionieren muss. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als allgemein anerkannte Regel der Technik für das Dachdeckerhandwerk und die entsprechenden Bauteilschichten gilt das »Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks« aufgestellt&lt;br /&gt;
und herausgegeben vom [[Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks]] (im Folgenden abgekürzt als [[ZVDH-Regeln]] bezeichnet). Hier werden sowohl Aufgaben und Funktionen der Außendichtungsbahnen – und platten im Dachbereich definiert, als auch Mindestanforderungen an technische Eigenschaften der jeweiligen Produkte in sog. Produktdatenblättern sowie Anforderungen an die Ausführung festgelegt. Da die ZVDH-Regeln im Bereich Deutschland als maßgebend gelten, wird auf diese im Folgenden an entsprechender Stelle verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz der Konstruktion vor Wasser von außen während der Bauphase (Freibewitterung / Behelfsdeckung) ===&lt;br /&gt;
Zum Schutz des Gebäudes bzw. der Tragkonstruktion (z. B. Holz-[[Dachstuhl]]) bei Neubauten oder zum Schutz bestehender, ggf. ausgebauter und genutzter Gebäudeteile bei Erneuerung der [[Dachhaut]], ist in der Regel ein Schutz vor äußeren Witterungseinflüssen erforderlich. In den ZVDH-Regeln wird für den Einsatz auf Dächern die sog. [[Behelfsdeckung]] definiert. Die Behelfsdeckung soll während der Bauarbeiten für einen begrenzten Zeitraum vorübergehenden Schutz sicherstellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Behelfsdeckungen können durch folgende Maßnahmen hergestellt werden:&lt;br /&gt;
* Abplanen – hierbei wird die betroffene Dachfläche mit geeigneten Bauplanen zusätzlich abgedeckt. Es sollte bei der Materialauswahl auf ausreichend wasserdichte und reißfeste Abdeckplanen geachtet werden. (siehe Abb. 2).&lt;br /&gt;
* Einhausen – hierbei wird vorübergehend über dem jeweiligen Dach behelfsmäßig eine vollständige Um- bzw. Überbauung mit entsprechend regensicherem Notdach erstellt. Dazu kommen häufig Gerüstbauteile und Planen zum Einsatz. (siehe Abb. 3).&lt;br /&gt;
* Regensichernde Zusatzmaßnahmen – hierbei werden Bauteilschichten, die sich im späteren Dach unterhalb der Eindeckung bzw. Lattung und [[Konterlattung]] befinden, auch während der Bauzeit als Witterungsschutz genutzt – also die Außendichtung, die im Rahmen dieser Studie behandelt wird. Materialien hierfür sind [[Unterspannbahn|Unterspann]]- / [[Unterdeckbahn|Unterdeck]]- sowie [[Unterdachbahn]]en oder plattenförmige Werkstoffe, z. B. [[Holzfaser-Unterdeckplatte]]n. (siehe Abb. 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass Anschlüsse und Durchdringungen regensicher auszuführen sind und ggf. eine geeignete Windsogsicherung vorzusehen ist. Auch die zur Herstellung der [[Behelfsdeckung]] verwendeten Materialien müssen selbstverständlich geeignet sein. Nach Regelwerk ist dies generell bei Unterdächern bzw. Unterdachbahnen der Fall und weiterhin bei Unterspannungen oder Unterdeckungen (aus Bahnen oder Plattenwerkstoffen), sofern diese für den Einsatz geeignet sind und vom jeweiligen Hersteller dafür empfohlen werden. Generell müssen die eingesetzten Werkstoffe den Produktdatenblättern des ZVDH-Regelwerkes entsprechen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Produktdatenblatt für Unterdeckbahnen und Unterspannbahnen]] werden Anforderungen an technische Eigenschaften, wie beispielsweise &lt;br /&gt;
* Festigkeitswerte, &lt;br /&gt;
* Alterungsbeständigkeit&lt;br /&gt;
* und Wasser-, bzw. Schlagregendichtheit festgelegt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 wurde vom ZVDH neu die zusätzliche Klasse [[UDB-eA]] für »nahtgefügte, diffusionsoffene Unterdeckbahnen für erweitere Anwendungen« eingeführt, womit homogen verschweißbare Unterdeckbahnen gemeint sind (siehe auch Kapitel &amp;quot;[[#nahtgefügte Unterdeckbahnen|3.3.2 Diffusionsoffene, nahtgefügte Unterdeckbahnen]]&amp;quot;). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Anforderungen an diese Bahnen sind im [[Produktdatenblatt diffusionsoffene Unterdeckbahnen für erweiterte Anwendungen|Produktdatenblatt diffusionsoffene Unterdeckbahnen für erweiterte Anwendungen (UDB-eA)]] festgelegt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller macht Angaben zur maximalen Dauer der [[Freibewitterung]]szeit. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier gilt es genau hinzuschauen bzw. zu lesen! Einzelne Hersteller unterscheiden zwischen maximaler Freibewitterungsdauer im Hinblick auf UV-Beanspruchung der Bahn auf der einen Seite und maximaler Dauer für den Einsatz als Behelfsdeckung im Sinne der ZVDH-Regeln auf der anderen Seite. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Missverständnisse und Irritationen zu vermeiden, wird bei pro clima Außendichtungsbahnen kein Unterschied gemacht. Die maximale Freibewitterungsdauer gilt auch für den Einsatz als Behelfsdeckung. Eine Überschreitung der vom Hersteller angegebenen maximalen Freibewitterungszeit sollte im Hinblick auf die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Bahnen unbedingt vermieden werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig bei der Verwendung von Unterdeckbahnen als [[Behelfsdeckung]] ist die regensichere Verklebung der Bahnenstöße (Nahtsicherung), sowie die Abdichtung der Durchdringungen von stiftförmigen Verbindungsmitteln (Nägel, Schrauben etc.) (siehe Abb. 5 und 6). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perforationssicherung (z. B. durch [[Nageldichtband|Nageldichtbänd]]er oder den Einsatz perforationssicherer Bahnen) ist bei der Verwendung einer Unterdeckbahn als Behelfsdeckung obligatorisch – unabhängig von der späteren Beanspruchung im eingedeckten (Nutzungs-) Zustand des Dachs. Dieser Umstand ist vielen Planern und Verarbeitern nicht bekannt. Nach ZVDH-Regeln müssen die eingesetzten Materialien den o. g. Produktdatenblättern entsprechen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass eine Behelfsdeckung ganz allgemein keine vergleichbare Regensicherheit bieten kann, wie ein fertig eingedecktes Dach in Einheit mit einer regensichernden Zusatzmaßnahme darunter. Dies ist aber auch gar nicht Aufgabe der Behelfsdeckung. Das hängt alleine schon damit zusammen, dass die Behelfsdeckung durch eine Vielzahl an stiftförmigen Befestigungsmitteln perforiert wird und Anschlüsse nur behelfsmäßig hergestellt werden können (z. B. an Dachfenstern, Schornsteinen etc.). Die Regenbelastung der Behelfsdeckung ist außerdem ungleich höher, als später die der regensichernden Zusatzmaßnahme im eingedeckten Zustand. Die Behelfsdeckung stellt also bestimmungsgemäß nur eine temporäre, behelfsmäßige Maßnahme während der Bauzeit dar. Bei voller Bewitterung kann daher ein geringfügiger Feuchteeintrag nicht vollständig ausgeschlossen werden. Kleine Mengen an eindringendem Wasser müssen unter Umständen nicht zwangsläufig einen Mangel darstellen und ggf. toleriert werden. Genau kann das jedoch nur im Einzelfall vor Ort durch eine sachkundige Person beurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz der Konstruktion vor Wasser von außen während der Nutzungsphase (eingedeckter Zustand) ===&lt;br /&gt;
Der Witterungsschutz erfolgt im fertiggestellten Zustand eines Daches überwiegend durch die eigentliche Dacheindeckung. Dennoch können flache Dachneigungen unterhalb der sog. Regeldachneigung (Erläuterung s. u.) bei Starkregenereignissen, starkem Wind, Flugschnee, Rückstau bei Schneeschmelze oder auch Beschädigungen der [[Dacheindeckung]] dazu führen, dass Wasser unter die Eindeckung gelangt. Für diese Fälle ist eine zweite wasserführende Schicht erforderlich – in den [[ZVDH-Regeln]] als Regensichernde Zusatzmaßnahme bezeichnet. Für diese Zusatzmaßnahmen werden in Abhängigkeit der Anforderungen unterschiedliche Klassen definiert, die sich durch Art des verwendeten Materials und Ausführung unterscheiden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beanspruchung der zweiten wasserführenden Schicht unterhalb der Dacheindeckung und somit die Entscheidung, welche Art der Außendichtung zu wählen ist, ist abhängig von der Wahrscheinlichkeit, dass Wasser unter die Dacheindeckung gelangt. Dabei ist entscheidend, welche Dachneigung vorliegt, welche Dacheindeckung gewählt wird, wie groß deren Regeldachneigung ist und wie viele sog. weitere erhöhte Anforderungen bei dem jeweiligen Dach bestehen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Regeldachneigung]] ist die unterste Neigung, bei der eine Dacheindeckung als ausreichend regensicher gilt. Bei Unterschreitung dieser Regeldachneigung sind dann&lt;br /&gt;
hochwertigere Zusatzmaßnahmen durchzuführen. Angaben zu den unterschiedlichen Regeldachneigungen der entsprechenden Dacheindeckung können dem ZVDH-Regelwerk oder den jeweiligen Herstellerangaben entnommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist insbesondere bei den Herstellerangaben der Unterschied zwischen Regeldachneigung und Mindestdachneigung – maßgebend ist die Regeldachneigung! Oft wird jedoch die Mindestdachneigung (z. B. bei Ausführung eines wasserdichten Unterdaches) angegeben bzw. beworben. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist zu beachten, dass Hersteller von Deckmaterialien (z. B. Dachziegeln) teilweise eine »Werksregeldachneigung« angeben, die unterhalb der vom ZVDH-Regelwerk angegebenen Regeldachneigung liegt. Hierbei sollten Planer und Handwerker berücksichtigen, dass sie ggf. von allgemein anerkannten Regeln der Technik abweichen. Diese Abweichung sollte dann dem Bauherren ausführlich erläutert und schriftlich bzw. sondervertraglich vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere erhöhte Anforderungen''' ergeben sich durch große Sparrenlängen (&amp;gt; 10 m), konzentrierten Wasserlauf auf Dachteilflächen, besondere Dachflächen (z. B. [[Gaube|Gauben]] oder [[Tonnendach|Tonnendächer]]), exponierte Lage, schnee- oder windreiche Gebiet (siehe Abb. 8). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird dann unterschieden, ob keine weiteren erhöhten Anforderungen vorliegen und damit die Mindestanforderung ausreicht oder ob eine oder mehr erhöhte Anforderungen vorliegen und dann ggf. eine höherwertige Zusatzmaßnahme erforderlich ist. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welche Beanspruchungs-Klasse das jeweilige Dach eingestuft wird und welche regensichernde Zusatzmaßnahme somit gewählt werden muss, kann man &lt;br /&gt;
* den [[Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen|Fachregeln für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen]] und &lt;br /&gt;
* dem ZVDH-Regelwerk oder der pro clima Informationsbroschüre »[https://proclima.de/zvdh-broschuere Regensichernde Zusatzmaßnahmen (Download)]« entnehmen.  &amp;lt;br /&amp;gt; In dieser Broschüre, die auf den Vorgaben des ZVDH-Regelwerks beruht, sind außerdem die weiteren notwendigen Informationen zu den »Klassen«, »zusätzlichen erhöhten Anforderungen« und den »Regeldachneigungen« aller gängigen Dacheindeckungen kompakt und übersichtlich zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz der Konstruktion vor Tauwasser von innen ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 10 witterungsschutz.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 10: Moderne Steildächer sind voll gedämmt und in der Tragebene unbelüftet. Hier sollten hoch diffusionsoffene Unterdeckbahnen eingesetzt werden, damit möglichst viel Feuchte nach außen entweichen kann.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 11 witterungsschutz.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 11: Bei fehlender Winddichtung (links) kann Wind durch den Dämmstoff strömen und Wärme abführen. Bei winddichter Umschließung (rechts) wirkt die stehende Luft im Dämmstoff planmäßig wärmedämmend.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den [[Tauwasserausfall|Tauwasserschutz]], also dem Schutz der Konstruktion vor Feuchteeintrag aus der [[Raumluftfeuchte|Innenraumluftfeuchte]] vorwiegend während der Tauperiode, sollten Holzbaukonstruktionen stets ein möglichst großes [[Bauschadensfreiheitspotenzial]] aufweisen. Dies wird erreicht durch wiederum möglichst hohe Trocknungsreserven – auch für unvorhergesehenen Feuchteeintrag beispielsweise durch Leckagen in der luftdichten Gebäudehülle. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vereinfacht kann man sagen, dass Holzbauteile mindestens auf einer Bauteilseite (außen und/oder innen) eine Austrocknung konstruktiv ermöglicht werden muss. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Bauteilaußenseite sollte die Konstruktion daher so [[diffusionsoffen]] (dampfdurchlässig) wie möglich ausgelegt sein, um schon während der kalten Jahreszeit (Tauperiode), wenn der Wasserdampfdiffusionsstrom in der Regel vom Gebäudeinneren zur Außenluft gerichtet ist, Austrocknung nach außen zu ermöglichen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Außendichtung unterhalb einer belüfteten Dacheindeckung oder hinter einer hinterlüfteten Fassadenbekleidung quasi direkt an die Außenluft angrenzt bzw. hier Feuchtigkeit an die Belüftungsebenen abgegeben werden muss, kommt dem Diffusionswiderstand dieser Bauteilschicht eine erhöhte Bedeutung zu. In der Regel sollten die als&lt;br /&gt;
Außendichtung verwendeten Materialien (Bahnen oder Platten) daher so diffusionsoffen wie möglich gewählt werden. (siehe Abb. 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz der Wärmedämmung vor Winddurchströmung ===&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip von [[Wärmedämmstoff|Wärmedämmstoffen]], vor allem faserförmiger Materialien, basiert auf Hohlräumen, die mit unbewegter Luft gefüllt sind. Wird diese stehende Luft verwirbelt oder durchströmt, nimmt die Dämmwirkung erheblich ab, da Wärme durch Konvektion abgeführt wird. Man spricht auch von »Windwashing«, da der durchströmende Wind quasi in der Dämmschicht enthaltene Wärme »herausspült«. Die Wärmedämmung kann dann also nicht mehr die Dämmleistung erbringen, die vorausgesetzt wird bzw. errechnet wurde. Hohe Energieverluste sind die Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Dämmung vor Winddurchströmung zu schützen, ist daher eine Winddichtheitsschicht erforderlich. Zitat [[DIN 4108-7]]:2011-01: &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
 »Winddichtheitsschicht: (Bauprodukt) Schicht, meist außenseitig der Wärmedämmung verlegt, die das Einströmen von Außenluft in die Konstruktion und den Wiederaustritt an anderer Stelle erschwert.« &lt;br /&gt;
Diese Winddichtheitsebene verhindert bzw. vermindert den Eintritt kalter Außenluft aber auch Zirkulationsströmungen in den Gefachen. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
So wird nicht nur die Dämmwirkung erhalten, sondern auch die Konstruktion selbst weiter vor Schäden geschützt, da durch Auskühlung bedingter [[Kondensat]]ausfall verhindert wird (siehe Abb. 11). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß der Einfluss von Leckagen in der Winddichtungsebene ist, zeigt eine umfassende Untersuchung der Holzforschung Austria, die aufbauend auf den Forschungsergebnissen einen Leitfaden erstellt hat, der die notwendige Ausführungsqualität des winddichten Anschlusses an Traufe und Ortgang definiert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch andere Forschungsberichte wie zum Beispiel von Bednar und Deseyve (2010) am Institut für Baustofflehre, Bauphysik und Brandschutz, TU-Wien &amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_05&amp;quot; /&amp;gt; zeigen sehr deutlich den negativen Einfluss von Wind auf die Wärmedämmung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist zu erkennen, dass der effektive [[U-Wert]] einer Dachkonstruktion im [[Traufe|Traufbereich]] direkt mit der Winddurchströmung zusammenhängt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilweise erhöht sich der U-Wert und damit der Wärmeverlust auf das bis zu Sechsfache! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit der Wärmedämmstoff winddicht abgeschottet ist, sind einerseits winddichte Schichten aus entsprechenden Bahnen oder Plattenmaterialien und andererseits die entsprechend winddichte Abdichtung (z. B. Verklebung) von Stößen, Überlappungen und Anschlüssen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technologien ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 12 kaltdach.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 12: Kaltdachaufbau der Vergangenheit: Aufgrund diffusionshemmender Unterspannbahnen war zwischen Bahn und Dämmung eine Hinterlüftung erforderlich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 13 gitterfolie alt.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 13: Alte zerstörte Unterspannbahn (sog. »Gitterfolie«) – die Ausgasung flüchtiger Weichmacher führte zu starker Versprödung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 14 dreilagig.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 14: Dreilagiger Aufbau einer Unterdeckbahn - beidseitig schützen Vliese die dünne Funktionsschicht. Diese Membran kann verschiedene Wirkungsweisen aufweisen (z. B. mikroporös oder monolithisch). &amp;lt;br /&amp;gt; 1: Deckvlies 2: Membran 3: Schutzvlies&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt, können vor allem Dacheindeckungen oder Fassadenbekleidungen mit Fugen (z. B. schuppenförmige Eindeckungen mit Dachziegeln oder Brettschalungen im Wandbereich) keinen absoluten Schutz vor Wasser und Winddurchströmung von außen bieten. &amp;lt;br /&amp;gt; Durch Flugschnee, windeingetriebenen Regen bzw. Schlagregen besteht die Gefahr, dass Wasser durch die Fugen hinter die äußere Bekleidung / Eindeckung dringt und dort Schäden verursacht. Schon seit längerer Zeit bestehen an die Außenhülle des Gebäudes Anforderungen hinsichtlich des Wärmeschutzes, die auch kontinuierlich steigen. Es droht jedoch die Verschlechterung der Dämmwirkung, was wiederum mit höheren Kosten für Energie und einer Reduzierung des Nutzungskomforts verbunden ist. Mit den genannten Hintergründen würde bereits in der Vergangenheit verschiedenste Maßnahmen getroffen, um die Problemstellen zusätzlich abzudichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technologien der Vergangenheit ===&lt;br /&gt;
Im Dachbereich wurden hierzu beispielsweise Fugen mit sog. Spließen (dünne Holzschindeln) hinterlegt. Beim Eindecken z. B. von Biberschwanz-Einfachdeckungen wurden diese Spließe dann hinter der Fuge der einzelnen Ziegel eingelegt, um hier eindringendes Wasser auf den nächstunteren Ziegel zu führen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Norddeutschland wurden teilweise sogenannte Pappdocken verwendet. Diese bestanden aus Abschnitten von Dachpappe (Bitumen), in welche die Dachziegel oder -steine dann beim Eindecken eingeschlagen wurden. Durch die Erwärmung der Dacheindeckung durch Sonneneinstrahlung, sind die Pappdocken und Dachziegel miteinander verschmolzen, so dass die Eindeckung regensicher war. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine andere Methode war es, die Dachziegel bzw. Fugen von innen mit einem Mörtel zu verstreichen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wandbereich wurden Fassadenbekleidungen (Brettschalungen oder kleinformatige Platten) oft ohne zusätzliche regensichernde Maßnahme verwendet. Aufgrund der senkrechten Flächen ist hier die Gefahr, dass z. B. bei Schlagregenereignissen Wasser eindringt geringer als im Dachbereich. Außerdem befand sich in der Regel hinter der entsprechenden Verkleidung eine Mauerwerkswand, die nicht so sensibel auf Wasser reagiert wie ein hölzerner Dachstuhl oder faserförmige Wärmedämmung. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden erste, technisch recht einfache Bahnen unterhalb der Eindeckung verlegt, um darunterliegende Räume oder Bauteilschichten vor Schlagregen und Flugschnee zu schützen - zunächst Bitumenbahnen (auf Dachschalung oder frei gespannt) und später auch Kunststoffbahnen aus [[PE]]. Um die Reißfestigkeit zu erhöhen, wurden teilweise Gittergelege aufgeklebt oder einlaminiert. Umgangssprachlich werden diese Bahnen oft als »Gitterfolie« bezeichnet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide Bahnen bzw. Materialien haben gemeinsam, dass diese sehr stark dampfbremsend, je nach Definition quasi dampfdicht sind. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Hintergrund waren wegen des Tauwasserschutzes in Kombination mit diesen Bahnen keine unbelüfteten, vollgedämmten Konstruktionen möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Balkengefache wurden daher nur teilgedämmt, sodass oberhalb der Wärmedämmung ein Luftspalt als Hinterlüftungsebene verblieb → ein sog. »Kaltdach« (siehe Abb. 12). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauweise hat jedoch mehrere Nachteile. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter anderem ist die Wärmedämmung nicht vor Winddurchströmung geschützt, was mit einer reduzierten Dämmwirkung verbunden ist. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich sind die Konstruktionen ineffizient, da nur unvollständig gedämmt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hat sich bei den »Gitterfolien« herausgestellt, dass diese sehr schnell altern und verspröden. Es ist daher keine Seltenheit, wenn bei Arbeiten am Dach festgestellt wird, dass von der ursprünglichen Gitterfolie nur&lt;br /&gt;
noch das Gitter vorhanden ist oder die Folie ohne großes Zutun zerbröselt (siehe Abb. 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell verfügbare Technologien ===&lt;br /&gt;
Was Dächer anbelangt, so sind die oben genannten Maßnahmen der »Fugenabdichtung « (Spließe, Pappdocken, verstrichene Ziegel) entsprechend der aktuellen allgemein anerkannten Regeln der Technik (Dachdecker-Regelwerk) nicht mehr zulässig. Abgesehen von »untergeordneten Gebäuden« sind heutzutage vollflächige Bauteilschichten aus Bahnen oder geeigneten Platten unterhalb der Eindeckung erforderlich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moderne Unterspann- und Unterdeckbahnen sind diffusionsoffen, also wasserdampfdurchlässig, damit Feuchtigkeit (z. B. aus dem beheizten Innenraum) während der Tauperiode an die Außenluft abgeführt werden kann, um Wärmedämmung sowie Holzkonstruktionen trocken zu halten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Herstellung diffusionsoffener Bahnen stehen unterschiedliche Technologien zur Verfügung. Diese werden im Folgenden erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikroperforierte Bahnen ====&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Tech_membran_mikroporen.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 15: Mikroporöse Funktionsschicht – Mikroskopaufnahme mit 1000-facher Vergrößerung, gut erkennbar die Mikroporen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Tech_membran_monolithisch_TEEE.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 16: Monolithische Membran – Mikroskopaufnahme mit 1000-facher Vergrößerung, geschlossene / porenlose Funktionsschicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 17.1 bahnenaufbau.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 17.2 bahnenaufbau.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Abb. 17: Unterschiedlicher Bahnenaufbau. Oben: 3-lagige Unterdeckbahn mit Funktionsschicht zwischen zwei Schutzvliesen. Unten: 2-lagige Unterdeckbahn; hier befindet sich die Funktionsschicht oberseitig eines Trägervlieses.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Tech_membran_mikroporen test.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 18: Testbottle als einfache Möglichkeit zur Feststellung von Mikroporen – mittels Handpumpe wird Druck unter der Bahn der Bahn aufgebaut; bei Mikroporen dringt Luft hindurch und steigt blasenförmig im Wasser auf.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei den mikroperforierten Bahnen handelt es sich um eine relativ alte Technologie, welche bereits in den 80iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Dachbereich eingesetzt wurde und heutzutage kaum mehr verbreitet ist. Die Bahnen, in der Regel aus [[PE]]-Kunststoff, werden in der Produktion mit Nadelwalzen gelöchert, also perforiert. Die »Löcher« sind bei Gegenlicht mit bloßem Auge erkennbar. Diese Mikroporen weisen eine Form und Größe auf, die verhindert dass Flüssigwasser aufgrund der Tropfenform, die dieses wegen der Oberflächenspannung von Wasser ausbildet, hindurchdringt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Poren eingestochen werden, haben diese einen trichterförmigen Längsschnitt. Am spitz zulaufenden Ende des Trichters, sind die Perforationen dann gegenüber Wassertropfen relativ dicht. Sie sind dort jedoch so groß, dass Wasserdampfmoleküle die Bahn passieren können. Damit sollen die Bahnen gegenüber flüssigem Wasser ausreichend undurchlässig und gleichzeitig offen für Wasserdampfdurchgang sein. Sehr niedrige Diffusionswiderstände werden mit dieser Technologie in der Regel jedoch nicht erreicht. So sind beispielsweise [[sd-Wert|s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werte]] von ca. 3 m, was per Definition eigentlich sogar als [[Diffusion|dampfbremsend]] gilt, üblich bei entsprechenden Bahnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil dieser Technologie ist der »Zelteffekt«, der in Verbindung mit den jeweiligen Bahnen auftreten kann. Hierbei wird Wasser durch die Perforationen eingezogen, wenn rückseitig ein saugfähiges Material, beispielsweise faserförmiger Gefachdämmstoff, direkt anliegt. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem Phänomen, das auftritt wenn Personen, Kleidung oder ähnliches direkt innen an Leinwandzeltwänden anliegen und an den Berührungspunkten nass werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spinnvliese ====&lt;br /&gt;
Bei Spinnvliesen (Spunbond) handelt es sich um Vliesstoffe, die als Gewebe aus langen Fasern bestehen. Zur Herstellung wird ein Polymer (z. B. HDPE) thermisch geschmolzen und anschließend durch eine Düse in sehr dünne, endlos lange Fasern (Filamente) geformt. Die Filamente werden dann durch einen Luftstrom oder mechanisch abgezogen. Nach der Verfestigung erfolgt das Verstrecken zu Vliesen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beim Schmelzblasverfahren (auch Meltblown genannt) werden die flüssigen Filamente durch Heißluftstrom »zerrissen«. Aus den dadurch entstandenen, anschließend abgekühlten feinen Einzelfasern entstehen Mikrofaservliese. Die Fasern der Meltblown-Vliese sind deutlich kleiner gegenüber den Spunbondfasern. Dadurch entstehen dichtere Vliese, die aber eine geringere Festigkeit aufweisen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auch Verbundmaterialien, bei denen mehrere verschiedene Vliese als Laminate produziert werden – z. B. SMS (Spunbond-Meltblow-Spunbond). SMS besteht aus zwei Lagen Spinnvlies und einer mittleren Schicht aus schmelzgeblasenen Fasern. Damit sollen die positiven Eigenschaften beider Materialien kombiniert werden: die höhere mechanische Festigkeit der Spinnvliese mit der höheren Dichtigkeit der kleinfasrigen Meltblown-Materialien. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mikroporöse Bahnen ====&lt;br /&gt;
Bei diesen Unterspann- bzw. Unterdeckbahnen kommen überwiegend Membranen aus [[Polypropylen]] als geschlossene Folie zum Einsatz. Polypropylen an sich ist [[Diffusion|diffusionsdicht]]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um hierdurch Wasserdampftransport zu ermöglichen, also Diffusionsoffenheit zu erzeugen, wird in der Produktion der PP-Folie zur Porenbildung Calciumcarbonat zugegeben und diese überdehnt (gestretcht). Dadurch entstehen pro Quadratmeter mehrere Millionen bis Milliarden kleine Mikroporen mit einem Durchmesser von 0,02 bis 1 μm. Der Schutz vor Flüssigwasser basiert darauf, dass Wassertropfen die sich aufgrund der Oberflächenspannung ausbilden, nicht durch die Poren gelangen können. Wassertropfen weisen eine Größe von circa 100 μm und mehr auf. Die Mikroporen sind dementsprechend hundert bis mehrere tausendmal kleiner.  &amp;lt;br /&amp;gt; Wasserdampfmoleküle haben im Vergleich dazu eine Größe von circa 0,00004 μm und können durch den Kapillareffekt die Membran bzw. die Mikroporen passieren (siehe Abb. 15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Monolithische Bahnen, 3-lagig ====&lt;br /&gt;
Weit verbreitet sind mehrlagige Bahnen, bei denen der Funktionsfilm beidseitig durch Vliese abgedeckt ist. Diese bieten dann ein Stück weit Schutz vor mechanischer Beanspruchung und UV-Belastung für den Film, der wiederum für wichtige technische Eigenschaften wie Diffusionsoffenheit, Wasser- und Schlagregendichtheit die entscheidende Rolle spielt (siehe Abb. 14). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei modernen Unterdeck-/Unterspannbahnen kommen hierbei [[Monolithische Membran|monolithische]] Funktionsfilme zum Einsatz. Wesentlicher Unterschied zu der herkömmlichen Mikroporentechnologie ist, dass diese Membranen grundsätzlich porenfrei sind. Die Membranen sind dadurch sehr dicht gegenüber dem Durchgang von Flüssigwasser. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wasserdampf wird aktiv entlang der Molekularstruktur der Funktionsschicht transportiert – im Prinzip über Diffusion, die zusätzlich verstärkt wird durch Wasserstoffbrückenbindungen. Hierbei entstehen Kräfte zwischen polaren Gruppen der Polymerketten der Funktionsschicht auf der einen Seite, sowie den polaren Wassermolekülen auf der anderen Seite. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser »Wasseranziehung« spricht man auch von hydrophilen Membranen. Bei den entsprechenden pro clima Bahnen kommen ausschließlich monolithische Funktionsschichten mit einer [[TEEE]]-Membran (Thermoplastischer Elastomer Ether Ester) zum Einsatz. Hierbei wird ein Polyester um Polyethergruppen ergänzt, um die zuvor genannten hydrophilen Eigenschaften zu erreichen (siehe Abb. 16). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Funktionsschicht wird in der Produktion flüssig zwischen den Vliese (meist aus [[Polypropylen]]) aufgebracht und mittels Walzen verdichtet. Dadurch entsteht ein starker mechanischer Verbund. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber gibt es am Markt dreilagige Bahnen mit mittiger [[TPU]]-Funktionsschicht (thermoplastischem Polyurethan). Diese wird dann jedoch in der Regel als dünne Folie mit zusätzlichem Klebstoff (z. B. Acrylat) auf den Vliesen verklebt. Diese Verklebungen haben wiederum den Nachteil, dass sie meist nicht sonderlich temperaturbeständig sind (sowohl im kalten, als auch sehr warmen Temperaturbereich). Daher neigen die Bahnen unter Temperatureinfluss eher zur Delaminierung. Da hier aus Kostengründen meist auch recht dünne TPU-Schichten zum Einsatz kommen, weisen die jeweiligen Bahnen oft eine geringere Beständigkeit auf, als beispielsweise zweilagige TPU-Bahnen (siehe nächster Absatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Monolithische Bahnen, 2-lagig ====&lt;br /&gt;
Beim 2-lagigen Aufbau befindet sich gegenüber dem 3-lagigen die Funktionsschicht, meist thermoplastischem Polyurethan ([[TPU]]), auf einem Trägervlies (z. B. aus [[Polyester]]) als Beschichtung (siehe Abb. 17). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hat den Vorteil, dass bei Anschlüssen die Dichtebene (TPU) direkt verklebt wird und nicht ein darüberliegendes Deckvlies, wie es beim 3-lagigen Aufbau der Fall ist. Im Herstellungsprozess wird das TPU in der Regel flüssig auf das Trägervlies mittels Co-Extruder aufgebracht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die flüssige Beschichtung dringt auch hier in das Vlies ein Stück weit ein und umschließt dabei teilweise die Vliesfasern. Zusätzlich entsteht eine chemische Bindung zwischen TPU und [[Polyester]]. Durch beide Aspekte wird ein sehr starker Verbund der beiden Lagen erreicht, was die Gefahr der nachträglichen Delaminierung in die einzelnen Schichten deutlich reduziert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TPU-Beschichtung hat weiterhin den Vorteil, dass diese materialbedingt sehr dehnfähig (bis 700 %) und sehr robust gegenüber mechanischer Belastung beim Begehen der Bahn während der Bauzeit ist. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch gegenüber UV-Strahlung weist TPU eine erhöhte Beständigkeit auf verglichen mit anderen Materialien, die bei entsprechenden Unterdeckbahnen zum Einsatz kommen. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die (monolithische) Funktionsweise hinsichtlich des Feuchtetransports ist prinzipiell ähnlich der des 3-lagigen Aufbaus (siehe vorherigen Absatz &amp;quot;Monolithische Bahnen, 3-lagig&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Testmöglichkeit ====&lt;br /&gt;
Um zu prüfen, ob eine Unterdeck- / Unterspannbahn über Poren (mikroperforiert /mikroporös) oder einen monolithischen (geschlossenen) Funktionsfilm verfügen, gibt es einfache Test möglichkeiten. Dazu können beispielsweise Proben des jeweiligen Materials in einer Testbottle eingespannt werden (siehe Abb. 18). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird ein Ausschnitt aus der Bahn zwischen zwei Kammern dicht eingespannt. In einer Kammer befindet sich Wasser, in der anderen Luft. Nun wird die Testbottle so ausgerichtet, dass oben auf dem Bahnenmuster die Wasserschicht steht. Mittels Druckluft (z. B. durch einen Handblasebalg) wird nun in der Luftkammer unterhalb des Materialprobe Überdruck erzeugt. Bei mikroporösen Bahnen steigen dann im Wasser Luftblasen auf – ein eindeutiger Beleg für kleinste Löcher / Poren in der Bahn. Bei monolithischen Bahnen kann keine Luft durch die Bahn hindurchdringen. An der pulsierenden Bewegung der Bahnenprobe ist zu erkennen, dass auf diese Druck einwirkt. Es steigen jedoch keine Luftblasen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterdachbahnen / nahtgefügte Unterdeckbahnen ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb SOLITEX WELDANO 9.2.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 19: Nahtgefügte Unterdeckung mit eingebundener Konterlatte – regensichernde Zusatzmaßnahme der höchsten Klasse; diese Maßnahme bietet sehr hohe Regensicherheit, auch bei besonders niedrigen Dachneigungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 17.1 bahnenaufbau.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 20.2 bahnenaufbau.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 20: Unterschiedlicher Aufbau. Oben: Unterdeckbahn mit Funktionsschicht zw. zwei Schutzvliesen. Unten: homogen verschweißbare, »nahtgefügte« Unterdeckbahn; hier befinden sich die Funktionsschichten beidseitig außen auf einem Trägervlies.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Unterdach]]bahnen sind für regensichere oder wasserdichte Unterdächer erforderlich. Unterdächer stellen die höchste Klasse (1 und 2) der regensichernden Zusatzmaßnahmen nach den aktuell gültigen [[Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen|Dachdecker-Regeln]] dar. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können die Klassen 1 und 2 mit nahtgefügten Unterdeckbahnen (UDB-eA) hergestellt werden. Die Klassen 1 und 2 kommen im Gegensatz zu Unterdeckungen und Unterspannungen bei relativ flach geneigten Dächern, wo die Regeldachneigung der Dacheindeckung (ggf. deutlich) unterschritten wird, zum Einsatz. Diese Zusatzmaßnahmen werden beispielsweise durch Schlagregen, Flugschnee etc. stärker beansprucht und müssen dahingehend auch mehr Sicherheit bieten, als Unterdeck- / Unterspannbahnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird erreicht durch eine homogen Verschweißung der Bahnen untereinander, welche kennzeichnend ist für Zusatzmaßnahmen der Klasse 1 und 2. Homogen verschweißte Bahnen sind deutlich regensicherer als verklebte Unterdeckbahnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen Klasse 1 und Klasse 2 liegt in der Ausführung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Klasse 1 werden die Konterlatten zusätzlich mit eingebunden bzw. eingeschweißt (siehe Abb. 19), &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wohingegen bei Klasse 2 die Bahn einfach unterhalb der Konterlatten durchläuft und lediglich der Einbau einer Nageldichtung erforderlich ist. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Klasse 1 und 2 sind jedoch teilweise dieselben Bahnenmaterialien vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Diffusionsdichte Unterdachbahnen: Bitumen, Kunststoffbahnen ====&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurden hauptsächlich Bitumenbahnen (»Dachpappe«) auf Dachschalungen aus Massivholzbrettern verwendet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachteil der Bitumenbahn ist (unter anderem), dass das Material [[Dampfsperre|dampfsperrend]] wirkt. Auf der Außenseite von Bauteilen bzw. Wärmedämmkonstruktionen sollte der Aufbau jedoch möglichst diffusionsoffen gestaltet werden, damit eingedrungene Feuchte nach außen entweichen kann. Da dies bei Verwendung von Bitumenbahnen auf der Außenseite nicht bzw. kaum möglich ist, wird hierbei oft eine Hinter- oder Belüftung vorgesehen. In dieser Ebene, unterhalb der stark dampfbremsenden Bitumenbahn bzw. Dachschalung kann dann die Feuchtigkeit über Luftströmung an die Außenluft abgeführt werden. Die zusätzlichen Belüftungsschichten erhöhen jedoch den Bauteilaufbau und Aufwand zur Erstellung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem können Belüftungsebenen nicht immer sicher ausgebildet werden – beispielsweise wenn Zu- und Abluftöffnungen nicht oder nur schwierig herstellbar sind (z. B. im Bereich von Kehlen). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laut Dachdecker-Regelwerk werden auch heutzutage noch Bahnen aus den beiden Produktdatenblättern für Bitumenbahnen bzw. Kunststoff- und Elastomerbahnen vorgesehen. Bei letzterem werden Bahnen auf Basis von PVC, EVA, FPO (aus [[PE]] oder [[PP]]), PIB oder [[EPDM]] beschrieben. Diese Materialien sind jedoch allesamt stark dampfbremsend bis hin zu dampfdicht, was zu den beschriebenen Nachteilen führen kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|nahtgefügte Unterdeckbahnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Diffusionsoffene, nahtgefügte Unterdeckbahnen: homogen verschweißbare TPU-Bahnen ====&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb SOLITEX WELDANO 3.1.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 21: Verschweißung von Unterdeckbahnen, mittels Quellschweißmittel oder Heißluftföhn werden die Funktionsschichten überlappender Bahnen homogen verschweißt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 22.1 einbindung kola konv.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 22: Einbindung der Konterlatte: bei herkömmlicher Bitumenbahn – es müssen Trapezlatten aufwendig umschlauft werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 22.2 einbindung kola.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 23: Einbindung der Konterlatte bei verschweißbaren Unterdeckbahnen – es kann zunächst eine Bahn eben verlegt und die rechtwinklige Konterlatte später einfacher durch einen zusätzlichen Bahnenstreifen eingebunden werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderne, relativ neue Alternative zu den oben beschriebenen, »klassischen« Unterdachbahnen stellen diffusionsoffene Bahnen dar, die ebenfalls homogen verschweißt werden können. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, werden mehrlagige Bahnen eingesetzt, wobei ein mittiges Trägervlies (beispielsweise auf Polyester-Basis) beidseitig mit einer Funktionsschicht aus thermoplastischem Polyurethan ([[TPU]]) versehen werden. Dies stellt einen Gegensatz zu den üblichen Unterdeck- / Unterspannbahnen dar, da hier in der Regel eine Funktionsschicht mittig zwischen zwei Schutzvliesen vorliegt (siehe Abb. 20). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteil der beidseitigen, verschweißbaren Membranen ist, dass hier direkt die Dichtebenen mit einander verbunden werden - beispielsweise im Bereich von Überlappungen. Dagegen erfolgt bei Unterdeck-/ Unterspannbahnen die Verklebung mittels Klebebändern oder Selbstklebezonen auf den Deck- bzw. Schutzvliesen und nicht der eigentlichen Funktionsschicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Unterschied ist, dass die nahtgefügten Unterdeckbahnen nicht etwa verklebt werden, wobei per Definition ein zusätzlicher Klebstoff zum Einsatz kommt, sondern dass diese homogen miteinander verschweißt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird die TPU-Schicht angelöst (verflüssigt) – entweder thermisch unter Verwendung eines Heißluftföhns oder chemisch unter Verwendung eines entsprechenden Lösungsmittels (siehe Abb. 21). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch das homogene Verschweißen der Dichtebenen ist eine sichere, lückenlose Abdichtung »aus einem Guss« möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegenüber den klassischen Unterdachbahnen (Bitumen etc.) sind die modernen TPU-Bahnen dampfdurchlässig, was bauphysikalisch, im Hinblick auf den Tauwasserschutz und konstruktiv enorme Vorteile mit sich bringt! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzliche, unter Umständen auch fragwürdige Belüftungsebenen können entfallen. Die Ebene der Tragkonstruktion kann effizient voll zu Dämmzwecken genutzt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorteile liegen in der Verarbeitung. So sind TPU-Bahnen beispielsweise deutlich flexibler, weswegen diese auch stärker geknickt werden können als Bitumenbahnen. Bei der Einbindung von Konterlatten mit Bitumenbahnen müssen die Konterlatten seitlich angeschrägt werden, damit der Knickwinkel nicht zu spitz wird und das Material reißt (siehe Abb. 22). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies entfällt bei TPU-Bahnen. Hier kann die Bahn auch in 90°-Kehlen einfach verlegt werden, ohne dass das Material reißt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem kann die Einbindung der Konterlatte auch durch einen zusätzlichen Bahnenstreifen erfolgen, der erst im Nachgang an eine ebene Verlegung unterhalb der Konterlatten montiert wird (siehe Abb. 23). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies erleichtert die Verlegung. Bei der Verwendung von Bitumen oder dampfbremsenden Kunststoffbahnen ist dies nicht möglich, da hier dann Bauteile aus Holz (Konterlatten) umlaufen stark dampfbremsend umschlossen wären. Dies steht im Widerspruch zum aktuellen Stand der Technik, der für Hölzer und Holzwerkstoffe eine Austrocknungsmöglichkeit von Feuchte fordert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technologie ist schon weit verbreitet und es liegt auch eine gewisse Langzeiterfahrung vor, weshalb man mittlerweile vom aktuellen Stand der Technik ausgehen kann. 2024 wurde diese Technologie daher auch durch die Aufnahme eines entsprechenden [[Produktdatenblatt diffusionsoffene Unterdeckbahnen für erweiterte Anwendungen|Produktdatenblatts für nahtgefügte, diffusionsoffene Unterdeckbahnen für erweiterte Anwendungen]] (UDB-eA) im ZVDH-Regelwerk eingeführt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Produktdatenblatt werden Anforderungen an technische Eigenschaften, wie beispielsweise Festigkeiten und Alterungsbeständigkeit definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an Außendichtungsbahnen und Vergleich verschiedener Systeme ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 24a hydrostatischer druckversuch.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 24b hydrostatischer druckversuch.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 24 a / b: Hydrostatischer Druckversuch im Labor – mittels Überdruck durch Pressluft wird eine künstliche Wassersäule simuliert. Gute Unterdeckbahnen erreichen Werte von über 2.500 mm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 25 schlagregentest.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 25: Schlagregentest – ein realistisches Prüfverfahren, um die dynamische Belastung eines Starkregenereignisses nachzubilden; Unterdeck- und Unterspannbahnen müssen den Test gemäß ZVDH-Regelwerk bestehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die jeweiligen Platten, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, und Bahnen die unter o.g. Kapitel &amp;quot;[[#Technologien|3. Technologien]]&amp;quot; vorgestellten Aufgaben erfüllen können, müssen diese entsprechende Eigenschaften aufweisen bzw. Anforderungen erfüllen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Definition und Eigenschaften von Unterdeckbahnen und Unterspannbahnen werden in [[DIN EN 13859-1|DIN EN 13859 Teil 1]] (für Dächer) sowie [[DIN EN 13859-1|Teil 2]]  (für Wände) geregelt. Hier sind auch die Methoden festgelegt, nach denen die jeweiligen Eigenschaften geprüft werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darüber hinaus definiert das ZVDH-Regelwerk in den Produktdatenblättern für [[Produktdatenblatt für Unterdeckbahnen und Unterspannbahnen|Unterspann-, Unterdeck-]] und [[Unterdach]]bahnen jeweils entsprechende Mindestanforderungen z. B. an Festigkeitswerte oder Widerstand gegen Wasserdurchgang. Hierbei werden für folgende drei Klassen unterschiedliche Anforderungen in zunehmender Qualität definiert:&lt;br /&gt;
* [[Unterspannbahn|Unterspannbahnen]] (USB)&lt;br /&gt;
* [[Unterdeckbahn|Unterdeckbahnen]] (UDB)&lt;br /&gt;
* [[Unterdeckbahn für erweiterte Anwendungen|Unterdeckbahnen für erweiterte Anwendungen]] (UDB-eA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserdichtheit – Schutz vor Wasserdurchgang von außen ===&lt;br /&gt;
==== Statische Wasserdichtheit ====&lt;br /&gt;
Die maßgebliche Aufgabe von Außendichtungsbahnen ist der Schutz von Bauteilen gegen Feuchtigkeit von außen (siehe Kapitel &amp;quot;[[#Schutz der Konstruktion vor Wasser von außen während der Bauphase (Freibewitterung / Behelfsdeckung)|2.1 Schutz der Konstruktion vor Wasser von außen während der Bauphase]]&amp;quot;). Die Überprüfung dieser Eigenschaft, erfolgt durch unterschiedliche Verfahren hinsichtlich des »Widerstands gegen Wasserdurchgang« und einer entsprechenden Klassifizierung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[DIN EN 13859]] unterscheidet dazu die Klassen W1, W2 und W3. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Prüfung für die Klasse W1 erfolgt nach [[DIN EN 1928]]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hierbei werden die zu prüfenden Materialproben (3 Stück je Prüfung) mit einer Wassersäule von 200 mm Höhe über zwei Stunden beaufschlagt. Dabei darf über den gesamten Prüfzeitraum kein Wasserdurchgang festgestellt werden. In einer zweiten Prüfung wird das selbe Prozedere mit einer künstlich gealterten Materialprobe durchgeführt. Prüfungen für die Klasse W2 und W3 werden nach einem anderen Verfahren, beschrieben in der Prüfnorm [[DIN EN 13111]], durchgeführt. Hierbei werden über eine schiefe Ebene vorsichtig 2,25 l Wasser auf eine Materialprobe geschüttet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Querschnittsfläche der Prüfkammer von 300 auf 150 mm ergibt sich dann eine stehende Wasserschicht von 50 mm Höhe, die über einen Zeitraum von 3 Stunden aufgebracht wird. Die Anforderung für die Klasse W2 gilt sogar erfüllt, wenn Wasser hindurchdringt – und zwar bis zu weniger als 100 ml Wasser. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfüllen Bahnen auch diese Prüfung nicht, sind sie der Klasse W3 zuzuordnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfung für die höchste Klasse W1 ist also deutlich anspruchsvoller. Nach ZVDH-Regelwerk wird für alle Unterdeck- und Unterspannbahnen die Klasse W1 gefordert. Neben dem Nachweis der W1-Klasse, besteht auch die Möglichkeit, einen hydrostatischen Druckversuch zur Ermittlung einer maximalen Wassersäule nach [[DIN EN ISO 811]] durchzuführen. (siehe Abb. 24 a / b) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hierbei werden in der Regel höhere Wassersäulen erreicht, als bei der zuvor beschriebenen Prüfung nach [[DIN EN 1928]] (z. B. für Klasse W1). Die nach DIN EN 1928 oder DIN EN ISO 811 gemessenen Wassersäulen lassen sich jedoch nicht miteinander vergleichen, da es sich um unterschiedliche Verfahren handelt, die unterschiedliche Belastungen simulieren. Der W1-Test überprüft die Wasserdichtheit (auch nach Alterung) über eine längere Einwirkungszeit (2 Stunden), z. B. durch einen anhaltenden Sprühregen, während der hydrostatische Druckversuch durch die Erhöhung des Wasserdrucks mit 10 cm oder 60 cm Wassersäule pro Minute einen vergleichsweise kurzen Starkregen mit hohen Aufprallgeschwindigkeiten der Wassertropfen abbildet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Anderen sind die Abbruchkriterien unterschiedlich. Bei der Prüfung der Wassersäule nach DIN EN ISO 811 wird der Druck ermittelt, nachdem an drei unterschiedlichen Stellen drei Tropfen aufgetreten sind. Sehr feine Tröpfchen oder Tropfen, die an gleicher Stelle erneut auftreten, bleiben dabei sogar unberücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung nach DIN EN 1928 z. B. darf dagegen keinerlei Wasserdurchgang erfolgen, was mithilfe eines sich bei Nässe verfärbenden Filterpapiers überprüft wird. Die pro clima Unterdeckbahnen werden freiwillig zusätzlich der Prüfung der hydrostatischen Wassersäule nach DIN EN ISO 811 unterzogen – auch um Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen. Bahnen mit monolithischem (geschlossenen) Funktionsfilm wie die z. B. pro clima [[SOLITEX MENTO 3000]] bieten mit einer Wassersäule von 10.000 mm sehr große Sicherheit. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bahnen mit mikroporösen Funktionsschichten oder aus Spinnvliesen können diese hohen Wassersäulen dagegen rein technisch nicht erreichen. Diese weisen dann oft deutlich geringere Werte auf oder Angaben dazu sind in den entsprechenden technischen Daten der Hersteller erst gar nicht zu finden. Bahnen, die Wassersäulentests ab 2.500 mm und größer bestehen, verfügen bereits über eine gute, Bahnen mit Werten um die 10.000 mm über eine außerordentliche Wasserdichtheit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlagregensicherheit ====&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |[[Bild:BPhys GD 4ADS 26a oberflächenspannung.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 26 a: Oberflächenspannung von Wasser normal, Wasser bildet beinahe kugelförmige Tropfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 26b oberflächenspannung.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 26 b: Oberflächenspannung von Wasser herabgesetzt durch chemische Substanz, keine ausgeprägte Tropfenbildung, geringer Zusammenhalt des Wassers, Wasser kann eher durch Poren hindurchdringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 27.1 hydrostatichser druckversuch.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 27.2 hydrostatichser druckversuch.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 27: hydrostatischer Druckversuch bei herabgesetzter Oberflächenspannung - die jeweils rechte Hälfte der Bahnenprobe wurde mit Sägekettenöl bestrichen, anschließend Druckversuch mit ca. 3 Meter Wassersäule. Oben: mikroporöse Bahn – deutlicher Wasserdurchtritt auf Öl-benetzter Hälfte. Unten: monolithische Bahn – kein Wasserdurchtritt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Tech_membran_poren.jpg|center|220px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 28: Funktionsweise einer mikroporösen Membran bildlich dargestellt – Wassertropfen können aufgrund der Größe die Bahn nicht passieren; Wasserdampfmoleküle, die deutlich kleiner sind, gelangen aufgrund von Kapillarität durch die Mikroporen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Tech_membran_monolithisch.jpg|center|220px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 29: Funktionsweise einer monolithischen Membran bildlich dargestellt – Wasserdampfmoleküle werden aktiv entlang der Molekularstruktur weitergeleitet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 30 wasserfilmbildung.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 30: Wasserfilmbildung bei mikroporöser Unterdeckbahn.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 31 schimmelbefall.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 31: Schimmelbefall unter mikroporöser Unterdeckbahn – aufgrund von schwachem, passiven Feuchtetransport hat sich die Holzfaserplatte unterhalb der Bahn aufgefeuchtet und Schimmelwachstum begünstigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 32 monolithisch mikroporös.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 32: Hier wurden bei ein und demselben Projekt monolithische SOLITEX-Bahnen (Walm in Bildmitte) und mikroporöse Bahnen (Hauptdachflächen) verbaut; bei identischen Bedingungen: mikroporös = Wasserfilm, monolithisch = trocken.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Baualltag tritt immer wieder Starkregen auf. Die Belastung, die dabei auf ein Unterdach oder eine Unterdeckung einwirkt, wird durch statische Wasserdichtheitstests nicht realistisch abgedeckt. Regen trifft dann mit einer&lt;br /&gt;
Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h auf die Bahnen. Wassertropfen können dabei einen Durchmesser bis ca. 5 mm aufweisen. Bei einem starken Gewitter können ohne weiteres in kürzester Zeit 30 bis 40 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen. So kommt zur Belastung beim Aufschlagen der Tropfen auch die Belastung beim Ablaufen des Wassers vom Dach mit Rückstauungen hinzu. Weil die Belastung bei einem solchen Wetterereignis sehr hoch sein kann und sich von einer statischen Wasserbeanspruchung unterscheidet, werden Unterdeck- und Unterspannbahnen auch einem Schlagregentest &amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_14&amp;quot; /&amp;gt; unterzogen. Hierbei werden in einem Prüfstand mit einer ca. 2,5 m² großen Fläche (vier Felder: davon zwei mit frei gespannter Bahn, ein Feld auf Wärmedämmung als weiche Unterlage und ein weiteres Feld auf sägerauen Schalungsbrettern als harte Unterlage) mithilfe eines Gebläses starke Windgeschwindigkeiten erzeugt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich wird Wasser auf die Schaufelräder des o. g. Gebläses gesprüht. Dieser verteilt den Wasserstrahl in Tropfen, welche dann wiederum mit dem Luftstrom durch einen Ausblastrichter auf die Prüffläche treffen (siehe Abb. 25). Die Tropfen stimmen hinsichtlich Größe, Verteilung und Wassergehalt mit natürlichen Tropfen bei Schlagregenereignissen sehr gut überein. Dies wurde durch entsprechend Vergleichsversuche bestätigt. Zur Überprüfung der ausreichenden Schlagregensicherheit im Sinne des ZVDH-Regelwerks, werden bei dem zuvor beschriebenen Verfahren mehrstufige Tests durchgeführt, wobei für Unterspann- und Unterdeckbahnen die Proben über einen Zeitraum von 2,5 Stunden zw. 50 und 60 mm Niederschlag mit einer stufenweise steigenden Windgeschwindigkeit von bis 72 km/h (Windstärke 8 nach Beaufort-Skala) beansprucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung der Prüfergebnisse im frei gespannten Zustand werden Tropfengröße, -anzahl und -verteilung bei Wasserdurchtritt festgehalten und mithilfe einer Punkteskala (0 bis 10) bewertet, wobei die Bewertungsziffer 0 bei keinem oder nur vereinzelten und kleinem Tropfendurchtritt die beste Bewertung darstellt. Die Anforderungen gelten als erfüllt, wenn eine Bewertungsziffer &amp;lt;6 erreicht wird. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Prüfbereich, wo die Bahnenproben auf einer Unterlage (hart und weich) aufliegen, ist eine Tropfenbeobachtung nicht möglich. Hier wird der prozentuale Wasserdurchgang ermittelt und definierten Grenzwerten gegenübergestellt. An verschweißbare Unterdeckbahnen für erweiterte Anwendungen ([[UDB-eA]]) werden im dazugehörigen Produktdatenblatt noch höhere Anforderungen gestellt. Zum Einen werden die Proben länger mit Schlagregen beansprucht (1 h anstelle 0,5 h in der höchsten Stufe) und zum Anderen ist hier noch geringerer Wasserdurchtritt zulässig. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle pro clima Unterdeckbahnen haben diesen Schlagregentest erfolgreich bestanden. Bei sämtlichen Bahnen der [[SOLITEX MENTO Linie]] wurde beispielsweise kein Wasserdurchtritt im frei gespannten Bereich festgestellt, was zur bestmöglichen Bewertungsziffer 0 geführt hat. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die hohe Schlagregensicherheit wird erreicht, weil in der [[Monolithische Membran|monolithischen Membran]] keine Poren vorhanden sind. Hohe Aufprallgeschwindigkeiten oder reduzierte Oberflächenspannung von Wassertropfen sind dann unproblematisch. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Winddichtungsbahnen mit mikroporöser Funktionsschicht weisen demgegenüber aufgrund der Poren eine geringere Schlagregensicherheit auf und können bei den zuvor genannten Umständen relativ schnell durchlässig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einfluss von Verschmutzungen bei Bahnen ====&lt;br /&gt;
Die Wasserdichtheit poröser Bahnen basiert, wie auch schon zuvor erläutert, auf der Oberflächenspannung des Wassers bzw. von Wassertropfen und demgegenüber Poren, die deutlich »kleiner« sind. Jedoch kann die Oberflächenspannung des Wassers durch chemische Substanzen herabgesetzt werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies kann im Baualltag z. B. durch Reinigungsmittel, holzeigene Inhaltsstoffe (Harze oder Terpene), Holzschutzmittel (Salze und Netzmittel), Lösemittel oder Sägekettenöl erfolgen. Ursache dafür ist, dass sich hydrophile (»wasserliebende«) Komponenten der Substanzen an den Wassermolekülen anlagern und zwischen diese drängen. Dadurch reduziert sich der Zusammenhalt der Wassermoleküle und die Oberflächenspannung sinkt (siehe Abb. 26 a / b). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Poröse Bahnen bieten dann eine deutlich reduzierte Wasserdichtheit – sowohl statisch, als auch dynamisch bei einem Schlagregentest. Dadurch können erhebliche Feuchtemengen in die Wärmedämmung eindringen und zu Schäden an der Konstruktion und zu [[Schimmel]]bildung führen. Der Einfluss kann auch in Labormessungen deutlich nachgewiesen werden. Dazu wurden beispielsweise Proben sowohl monolithischer, als auch mikroporöser Bahnen mit Sägekettenöl bestrichen und anschließend einem hydrostatischen Druckversuch nach [[DIN EN ISO 811]] unterzogen. Bei dem hier erwähnten Versuch wurde jeweils die Hälfte der jeweiligen Probe bestrichen. Nach Aufbringen eines Drucks, der einer Wassersäule von ca. 3 Metern Höhe entspricht, zeichnen sich deutliche Unterschiede ab: bei der monolithischen Bahn ist auch im ölbestrichenen Abschnitt kein Wasserdurchgang feststellbar, wohingegen sich bei der mikroporösen Bahn im ölbestrichenen Bereich deutliche Wassertropfen bilden gegenüber der unbehandelten Probenhälfte (siehe Abb. 27). Dies verdeutlicht die Problematik der reduzierten Wasserdichtheit bei herabgesetzter Oberflächenspannung von mikroporösen Bahnen. Monolithische Bahnen (wie alle pro clima Unterdeckbahnen) bleiben auch unter diesem Einfluss sicher wasserdicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diffusionsverhalten – Abfuhr von Wasserdampf nach außen ===&lt;br /&gt;
Wie in [[#Schutz der Konstruktion vor Tauwasser von innen|Kapitel 2.3 &amp;quot;Schutz der Konstruktion vor Tauwasser von innen&amp;quot;]] erläutert, sollten Konstruktionen mit feuchte-empfindlichen Materialien (z. B. Holz, [[Holzwerkstoff]]e oder Faserdämmstoffe) in mitteleuropäischem Klima außenseitig so diffusionsoffen wie möglich gestaltet werden. Die Außendichtungsbahnen stellen hierbei meist die äußerste Schicht dar, weshalb deren [[Diffusionswiderstand]] eine entscheidende Rolle spielt. Kenngröße dafür ist die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke ([[sd-Wert|s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]]), die für Unterdeckbahnen mit [[sd-Wert|s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]]en &amp;lt; 0,2 m nach [[DIN EN ISO 12572]] ermittelt wird, für s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werte ≥ 0,2 m nach [[DIN EN 1931]]. Nach [[DIN 4108-3]] werden Bahnen mit [[sd-Wert|s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]] ≤ 0,5 m als diffusionsoffen bezeichnet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdeckbahnen sollten jedoch einen [[sd-Wert|s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]] ≤ 0,3 m bzw. deutlich geringer aufweisen. Hintergrund ist unter anderem, dass in [[DIN 4108-3]] und [[DIN 68800-2]] einige Aufbauten beschrieben werden, für die kein rechnerischer Tauwassernachweis bzw. kein Nachweis des Holzschutzes erforderlich ist, wenn (neben weiteren Bedingungen) der [[sd-Wert|s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]] der äußeren wasserableitenden Schicht ≤ 0,3 m beträgt. Technisch bzw. bauphysikalisch jedoch sinnvoller ist der Einsatz von Bahnen mit deutlich niedrigeren Diffusionswiderständen, um mehr Feuchteabfuhr nach außen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Passiver Feuchtetransport bei mikroporösen Bahnen ====&lt;br /&gt;
Hier erfolgt der Feuchtetransport nach außen als passiver Vorgang (siehe Abb. 28). Dieser funktioniert nur stark ausgeprägt, wenn ein relativ hohes Dampfteildruckgefälle anliegt. In modernen, hochgedämmten Konstruktionen, ist dies jedoch nicht immer der Fall. Der Feuchtetransport ist hierbei weiterhin abhängig von der Luftbewegung (Konvektion). Bei fehlender Konvektion (z. B. zu geringe Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenseite der Bahn, die auf starker Wärmedämmung aufliegt) wird der Feuchtetransport stark herabgesetzt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies kann auch geschehen, wenn die Poren der Bahn blockiert sind, z. B. durch Verschmutzung, hohes Dampfaufkommen oder Tauwasserausfall an der Innenseite. Dann kann ebenfalls keine Luftbewegung stattfinden. Im Zweifel sammelt sich hier zu viel Feuchtigkeit an und die Konstruktion kann Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktiver Feuchtetransport bei monolithischen Bahnen ====&lt;br /&gt;
Porenfreie Membranen mit monolithischer Funktionsschicht (z. B. [[TEEE]]-Film) ermöglichen einen aktiven Feuchtigkeitstransport durch das Bahnenmaterial (siehe Abb. 29). Für den Transport ist nur ein minimales Dampfteildruckgefälle erforderlich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steht Kondensat innenseitig in Tropfenform an, wird dieses entlang der Molekülketten des Filmes aktiv in Richtung des Gefälles der Wasserdampfteildrücke (i. d. R. nach außen) transportiert. Bei steigender Feuchtigkeit nimmt der Wasserdampftransport, weil aktiv, sogar noch zu. Der Diffusionswiderstand sinkt. Damit wird die Bahn noch dampfdurchlässiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Folgen und Vergleich der Systeme ==== &lt;br /&gt;
Als Folge neigen im Vergleich mikroporöse Bahnen deutlich eher zur diffusionsbedingten Wasserfilmbildung auf der Rückseite, als monolithische Bahnen (siehe Abb. 30). Durch den Wasserfilm oder auch schon stark erhöhte Luftfeuchte ohne Kondensat droht unterhalb der Bahn Pilzbefall (z. B. Schimmel) auf der Wärmedämmung oder Dachschalung (siehe Abb. 31). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Winterzeit kann aus dem Wasserfilm eine geschlossene Eisschicht frieren. Eis ist faktisch wasserdampfdicht. So wandelt sich eine eigentlich dampfdurchlässige Außenschicht in eine Dampfsperre. Dadurch kann noch weiteres Kondensat an der Eisschicht anfallen bzw. anfrieren, wodurch im Extremfall ein Feuchteschaden entstehen kann, der unter Umständen jedoch erst zu Tage tritt, wenn sich die Temperaturen wieder erhöhen und die Eisschicht abschmilzt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei monolithischen Membranen ist die Wasserfilmbildung und daraus möglicherweise resultierende Gefahr einer Eisschicht aufgrund des aktiven Feuchtetransportes nahezu ausgeschlossen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies zeigte sich auch auf realen Baustellen im Vergleich zu mikroporösen Bahnen bei gleichen Bedingungen (siehe Abb. 32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winddichtheit ===&lt;br /&gt;
Wie zuvor erwähnt, sind bezuglich der Winddichtheit aktuell keinerlei Anforderungen an die Ausführung von Bauteilen und eine zu erreichende Qualität in Regeln der Technik definiert. Dementsprechend sind auch keine Anforderungen an die zur Herstellung der Winddichtheit verwendeten Materialien / Produkte festgelegt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein kann jedoch festgehalten werden, dass porenfreie Membranen naturgemäß einen größeren Widerstand gegen Luft- bzw. Winddurchströmung aufweisen, als poröse Membranen (siehe auch [[#Spinnvliese|Kapitel &amp;quot;3.2.2 Spinnvliese&amp;quot;]]). Auch durch einfache Vliesbahnen ohne Funktionsfilm kann Wind in gewissem Maße hindurchdringen.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dachbahnen mit monolithischer Funktionsschicht bieten also auch im Hinblick auf die Winddichtheit größtmögliche Sicherheit. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den Bahnen in der Fläche, spielen für die Winddichtheit natürlich auch die Verbindungen und Anschlüsse an angrenzende Materialien eine entscheidende Rolle. Diese werden in der Regel durch Verklebungen hergestellt. Damit hat auch die Qualität und vor allem Dauerhaftigkeit der Verklebungen einen Einfluss auf die Winddichtheit. Die verwendeten Kleber sollte also über hohe Endfestigkeiten und Dauerhaftigkeiten verfügen (siehe [[#Verklebungen|Kapitel &amp;quot;5.2: Verklebungen&amp;quot;]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hagelsicherheit ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 15px 0px 0px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 33 hagelsicherheit.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 33: Prüfung der Hagelsicherheit. Mit einer Hagelkanone können Hagelkörner auf Bahnen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h geschossen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 34 hagel 50 mm.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 34: SOLITEX-Unterdeckbahnen auf Holzfaserdämmplatte bleiben auch bei mehrmaligem Beschuss mit 50 mm Hagelkorn unbeschädigt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Während der Bauzeit ist eine Unterdeckung, welche als Behelfsdeckung bzw. Witterungsschutz eingesetzt wird, teilweise nicht nur gewöhnlichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Auch extreme Wetterereignisse, wie starke Wolkenbrüche oder Hagel können auftreten. Auch im späteren eingedeckten Zustand, kann starker Hagelfall eine Dacheindeckung massiv beschädigen und die darunterliegende Unterdeckung beanspruchen. Daher ist die Überprüfung der [[Hagelwiderstand - Hagelbeständigkeit|Hagelsicherheit]] für die jeweiligen Bahnen sinnvoll. Um für die pro clima Unterdeckbahnen die entsprechende Sicherheit garantieren zu können, wurden an unabhängigen Prüfinstituten Hageltests nach [[VKF]] Prüfbestimmungen durchgeführt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Prüfung wurden die unten angeführten Bahnen auf einer Holzfaserdämmplatte aufliegend montiert und mithilfe einer Hagelkanone mit den größtmöglichen Hagelkörnern (Durchmesser 50 mm) mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h beschossen (siehe Abb. 33 und 34). Danach wurden die Bahnen im Bereich der Hagelbeschuss-Stelle optisch auf Risse und mit Hilfe einer hydrostatischen Wassersäule auf Wasserdichtheit geprüft. Um die Prüfung zu bestehen, muss die Wasserdichtheit der Bahnen nach Hagelbeschuss immer noch gegeben sein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele gängige Dachziegel erreichen lediglich die Widerstandsklasse [[HW 4]]. Folglich bieten die o. a. pro clima Unterdeckbahnen dank ihrer hohen [[Hagelwiderstandsklasse]] [[HW 5]], verlegt auf einer Holzfaserdämmplatte, zusätzlichen Schutz für das Dach. Auch wenn Ziegel durch den Hagel brechen, halten die Bahnen das Dach trocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| pro clima Bahn || [[Hagelwiderstandsklasse|Hagelwiderstands-&amp;lt;br&amp;gt;klasse]] || Wassersäule, &amp;lt;br&amp;gt;nach Hagelbeschuss || [[Freibewitterung]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WELDANO 3000]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[HW 5]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |500 cm || Bis zu 6 Monate&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[SOLITEX QUANTHO 3000 connect|SOLITEX QUANTHO 3000]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[HW 5]]||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |450 cm || Bis zu 4 Monate&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[SOLITEX MENTO 5000]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[HW 5]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |500 cm || Bis zu 6 Monate&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[SOLITEX MENTO 3000]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[HW 5]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |330 cm || Bis zu 4 Monate&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[SOLITEX MENTO PLUS]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[HW 5]] ||  align=&amp;quot;center&amp;quot; |500 cm || Bis zu 4 Monate&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dauerhaftigkeit ===&lt;br /&gt;
==== Dauerhaftigkeit allgemein ====&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 35 bewitterung.jpg|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 35: Freibewitterungsstand zur Untersuchung der Alterungsbeständigkeit bei direkter Bewitterung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 36a udb 13 wochen.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 36b udb 13 wochen.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 36 a / b: Mikroskop-Aufnahmen von Unterdeckbahnen nach 13 Wochen Freibewitterung zeigen Rissbildung und massive Auflösungserscheinungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 37 solitex 24 wochen.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 37: Mikroskop-Aufnahmen einer SOLITEX MENTO 3000 Unterdeckbahn nach 24 Wochen Freibewitterung – keine Schäden erkennbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 38a testdach.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 38b testdach.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 38 a / b: Testdach zur Untersuchung der Alterungsbeständigkeit von Unterdeckbahnen im eingedeckten Nutzungszustand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 39a hydrostatischer druckversuch.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 39b hydrostatischer druckversuch.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 39 a / b: Hydrostatischer Druckversuch nach 2 Jahren natürlicher Alterung unter Dacheindeckung; oben: mikroporöse Bahn undicht bei Wassersäule von &amp;lt; 0,6 cm; unten: die SOLITEX MENTO 3000 erreicht Werte &amp;gt; 3 m.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wichtig ist, dass die Außendichtungsbahnen die zuvor beschriebenen Eigenschaften nicht nur zum Zeitpunkt der Verlegung oder wenige Jahre in der Nutzungszeit des Gebäudes aufweisen. Die Bahnen verbleiben über einen sehr&lt;br /&gt;
langen Zeitraum in der Konstruktion und sind meist auch nicht kontrollierbar, weil sie durch weitere Bauteilschichten verdeckt werden. &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
Planer, Verarbeiter und Bauherren müssen sich also quasi »blind« auf die verwendeten Materialien verlassen können! Bei Dacheindeckungen wird von einer Lebensdauer der Dacheindeckung (aus Dachziegeln oder -steinen) von ca. 50 bis 60 Jahren ausgegangen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_20&amp;quot; /&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dieser Zeit wird die Dacheindeckung i. d. R. ersetzt. Dementsprechend muss auch die regensichernde Zusatzmaßnahme (z. B. Unterdeckbahn) darunter über eine lange Lebensdauer verfügen, da diese ja nur bei Austausch der Dacheindeckung ebenfalls neu hergestellt werden kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Realität ist leider ernüchternd! Untersuchungen, wie sie z. B. am Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik (AIBau) zur »Dauerhaftigkeit von diffusionsoffenen Unterspann- und Unterdeckbahnen unter Eindeckungen« &amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_20&amp;quot; /&amp;gt; durchgeführt wurden, haben ergeben, dass ein Großteil der verwendeten Bahnen nicht einmal den Mindestanforderungen standhält. Viele der untersuchten Bahnen zeigten weit vor Erreichen der Nutzungsdauer der Dacheindeckung massive Auflösungserscheinungen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilweise hingen die untersuchten Bahnen nur noch in losen Fetzen zwischen den Sparren. Die Autoren kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass neben der Einbausituation (z. B. hinsichtlich UV- und Wärmebeanspruchung) offensichtlich auch unterschiedliche Materialeigenschaften einen deutlichen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit der Bahnen haben. So wurde festgestellt, dass unter widrigen Umständen verbaute Materialien sich teilweise beständiger darstellten, als andere, die unter günstigen Faktoren eingesetzt waren. Es bestehen also offensichtlich große Unterschiede in den Materialqualitäten der untersuchten Bahnen. Die Autoren konstatierten ferner, dass die Qualität bzw. die Dauerhaftigkeit der Bahnen tendenziell mit dem Materialpreis korreliert. Vereinfacht ausgedrückt: billige Bahnen sind in der Regel weniger dauerhaft, teurere Materialien meist deutlich stabiler!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen negativ aufgefallen, sehr preisgünstigen Bahnen und positiv bewerteten, dauerhafteren Bahnen wurde dabei mit ca. 2 bis 4 €/m² ermittelt. Daraus resultieren für die gesamte Dachfläche eines durchschnittlichen Einfamilienhauses Mehrkosten von 500 bis 1000 €. Der Mehrwert, den dieses Investment in puncto Bauteilsicherheit und Langlebigkeit mit sich bringt ist immens und steht in keinem Verhältnis zu den hohen zusätzlichen Kosten, die bei einem möglichen Bauschaden durch vorzeitiges Materialversagen entstehen können. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie können nun aber Planer und Verarbeiter abschätzen, welche Unterdeckbahnen dauerhaft stabil und wasserdicht bleiben? Die entsprechenden Produktnormen ([[DIN EN 13859-1/-2]]) fordern lediglich einen Nachweis der Wasserdichtheit W1 nach einer 14-tägigen Bestrahlung mit intensivem UV-Licht und einer 90 Tage andauernden Lagerung bei 70 °C. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
pro clima unterzieht alle seine freibewitterbaren Bahnen und Zusatzprodukte zusätzlich strengeren Prüfungen durch akkreditierte Prüflabore. Bei den Unterdeckbahnen [[SOLITEX MENTO 3000]] und [[SOLITEX MENTO 5000]] wurde beispielsweise die künstliche Alterung nicht wie in [[DIN EN 13859]] gefordert bei 70 °C, sondern bei 120 °C durchgeführt, um die Belastung der Abdichtungsfilme durch die Alterung verschärft zu simulieren. Die Prüfbedingungen sind in Relation zum tatsächlichen Einsatz zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freilandversuche ====&lt;br /&gt;
Neben Laborprüfungen (intern wie extern) werden die Bahnen im Rahmen von Langzeituntersuchungen zusätzlich sowohl unter Dacheindeckungen, als auch dauerhaft freibewittert getestet. So wird das Verhalten der Produkte unter reellen mechanischen Belastungen durch UV-Strahlung, Wind, Feuchte- und Temperaturschwankungen sichtbar. Zur Bewertung des Einflusses unter freier Bewitterung verblieben die entsprechenden Bahnenproben ohne Eindeckung und damit ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Zur Bewertung des Langzeitverhaltens im Nutzungszustand, wurde beim zweiten Dach oberhalb der Bahnen ein gängiger Aufbau mit Konterlattung, Lattung und Dachziegeleindeckung vorgesehen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbaut wurden in beiden Fällen sowohl pro clima Unterdeckbahnen, als auch eine Bahnenauswahl von Materialien anderer Hersteller. In regelmäßigen zeitlichen Abständen wurden jeweils Proben entnommen und untersucht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wurde zunächst rein optisch geprüft, ob jeweils Beschädigungen erkennbar sind und anschließend wichtige technische Eigenschaften wie beispielsweise der Widerstand gegen Wasserdurchgang (hydrostatische Druckhöhe)&lt;br /&gt;
labortechnisch gemessen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser kontinuierlichen Auswertung zeigten sich gravierende Unterschiede in der Alterungsbeständigkeit verschiedener Bahnen – sowohl nach Freibewitterung, als auch im Langzeittest unter Dacheindeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Untersuchung bei voller Bewitterung =====&lt;br /&gt;
Hier wurden neben pro clima Unterdeckbahnen auch sechs Produkte anderer Hersteller vergleichend auf einem Freibewitterungsstand getestet (siehe Abb. 35). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Messung der hydrostatischen Druckhöhe mit unverbautem und damit ungealtertem Material, attestierte allen eingesetzten Bahnen eine hohe Dichtheit im Bereich mehrerer Meter Wassersäule. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Messungen nach 4 und 8 Wochen zeigten noch keine deutliche Veränderung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 13 Wochen Freibewitterung ergaben sich jedoch schon signifikante Unterschiede. Teilweise betrugen die gemessenen Wassersäulen weniger als ein fünftel des Ausgangswerts. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine mikroskopische Vergrößerung zeigte teils massive Auflösungserscheinungen bei diesen Bahnen. Hier waren Risse oder Zerbröseln deutlich zu erkennen (siehe Abb. 36 a / b). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 24 Wochen konnte lediglich bei einer der sechs getesteten Wettbewerbsbahnen überhaupt noch eine Wassersäule aufgebracht werden. Die anderen 5 Bahnen wiesen keinerlei Dichtheit mehr auf, wohingegen alle getesteten pro clima SOLITEX Bahnen auch nach dieser langen Freibewitterungszeit noch sicher dicht hielten und noch hohe Werte erzielten (siehe Abb. 37).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Untersuchung unter Dacheindeckung =====&lt;br /&gt;
Zur Bewertung sowie zum Vergleich des Echtzeit-Alterungsverhaltens im Nutzungszustand wurden neben [[Winddichtung bei Steildachkonstruktionen|pro clima Unterdeckbahnen]] (u. a. [[SOLITEX MENTO 3000]]) auch 5 gängige Unterdeckbahnen weiterer Hersteller unter realistischen Bedingungen im Testdach verbaut (siehe Abb. 38a / b). Auf eine vorangegangene Freibewitterung wurde dabei bewusst verzichtet, um alleine die Alterung im eingedeckten Nutzungszustand zu untersuchen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemessen wurde zu verschiedenen Zeitpunkten die hydrostatische Wassersäule, sowie auch Festigkeitswerte. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach zwei Jahren realer Alterung wurden zum ersten Mal nach Einbau Proben genommen und geprüft. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zeigte sich, dass eine der Bahnen nur noch eine Wassersäule von im Durchschnitt 57 cm aufwies. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum Neuwert von über 300 cm ein starkes Nachlassen. Alle anderen Bahnen wiesen eine allenfalls geringfügige Veränderung auf. Die Unterdeckbahn [[SOLITEX MENTO 3000]] erreichte Werte von &amp;gt; 300 cm. Nach insgesamt über 11 Jahren Prüfdauer halten zwei der untersuchten Bahnen lediglich noch einer Wassersäule von 20 cm stand, eine weitere Unterdeckbahn liegt bei 56 cm. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Unterdeckbahn SOLITEX MENTO 3000 erreicht nach dieser relativ langen Alterung noch immer einen sehr guten Wert von 230 cm (siehe Abb. 39 a / b).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== UV-Beständigkeit ====&lt;br /&gt;
UV-Strahlen können Materialien schädigen oder gar zersetzen. So wird durch UV-Strahlung auch die Alterung von Kunststoffbahnen, eingesetzt als Unterdeckung, beschleunigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Strahlung verändert einerseits die Polymerketten, welche an Elastizität verlieren, weil die Strahlung in der Lage ist organische Bindungen aufzuspalten. Andererseits können auch flüchtige Weichmacher entfliehen. Beides führt zur Versprödung und ggf. Rissbildung im Material. Massiv ist die Belastung der Bahnen vor allem während des ungeschützten, offenen Bauzustandes. Hier trifft die UV-Strahlung ungehindert direkt auf die Oberflächen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Zeitraum gilt es also zwingend zu begrenzen. Die Hersteller machen daher entsprechende Angaben zu maximalen Dauer der Freibewitterung in den jeweiligen technischen Unterlagen. Diese Freibewitterungszeiten sollten auch nicht überschritten werden. Nicht etwa, weil sich die Bahnen dann unmittelbar auflösen würden, sondern vielmehr weil die vorgesehene und auch erforderliche Gesamtlebensdauer dann nicht mehr gewährleistet werden kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch im eingedeckten Zustand werden die Unterdeckbahnen weiterhin beansprucht - in Randbereichen (z. B. an Zuluftöffnungen, etc.), aber auch in der Dachfläche (z. B. bei schuppenförmigen Eindeckungen wie Ziegel, Schiefer, etc.). Je nach Art der Eindeckung, kann hierbei von einer Strahlungsbelastung der Unterdeckung von 2 bis 10 % der außen auf das Dach einwirkenden Gesamtstrahlung ausgegangen werden. Eines besonders hohe Beanspruchung besteht in unausgebauten Dachräumen, wenn Sonnenlicht durch Fenster oder Luken eindringen kann und auf eine unterseitig ungeschützte Bahn trifft – auch in Bereichen mit indirekter, diffuser Strahlung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine hohe UV-Beständigkeit der Unterdeckbahnen ist daher entscheidend für deren Langlebigkeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird durch mehrere Eigenschaften erreicht:3&lt;br /&gt;
* Zugabe von modernen, dauerhaften UV-Stabilisatoren anstelle von flüchtigen Weichmachern. Hierdurch wird das Verspröden durch Ausgasen der Weichmacher verhindert.&lt;br /&gt;
* Einsatz dicker Deckvliese bei mehrlagigen Bahnen. Dadurch wird die eigentliche, dünne  Funktionsschicht der Unterdeckbahn vor UV-Belastung geschützt. Vereinfacht kann man festhalten, dass mit zunehmender Dicke / Grammatur des Deckvlieses auch die UV-Beständigkeit der gesamten Bahn zunimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hitzebeständigkeit ====&lt;br /&gt;
Unter Dacheindeckungen wie z. B. Ziegel, Schiefer, Metalleindeckungen oder auch dachintegrierten PV- und Solaranlagen entstehen sehr hohe Temperaturen. Messungen, wie z. B. in &amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_21&amp;quot; /&amp;gt; haben Temperaturen bis zu 70 °C unter Dachziegel-/Dachsteineindeckungen festgestellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter anderen Materialien können die Temperaturen unter Umständen noch höher liegen. Unterdeckbahnen bestehen meist aus Polymeren, langen miteinander verbundenen Molekülketten. Werden diese dauerhaft durch Wärme beansprucht, spalten sich die langen Polymerketten auf. Die verkürzten Ketten führen dazu, dass die Materialien verspröden (ähnlich wie unter UV-Einfluss). Bei dieser vorzeitigen Alterung verliert die Kunststoffbahn ihre mechanischen Festigkeiten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwertige, langlebige Materialien verfügen über eine thermostabile Funktionsschicht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Monolithische TEEE-Funktionsfilme (Thermoplastischer Elastomer Ether Ester) haben einen Schmelzpunkt von mehr als 200 °C, mikroporöse Membranen aus Polypropylen von ca. 160 °C. Neben dem höheren Schmelzpunkt weisen die TEEE-Membranen auch eine höhere Langzeit-Thermostabilität auf, als mikroporöse Bahnen.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu TEEE allgemein gibt es langjährige Praxiserfahrungen aus anspruchsvollen Anwendungsbereichen, teils unter Extrembedingungen. So wird TEEE beispielsweise in Airbags eingesetzt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Material muss in dieser Anwendung sowohl bei sehr niedrigen, als auch sehr hohen Temperaturen (beispielsweise -40 °C in Sibirien / +85 °C in einem geparkten schwarzen Auto in der Wüste von Arizona) sicher über die gesamte Lebenszeit eines Autos funktionieren.  &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Hitzebeständigkeit der SOLITEX MENTO Bahnen wurde auch labortechnisch im Rahmen von unabhängigen Prüfungen an Prüfinstituten nachgewiesen. Hierfür wurde die Dauerhaftigkeit nach künstlicher Alterung nach [[DIN EN 13859-1]] bestimmt. Dazu wurden nach UV- und Wärmealterung das Zug-Dehnungsverhalten sowie die Wasserdichtheit gemessen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Regulär ist hierzu in DIN EN 13859-1 eine Temperaturalterung bei 70 °C über eine Dauer von 90 Tagen vorgesehen. Das [[ZVDH-Regelwerk]] fordert in den jeweiligen Produktdatenblättern für die Klassen USB, UDB und UDB-eA eine Erhöhung auf 80 °C.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Unterdeckbahnen der [[SOLITEX MENTO Linie]] wurden noch höheren Beanspruchungen ausgesetzt und erfüllten die Anforderungen dieser Prüfung auch bei 100 °C oder 120 °C. Damit bieten die SOLITEX-Unterdeckbahnen deutlich höhere Hitzebeständigkeit als marktüblich und können somit auch bei extremer Temperaturbeanspruchung sicher bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hydrolysestabilität ====&lt;br /&gt;
Unter Hydrolyse wird allgemein die chemische Spaltung von Verbindungen unter Wassereinfluss verstanden. Dieses Phänomen kann auch bei gewissen organischen Verbindungen, also auf Kohlenstoffketten basierenden Kunststoffen&lt;br /&gt;
auftreten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generell ist es so, dass viele Substanzen chemisch zu einer irreversiblen Materialveränderung führen können. Geläufig sind meist Reaktionen bei der Einwirkung von Säuren oder Basen, doch auch das vermeintlich »neutrale«&lt;br /&gt;
Wasser kann Bauprodukte erheblich schädigen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Hydrolyse handelt es sich um eine chemische Wechselwirkung zwischen Wasser und verschiedenen Kunststoffen mit hydrolisierbaren Gruppen, wie beispielsweise Ester-, Amid- oder Nitrilgruppen. Besonders empfindlich reagieren polykondensierte Kunststoffe.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Erzeugung der langkettigen Polymere wird (vereinfacht ausgedrückt) Wasser abgespalten, wodurch sich die Ketten verlängern. Steht nun beim späteren Einsatz des Kunststoffes Wasser und etwas Wärmeenergie zur Verfügung, kehrt sich der Vorgang um und die Ketten brechen auf. Die Wirkung ist ähnlich wie durch UV-Belastung. Damit verliert der Kunststoff wesentliche Eigenschaften wie die mechanischen Festigkeiten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Baupraxis können durch das Hydrolyse-Phänomen Probleme entstehen, wenn Kunststoffe länger andauernd Flüssigwasser ausgesetzt sind. Dies kann Kondensat sein, das von der Dacheindeckung abtropft oder das sich unterseitig der Bahn infolge hoher Luftfeuchte bildet. Bei minderwertigen Materialien entstehen zunächst punktuelle Auflösungserscheinungen (»Lochfrass«), bis hin zum totalen Zusammenbruch der Bahn. Es gilt also für die Herstellung von Unterdeck- und Unterspannbahnen die richtige Materialwahl und -kombination zu treffen, um diese Einflüsse abzufangen. Daher sind sowohl die Deckvliese der SOLITEX MENTO Bahnen, als auch die TEEE-Funktionsschicht so ausgelegt, dass diese langfristig einen erhöhten Schutz vor Hydrolyse bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör zur Herstellung der Regensicherheit ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;280px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; | [[Bild:100 Jahre Klebkraft doc.png|right|top| 100px|verweis=100 Jahre Klebkraft]] Abb. 40: Die Alterungsbeständigkeit von Luftdichtheitsklebemitteln kann über DIN 4108-11 geprüft werden. Die künstliche Alterung von 120 Tagen entspricht in etwa 17 Jahren. Für pro clima Klebetechnik wurde die Alterung auf 700 Tage (entspricht 100 Jahre) verlängert. &amp;lt;br&amp;gt; [https://de.proclima.com/media-download/188/pro_clima_100_Jahre_Klebkraft_bestaetigt.pdf Download PDF: »100 Jahre Klebkraft«]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 41 wasserfestigkeit klebeband.jpg|center|280px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 41: Wasserfestigkeit von Klebebändern.  Links: Klebeband mit wasserlöslicher Acrylat-Emulsion »verseift« und verflüssigt unter Wassereinfluss. Rechts: Klebeband mit wasserfestem SOLID-Kleber, Trennung der Verklebung nur zerstörerisch möglich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb MENTO 3.jpg|center|280px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 42: Bahnenüberlappungen mit Selbstklebezonen – die Verklebung erfolgt hier vor ablaufendem Wasser geschützt unter der Überlappung. Die Verklebung durch Kleber in Kleber funktioniert auch unter widrigen Umständen sicher.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 43 dichtlippe solitex quantho.jpg|center|200px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 43: Selbstklebezone mit Dichtlippe &amp;lt;br /&amp;gt; TPU-Beschichtung und Kleber ragen über das Trägervlies hinaus, wodurch die beiden Funktionsschichten direkt verbunden werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung einer ausreichenden Regensicherheit, müssen Unterdeckbahnen wasserableitend abgedichtet werden. Im Wesentlichen sind hierzu (je nach Anforderung) die folgenden drei Anschlüsse erforderlich:&lt;br /&gt;
* Verklebung der Bahnennähte und -stöße&lt;br /&gt;
* Anschlüsse am Randbereich (z. B. [[Traufe]] und [[Ortgang]]) sowie an aufgehende / durchdringende Bauteile (z. B. [[Schornstein]], [[Dachfenster]] etc.)&lt;br /&gt;
* Abdichtung der Nageldurchdringungen im Bereich der Konterlatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verklebungen ===&lt;br /&gt;
Die Winddichtung außen muss zuverlässig verklebt werden. Das gilt sowohl für die Verklebung der Bahnen untereinander, als auch für deren Anschlüsse an Durchdringungen und an angrenzenden Bauteilen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generell ist bei bautechnischen Verklebungen, wie auch im Bereich der Winddichtung, eine hohe Endfestigkeit entscheidend. Zu weich eingestellte Kleber ermöglichen eine sehr gute Anfangshaftung, weil der dünnflüssige Kleber schnell in den Untergrund eindringt, weisen jedoch im Vergleich nur geringe Endfestigkeiten auf. Diese Verbindungen können unter langfristig wirkenden geringen Belastungen (z. B. durch Wind oder Bauteilbewegungen) versagen. Optimal sind Kleber, die über eine ausreichende Anfangsfestigkeit verfügen, um bei der Verarbeitung gut auf dem Untergrund zu haften und später eine sehr hohe Endfestigkeit aufweisen, um unvorhergesehene Lasten aufnehmen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Festigkeiten und Dauerhaftigkeiten zu winddichten Verklebungen von Unterdeckbahnen gibt es jedoch leider aktuell keine geregelten Anforderungen. Als Anhalt können aber Untersuchungen zur Dauerhaftigkeit von Luftdichtungsklebebändern und -flüssigklebstoffen herangezogen werden. Idealerweise ist die Klebetechnik ohnehin universell innen (im Bereich der Luftdichtung) und außen (zur Verklebung der Winddichtung) einsetzbar.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies ist bei pro clima Klebetechnik, wie z. B. [[TESCON VANA]] sowie den Anschlussklebern der [[ORCON Linie]] der Fall. Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur »Qualitätssicherung klebebasierter Verbindungstechnik für Luftdichtheitsschichten« an der Universität Kassel wurde ein Verfahren zur beschleunigten Alterung für Klebeverbindungen entwickelt, welches mittlerweile in der [[DIN 4108-11]] enthalten ist. Hier wird gefordert, dass Klebeverbindungen nach einer Lagerung bei erhöhter Lufttemperatur und Feuchtigkeit (65 °C und 80 % relative Luftfeuchtigkeit) über einen Zeitraum von 120 Tagen (das entspricht etwa 17 Jahren Echtzeit nach Satas &amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_23&amp;quot; /&amp;gt;) vorgegebene Mindestzugfestigkeiten aufweisen müssen. Bereits dann kann die Verbindung als dauerhaft angesehen werden. Für die Prüfung der Dauerhaftigkeit wurden auch die o. a. pro clima Klebetechnik einer beschleunigten Alterung unter den genannten Rahmenbedingungen unabhängig unterzogen. Der Testzeitraum wurde zusätzlich von 120 Tagen auf 700 Tage verlängert. 700 Tage beschleunigte Alterung entsprechen nach Satas 100 Jahren in der Realität. Die getestete pro clima Klebetechnik haben auch diese verlängerte beschleunigte Alterung sicher bestanden (siehe Abb. 40). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Aspekt bezüglich der Klebetechnik im Bereich der Winddichtung ist deren Wasserfestigkeit. Regenschauer oder Kondensat auf Unterdeckbahnen während der Bauzeit treten im Baustellenalltag relativ häufig auf. Auch im eingedeckten Zustand werden die Verklebungen unter Umständen durch Flüssigwasser (beispielsweise hervorgerufen aus ablaufendem Kondensat, windeingetriebenem Regen oder Schnee) beansprucht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher sollten die eingesetzten Klebetechnik über einen wasserfesten Kleber (z. B. SOLID-Acrylat-Kleber) verfügen. Klebetechnik aus wasserlöslichen Acrylat-Emulsionen können sich dagegen unter Wassereinfluss wieder verflüssigen und im schlimmsten Fall versagen (siehe Abb. 41).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verklebung mit Selbstklebezonen ====&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Bahnenüberlappungen im Außenbereich (z. B. Unterdeckbahnen) hat sich der Einsatz von Selbstklebezonen bewährt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorteil gegenüber der Überklebung eines Stoßes mit zusätzlichem Klebeband ist, dass die Selbstklebezonen unter der Überlappung, geschützt vor ablaufendem Wasser angeordnet sind. Bei Überklebung auf dem Stoß läuft&lt;br /&gt;
ablaufendes Wasser stets direkt über bzw. gegen die Verklebung, was deren Beanspruchung und damit die Gefahr des Versagens deutlich erhöht. Optimalerweise werden die Selbstklebzonen als wechselseitige Klebestreifen hergestellt. Dann wird bei der Montage auf der Baustelle Kleber in Kleber verklebt, was auch unter widrigen Bedingungen (Kälte, Nässe etc.) sehr gut funktioniert (siehe Abb. 42).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Selbstklebezonen mit Dichtlippe ====&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung der Selbstklebezone stellt die Variante mit Dichtlippe dar. Diese kommt beispielsweise bei 2-lagigen Unterdeckbahnen mit [[TPU]]-Funktionsschicht zum Einsatz. Hierbei ragt dann die TPU-Beschichtung über das darunterliegende Trägervlies hinaus. Die Klebezonen sind nun in definierter Breite auch im Bereich ohne Vlies angeordnet. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit wird eine »Sperrzone« geschaffen, wo die Unterkante des Vlieses gegen Wassersaugen abgesperrt und zusätzlich ermöglicht wird, dass die Funktionsschichten (TPU) der überlappten Bahnen direkt miteinander verklebt werden. Ein Hinterlaufen der Verklebung durch das Trägervlies wird dadurch ausgeschlossen, was zu einer deutlich erhöhten Dichtheit der Stoßverklebung führt (siehe Abb. 43). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[SOLITEX QUANTHO 3000 connect]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nageldichtung ===&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;280px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 44 nageldichtung schaum butyl.png|center|280px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 44: Links: Nageldichtungen auf Schaumbasis dichten nur auf dem Vlies ab – Wasser im oberen wasserführenden Vlies kann durch die Durchdringung der Membran eindringen. Rechts: Nageldichtung auf Butylbasis dichtet in der Ebene der Membran ab und verhindert Wassereintritt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Pc-gd verarb TESCON NAIDECK 1.jpg|center|280px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 45: Fließfähiges Butyl zieht sich entlang des Nagelschaftes hinein in den Untergrund und dichtet dort direkt ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 46 nageldichtung solitex quantho.png|center|200px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 46: Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen dichtet stiftförmige Befestigungsmittel selbst ab.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stiftförmigen Befestigungsmittel (z. B. Nägel), die zur Befestigung der Konterlatten, aber teilweise auch der Traglatten verwendet werden, durchdringen die regensichernde Zusatzmaßnahme (z. B. Unterdeckung) und perforieren diese dabei. Um Wassereintritt zu verhindern bzw. zu minimieren, sind je nach Anforderungen (Klasse der Zusatzmaßnahme; bei Einsatz als Behelfsdeckung obligatorisch) zusätzliche Abdichtungen zwischen Konterlatte und Unterdeckung erforderlich. Dies können Dichtbänder oder Dichtmassen sein. Alternativ können Bahnen mit nachgewiesener selbstdichtender Funktion eingesetzt werden (siehe [[#Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen (»selbstdichtend«)| Absatz 5.3.3 &amp;quot;Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen&amp;quot;]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nageldichtmassen ====&lt;br /&gt;
Dichtmassen sind selbstaufschäumende, einkomponentige [[Polyurethan]]-Massen, die unter Luft und Feuchtigkeit erst das Volumen verändern und dann aushärten. Aus diesem Grund werden diese Massen zuerst aufgetragen und anschließend wird die [[Konterlatte]] positioniert und befestigt. Hierbei verdrängt die Dichtmasse Luft im Spalt zwischen Konterlatte und [[Unterdeckbahn]] und dringt außerdem tief in die Vlies- und Faserstruktur von Unterdeckbahnen sowie Konterlatte ein. Dadurch wird ein kapillarer Wasserfluss im Deckvlies der Bahnen verhindert und gleichzeitig der Hohlraum zwischen Konterlatte und Unterdeckbahn versiegelt, so dass Wasser gar nicht erst an die stiftförmigen Befestigungsmittel gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteilig ist bei diesen Systemen jedoch, dass keine UV-Stabilisatoren eingesetzt werden und sich der gebildete Schaum daher oftmals allmählich zersetzt. Auf vliesfreien Oberflächen, z. B. zweilagigen [[TPU]] Unterdachbahnen, legt sich der Schaum außerdem nur oberflächlich an. Eine Dichtung erfolgt dann nur, wenn auch eine chemische Bindung an der Oberfläche erfolgt, was material- bzw. produktbedingt jedoch nicht immer der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nageldichtbänder ====&lt;br /&gt;
Herkömmliche (Nagel-) Dichtbänder bestehen oft aus Schaumstoff. Zu beachten ist hierbei, dass diese Dichtbänder nicht die eigentlichen (Nagel-) Durchdringungen in der Bahnenebene abdichten, sondern die Fuge zwischen Konterlatte und Bahn durch starke Komprimierung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehlt an entsprechender Stelle ausreichender Anpressdruck, kann das Schaumstoffband von Niederschlagswasser hinterlaufen werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei vielen Verbundbahnen mit Vliesstoffen oberhalb der eigentlichen Funktionsschichten, kann außerdem ein Wassertransport im Deckvlies erfolgen, da dieses alleine nicht wasserdicht ist, sondern lediglich den darunterliegende Film schützen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nageldichtbänder aus hochflexiblem Butylkautschuk, bei denen sich die Dichtmasse mit dem Schaft der Nägel / Schrauben in das entsprechende Loch ziehen, dichten die Perforation der Bahnenfunktionsschicht direkt ab. Dadurch wird eine sehr gute Abdichtwirkung erzielt – und dies unabhängig vom Anpressdruck (siehe Abb. 44 und 45). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[SOLITEX MENTO Linie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen (»selbstdichtend«) ====&lt;br /&gt;
Relativ neu, jedoch schon recht weit verbreitet sind perforationssichere Bahnen. Diese Bahnen dichten aufgrund ihrer Materialeigenschaften stiftförmige Befestigungsmittel selbst ab, weshalb kein zusätzliches Nageldichtmaterial erforderlich ist. Die überwiegende Anzahl der etablierten Produkte weist einen zweilagigen Aufbau auf, wobei die oberste Funktionsschicht oftmals auf [[TPU]] basiert. Um die geforderte Nageldichtheit zu erzeugen, wird hierbei einerseits der Abdichteffekt zwischen Konterlatte und Bahn durch Flächenpressung genutzt (siehe Abb. 46). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits umschließt die »gummiartige« TPU-Beschichtung den durchdringenden Nagel und dichtet dieses damit direkt ab. Dadurch wird die Verarbeitung erleichtert und beschleunigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[SOLITEX QUANTHO 3000 connect|SOLITEX QUANTHO 3000]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Perforationssicherung in der ganzen Fläche vorhanden ist, ist das System außerdem weniger (verarbeitungs-) fehleranfällig. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Funktions- bzw. Verwendbarkeitsnachweis für die entsprechenden Materialien, hat sich eine Europäische Technische Bewertung ([[ETA]]) etabliert. Im Gegensatz zum Verfahren unter Verwendung zusätzlicher Nageldichtungen, wird mit der jeweiligen [[ETA]] die abdichtende Funktion der Bahn überprüft und nachgewiesen. Seit 2024 erkennt auch das ZVDH-Regelwerk an, dass die Funktion des Nageldichtbandes bzw. der Nageldichtmasse durch eine entsprechende Ausstattung der Unterdeck-/Unterspannbahn übernommen werden kann, wenn für diese Eigenschaft eine [[ETA]] vorliegt (siehe [[Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung geschlossener Systeme === &lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;280px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:BPhys GD 4ADS 47 udb zubehoer.jpg|center|280px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 47: Unterdeckbahn und Zubehör – zur Herstellung von Anschlüssen, Verklebung von Überlappungen und Abdichtung von Nageldurchdringungen ist teilweise Zubehör erforderlich; hierbei sollten idealerweise Systemkomponenten des Bahnenherstellers eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
In der Baupraxis ergibt sich immer wieder die Fragestellung, ob Systemkomponenten der regensichernden Zusatzmaßnahmen von verschiedenen Herstellern gemischt verwendet werden können. Insbesondere als Nageldichtbänder werden oft preisgünstige Produkte verwendet – z. B. einfache Schaumstoffbänder. Nach ZVDH-Regelwerk benennt i. d. R. der Bahnenhersteller das Zubehör. Dieses muss auf die entsprechende Unterdeckbahn abgestimmt sein. Das Zubehör für Nahtverklebungen muss außerdem hinsichtlich Alterung und Schlagregenwiderstand gleichwertig mit der Bahn sein. Alternativ dazu kann zwar auch Zubehör anderer Hersteller verwendet werden. Dann muss jedoch der Zubehör-Hersteller die Eignung in Anlehnung an das Produktdatenblatt sowie die Materialverträglichkeit mit der jeweiligen Bahn bestätigen. Ob die die Eignung und Materialverträglichkeit von Fremdanbietern tatsächlich immer für die jeweilige Bahn geprüft und bestätigt wird, ist teilweise fraglich bzw. für den Anwender oft nicht eindeutig nachvollziehbar. Außerdem führt die Mischung verschiedener Systeme in der Baupraxis regelmäßig zu Diskussionen, beispielsweise mit Sachverständigen. Möglichst große Sicherheit für Planern, Verarbeiter und Bauherren bietet daher der Einsatz geschlossener Systeme eines Herstellers (siehe Abb. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung und Fazit ==&lt;br /&gt;
Unterspann- und Unterdeckbahnen müssen eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben erfüllen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So müssen sie die darunter befindliche Konstruktion teilweise schon während der Bauzeit vor mitunter heftigen Witterungseinflüssen schützen. Doch auch im späteren Nutzungszustand ist damit zu rechnen, dass auch durch eine fertige Dacheindeckung nicht unerhebliche Mengen an Wasser (Schlagregen, Flugschnee etc.) hindurchdringen. Eine funktionierende Unterdeckung schützt also über die gesamte Nutzungsdauer der Dacheindeckung, die durchaus bis zu 50 Jahre betragen kann, Wärmedämmung und Tragkonstruktion vor Feuchteschäden von außen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite soll von außen kommendes Flüssigwasser abgehalten werden, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf der anderen Seite soll Wasserdampf aus der Konstruktion möglichst schnell bzw. in großen Mengen nach außen entweichen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher sollten die Bahnen idealerweise hochdiffusionsoffen eingestellt sein. Dies ist vor allem in Verbindung mit [[Monolithische Membran|monolithischen Funktionsfilmen]] möglich. Diese weisen keinerlei Poren auf und bieten durch diese geschlossene Struktur maximale Sicherheit vor Flüssigwasser von außen bei gleichzeitig starkem ausgeprägten aktivem Feuchtetransport aus der Konstruktion hinaus.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Dichtheit gegenüber Wasserdurchgang spiegelt sich bei entsprechenden Laborprüfungen zur Wasserdichtheit (z. B. hydrostatische Wassersäule oder Schlagregentests ohne festgestellten Wasserdurchgang) wieder – dies auch unter widrigen Umständen, wie beispielsweise bei Verunreinigung durch Substanzen, welche die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen. Im Vergleich dazu lässt die Dichtigkeit herkömmlicher, mikroporöser Bahnen in dieser Situation massiv nach. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch den aktiven Feuchtetransport monolithischer Bahnen reduziert sich außerdem die Gefahr von Tauwasser- oder gar Eisbildung an der Unterseite der Unterdeckbahn erheblich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mikroporöse Bahnen neigen aufgrund des passiven Feuchtigkeitstransports eher zu Wasserfilmbildung, wodurch Schimmelbefall oder Feuchteschäden in der Konstruktion drohen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Faktor, der auch mit dem Hintergrund des Klimawandels und damit verbundener Zunahme von extremen Wetterereignissen sogar noch an Bedeutung gewinnt, ist die [[Hagelwiderstand - Hagelbeständigkeit|Hagelsicherheit]] von Dächern. Große Hagelkörner können eine Ziegeleindeckung völlig zerstören. Wichtig ist dann, dass die Unterdeckung darunter Stand hält. Sicherheit bieten hier Aufbauten mit Unterdeckbahnen, die über eine nachgewiesene, möglichst hohe [[Hagelwiderstand - Hagelbeständigkeit|Hagelsicherheit]] ([[HW5]]) verfügen, verlegt auf [[Holzfaserdämmplatte|Holzfaserdämmplatten]], die einerseits eine tragfähige Unterlage bilden und zusätzlich durch ihre vergleichsweise weiche Beschaffenheit Aufschlagenergie absorbieren.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von [[Unterdach|Unterdächern]] kamen in der Vergangenheit hauptsächlich dampfdichte Bitumen- und Kunststoffbahnen zum Einsatz, die keine Austrocknung von Feuchtigkeit nach außen hin zulassen. Inzwischen setzt sich hier jedoch die Verwendung [[Diffusionsoffen|diffusionsoffener]], homogen verschweißbarer TPU-Bahnen durch. Diese bieten die selbe Sicherheit, lassen jedoch auch Feuchtigkeit aus der Dämmkonstruktion per Diffusion entweichen.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem sind diese Bahnen i. d. R. einfacher zu verarbeiten und entsprechen als [[UDB-eA]] den Anforderungen des ZVDHs für den Einsatz als Zusatzmaßnahme der Klasse 1 oder 2 alternativ zum klassischem, dampfdichten Unterdach.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Unterdeckbahnen die an sie gestellten Aufgaben auch dauerhaft erfüllen können, ist eine hohe Materialbeständigkeit erforderlich.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem UV-Strahlung und Wärme lässt die Kunststoffe altern. Die [[SOLITEX Linie|SOLITEX-Unterdeckbahnen]] sind daher mit beständigen, weichmacherfreien, nicht flüchtigen Stabilisatoren ausgestattet. Der Funktionsfilm, der die wesentlichen Aufgaben einer Bahn übernimmt, sollte möglichst temperaturbeständig sein.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewährt hat sich die Verwendung von [[TEEE]], das einen hohen Schmelzpunkt sowie eine hohe Langzeit-Thermostabilität aufweist.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Alterungsbeständigkeit von Unterdeckbahnen wird zwar durch eine normativ geregelte Prüfung getestet. Die damit verbundene künstliche Alterung, ist jedoch nur eingeschränkt auf den realen Einsatz übertragbar. So wurde in Freilandmessungen festgestellt, dass viele Bahnen, die zwar entsprechend der jeweiligen Produktnorm ([[DIN EN 13859-1]]) künstlich gealtert und anschließend positiv geprüft wurden, unter realistischen Bedingungen vorschnell altern – sowohl im offenen Zustand während der Bauzeit, als auch im eingedeckten Nutzungszustand. Hier versagte die Wasserdichtheit mancher Bahn bereits nach wenigen Jahren. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ebenfalls getesteten [[SOLITEX Linie|SOLITEX-Unterdeckbahnen]] wiesen dagegen am Ende der Testdauer nach mehr als 11 Jahren noch immer sehr hohe Wasserdichtigkeiten und Zugfestigkeiten auf und können damit langfristig die darunter angeordneten Bauteile schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis_TechnikHotline_flach}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_05&amp;quot;&amp;gt; Bednar, Deseyve; Hygrothermal Performance of Windtight Roof Constructions. Development of durable and energy efficient roof constructions without wind induced increase of thermal &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_14&amp;quot;&amp;gt; Prüfverfahren zum »Nachweis der Schlagregensicherheit von Unterdeck- und Unterspannbahnen«, Technische Universität Berlin, Institut für Bauingenieurwesen, Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_20&amp;quot;&amp;gt; Zeitwertermittlung und Lebensdauer von Bauteilen – Kriterien, Methoden, Verfahren, Lebensdauerkatalog von Bauteilen; Arbeitsgruppe »Lebensdauer vom Bauteil«, Bund Technischer Experten e.V. 08/2019 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_21&amp;quot;&amp;gt; Oswald, Sous, Zöller; Forschungsbericht »Dauerhaftigkeit von diffusionsoffenen Unterspann- und Unterdeckbahnen unter Eindeckungen«; Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik, [[Fraunhofer IRB]] Verlag, 2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Qu_23&amp;quot;&amp;gt; Satas; Handbook of Pressure Sensitive Adhevise Technology; Springer, 01/1989 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 05-2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Download ==&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 0px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;660px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;border-right:solid; border-width:1px; border-color:#aaaaaa;&amp;quot; | '''Regensichernde Zusatzmaßnahmen'''  &lt;br /&gt;
| '''Außendichtungs-Studie'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;border-right:solid; border-width:1px; border-color:#aaaaaa;&amp;quot; | [[Bild:Pc_00_WISSEN_zvdh-broschuere.png|left|160px|verweis=https://de.proclima.com/media-download/286/Regensichernde_Zusatzmaßnahmen_nach_ZVDH.pdf]] mit pro clima Bahnen nach ZVDH: Anforderungen · Zuordnung · Systeminformationen · Technische Daten &lt;br /&gt;
| [[Bild:Pc_00_WISSEN_aussendichtungsstudie.png|left|160px|verweis=https://de.proclima.com/media-download/492/pro_clima_Aussendichtungsstudie.pdf]] Unterdeck- und Unterspannbahnen: Hintergrundinformationen, technische Eigenschaften, Dauerhaftigkeit, aktuelle Bahnentechnologien &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;border-right:solid; border-width:1px; border-color:#aaaaaa;&amp;quot; | 44 Seiten · [https://de.proclima.com/media-download/286/Regensichernde_Zusatzmaßnahmen_nach_ZVDH.pdf Download]&lt;br /&gt;
| 13 Seiten · [https://de.proclima.com/media-download/492/pro_clima_Aussendichtungsstudie.pdf Download]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV Bphys gd1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstruktion]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Bauphysik]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Nageldichtung&amp;diff=66419</id>
		<title>Nageldichtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Nageldichtung&amp;diff=66419"/>
		<updated>2026-04-20T12:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die stiftförmigen Befestigungsmittel (z. B. Nägel), die zur Befestigung der Konterlatten, aber teilweise auch der Traglatten verwendet werden, durchdringen die regensichernde Zusatzmaßnahme (z. B. Unterdeckung) und perforieren diese dabei. Um Wassereintritt zu verhindern bzw. zu minimieren, sind je nach Anforderungen (Klasse der Zusatzmaßnahme; bei Einsatz als Behelfsdeckung obligatorisch) zusätzliche Abdichtungen zwischen Konterlatte und Unterdeckung erforderlich. Dies können Dichtbänder oder Dichtmassen sein. Alternativ können Bahnen mit nachgewiesener selbstdichtender Funktion eingesetzt werden (siehe unten 'Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahn').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; style=&amp;quot;border-style:solid; border-width:1px; margin: 0px 0px 0px 15px;&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bild:BPhys GD 4ADS 44 nageldichtung schaum butyl.png|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 1: Links: Nageldichtungen auf Schaumbasis dichten nur auf dem Vlies ab – Wasser im oberen wasserführenden Vlies kann durch die Durchdringung der Membran eindringen. Rechts: Nageldichtung auf Butylbasis dichtet in der Ebene der Membran ab und verhindert Wassereintritt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bild:Pc-gd verarb TESCON NAIDECK 1.jpg|center|300px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 2: Fließfähiges Butyl zieht sich entlang des Nagelschaftes hinein in den Untergrund und dichtet dort direkt ab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bild:BPhys GD 4ADS 46 nageldichtung solitex quantho.png|center|200px|]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Abb. 3: Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen dichtet stiftförmige Befestigungsmittel selbst ab.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nageldichtmassen ==&lt;br /&gt;
Dichtmassen sind selbstaufschäumende, einkomponentige [[Polyurethan]]-Massen, die unter Luft und Feuchtigkeit erst das Volumen verändern und dann aushärten. Aus diesem Grund werden diese Massen zuerst aufgetragen und anschließend wird die [[Konterlatte]] positioniert und befestigt. Hierbei verdrängt die Dichtmasse Luft im Spalt zwischen Konterlatte und [[Unterdeckbahn]] und dringt außerdem tief in die Vlies- und Faserstruktur von Unterdeckbahnen sowie Konterlatte ein. Dadurch wird ein kapillarer Wasserfluss im Deckvlies der Bahnen verhindert und gleichzeitig der Hohlraum zwischen Konterlatte und Unterdeckbahn versiegelt, so dass Wasser gar nicht erst an die stiftförmigen Befestigungsmittel gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteilig ist bei diesen Systemen jedoch, dass keine UV-Stabilisatoren eingesetzt werden und sich der gebildete Schaum daher oftmals allmählich zersetzt. Auf vliesfreien Oberflächen, z. B. zweilagigen [[TPU]] Unterdachbahnen, legt sich der Schaum außerdem nur oberflächlich an. Eine Dichtung erfolgt dann nur, wenn auch eine chemische Bindung an der Oberfläche erfolgt, was material- bzw. produktbedingt jedoch nicht immer der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nageldichtbänder ==&lt;br /&gt;
Herkömmliche (Nagel-) Dichtbänder bestehen oft aus Schaumstoff. Zu beachten ist hierbei, dass diese Dichtbänder nicht die eigentlichen (Nagel-) Durchdringungen in der Bahnenebene abdichten, sondern die Fuge zwischen [[Konterlatte]] und Bahn durch starke Komprimierung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehlt an entsprechender Stelle ausreichender Anpressdruck, kann das Schaumstoffband von Niederschlagswasser hinterlaufen werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei vielen Verbundbahnen mit Vliesstoffen oberhalb der eigentlichen Funktionsschichten, kann außerdem ein Wassertransport im Deckvlies erfolgen, da dieses alleine nicht wasserdicht ist, sondern lediglich den darunterliegende Film schützen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nageldichtbänder aus hochflexiblem Butylkautschuk, bei denen sich die Dichtmasse mit dem Schaft der Nägel / Schrauben in das entsprechende Loch ziehen, dichten die Perforation der Bahnenfunktionsschicht direkt ab. Dadurch wird eine sehr gute Abdichtwirkung erzielt – und dies unabhängig vom Anpressdruck (siehe Abb. 1 und 2). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[SOLITEX MENTO Linie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen (»selbstdichtend«) ==&lt;br /&gt;
Relativ neu, jedoch schon recht weit verbreitet sind perforationssichere Bahnen. Diese Bahnen dichten aufgrund ihrer Materialeigenschaften stiftförmige Befestigungsmittel selbst ab, weshalb kein zusätzliches Nageldichtmaterial erforderlich ist. Die überwiegende Anzahl der etablierten Produkte weist einen zweilagigen Aufbau auf, wobei die oberste Funktionsschicht oftmals auf [[TPU]] basiert. Um die geforderte Nageldichtheit zu erzeugen, wird hierbei einerseits der Abdichteffekt zwischen Konterlatte und Bahn durch Flächenpressung genutzt (siehe Abb. 3). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits umschließt die »gummiartige« TPU-Beschichtung den durchdringenden Nagel und dichtet dieses damit direkt ab. Dadurch wird die Verarbeitung erleichtert und beschleunigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[SOLITEX QUANTHO 3000 connect|SOLITEX QUANTHO 3000]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Perforationssicherung in der ganzen Fläche vorhanden ist, ist das System außerdem weniger (verarbeitungs-) fehleranfällig. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Funktions- bzw. Verwendbarkeitsnachweis für die entsprechenden Materialien, hat sich eine Europäische Technische Bewertung ([[ETA]]) etabliert. Im Gegensatz zum Verfahren unter Verwendung zusätzlicher Nageldichtungen, wird mit der jeweiligen [[ETA]] die abdichtende Funktion der Bahn überprüft und nachgewiesen. Seit 2024 erkennt auch das ZVDH-Regelwerk an, dass die Funktion des Nageldichtbandes bzw. der Nageldichtmasse durch eine entsprechende Ausstattung der Unterdeck-/Unterspannbahn übernommen werden kann, wenn für diese Eigenschaft eine [[ETA]] vorliegt (siehe [[Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Außendichtungs-Studie#Nageldichtung|Außendichtungs-Studie]]&lt;br /&gt;
* [[Produktdatenblatt für Unterdeckbahnen und Unterspannbahnen]]&lt;br /&gt;
* [[TESCON NAIDECK Linie]] - Nageldichtungen &lt;br /&gt;
* [[SOLITEX QUANTHO 3000 connect]] - verklebte Unterdeck- / Unterspannbahn, auch ohne zusätzliches Nageldichtmaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie: Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Datei:BPhys_GD_4ADS_46_nageldichtung_solitex_quantho.png&amp;diff=66418</id>
		<title>Datei:BPhys GD 4ADS 46 nageldichtung solitex quantho.png</title>
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		<updated>2026-04-20T12:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: Willink lud eine neue Version von Datei:BPhys GD 4ADS 46 nageldichtung solitex quantho.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
{{Lizenz info proclima &lt;br /&gt;
|Copyright Jahr upload = 2025&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen (»selbstdichtend«)&lt;br /&gt;
|Eingestellt = Willink&lt;br /&gt;
|Datum = 2025-03-05&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Lizenz===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder_pc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder pro clima Produkte]] [[Kategorie:Bilder Bauphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<updated>2026-04-20T12:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: Willink lud eine neue Version von Datei:BPhys GD 4ADS 46 nageldichtung solitex quantho.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
{{Lizenz info proclima &lt;br /&gt;
|Copyright Jahr upload = 2025&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Perforationssichere Unterdeck- / Unterspannbahnen (»selbstdichtend«)&lt;br /&gt;
|Eingestellt = Willink&lt;br /&gt;
|Datum = 2025-03-05&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Lizenz===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder_pc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder pro clima Produkte]] [[Kategorie:Bilder Bauphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Holzwerkstoff&amp;diff=66416</id>
		<title>Holzwerkstoff</title>
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		<updated>2026-04-13T13:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff '''Holzwerkstoff''' bezeichnet industriell veredelte Holzprodukte. Dazu zählen im wesentlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holzwerkstoffe auf Vollholzbasis===&lt;br /&gt;
* Konstruktionsvollholz (KVH) ist '''kein''' Holzwerkstoff, sondern Vollholz, dass durch spezielle Sortier- und  Einschnittverfahren und Trocknung eine höhere Holzgüte besitzt als übliches Nadelholz.&lt;br /&gt;
* Duo- und Triobalken® &lt;br /&gt;
* Kreuzbalken&lt;br /&gt;
* [[Brettschichtholz]] (BSH)&lt;br /&gt;
* Brettsperrholz (Kreuzlagenholz)&lt;br /&gt;
* Brettstapelelemente, Dübelholzelemente&lt;br /&gt;
* Massivholzplatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzwerkstoffe in Schichten, Lagen, Streifen, Spänen | Holzwerkstoffplatten ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend gelistete Holzwerkstoffplatten werden unter Druck verpresst und mit Klebstoffen (Kunstharzen) oder mineralischen Bindemitteln (z. B. Zement) verklebt. Holzwerkstoffe verfügen regulär in alle Richtungen über ähnliche Eigenschaften. Die Antropie des Holzes - die unterschiedliche Eigenschaft, abhängig von der Faserrichtung - sowie das Quellen und Schwinden des Holzes wird nahezu ausgeglichen. Abhängig von ihrem spezifischen Einsatzgebiet sind sie beispielsweise feuchtigkeitsbeständig, fungizid-geschützt oder Durchschuss-hemmend ausgestattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftdichte Holzwerkstoffplatten können abhängig von Dicke und ihrer [[Dampfdiffusionszahl µ]] als [[Dampfbremse]] und [[Luftdichtung]]sebene eingesetzt werden. Dabei sind die Plattenstöße und die Anschlüsse an flankierende Bauteile dauerhaft luftdicht, z.B . gemäß der [[Anwendungsmatrix|pro clima Anwendungsmatrix]], auszuführen. Siehe: [[DIN EN 13986]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Sperrholz]] ([[DIN 68705]], [[DIN EN 636]])&lt;br /&gt;
* [[Mehrschichtplatten]] (Dreischicht- und Fünfschichtplatten, [[DIN EN 12775]] / [[DIN EN 13353]])&lt;br /&gt;
* [[Bau-Furniersperrholz]] (BFU, [[DIN 68705]])&lt;br /&gt;
* Stab- (ST) und Stäbchensperrholz (STAE), Bau-Stabsperrholz, Bau-Stäbchensperrholz, Streifenplatte (SR) ([[DIN 68705]])&lt;br /&gt;
* [[Furnierschichtholz]] (FSH, bzw. LVL - ''laminated veneer lumber'')&lt;br /&gt;
* [[Spanstreifenholz]] (LSL - ''laminated strand lumber'' ), Langspanholz &lt;br /&gt;
* [[Furnierstreifenholz]] (PSL - ''parallel strand lumber'' )&lt;br /&gt;
* [[OSB-Platte]]n (OSB - ''oriented strand board'', [[DIN EN 300]]) &lt;br /&gt;
* [[Spanplatte]]n ([[DIN EN 312]]), zB: Flachpressplatte (FPY), Zementgebundene S. (ZSP), Gipsgebundene S., Strangpressplatte ... - mehr siehe: [[Spanplatte]] &lt;br /&gt;
* [[Holzwolle-Leichtbauplatte]]n (als Wärmedämmstoff: WW), (altes Kürzel: HWL, auch: HWLP) - ''[[diffusionsoffen]], nur verputzt luftdicht''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Holzfaserwerkstoffe]]===&lt;br /&gt;
* Holz-Hartfaserplatten - (HB - ''hardboard'' , [[DIN EN 622]])&lt;br /&gt;
* Poröse Faserplatten (SB - ''softboard'', [[DIN EN 622]]) - auch bekannt als:&amp;lt;br /&amp;gt; Weichfaserplatten bzw. richtiger: [[Holzfaserdämmplatte]]n (WF - ''wood-fibre'') als Dämmung n. [[DIN EN 13171]]. Häufig auch &amp;quot;HFD&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Hochdichte Faserplatten (HDF - ''high density fibreboard'', [[DIN EN 622]]) &lt;br /&gt;
* [[Mitteldichte Holzfaserplatte]]n (MDF - ''middle density fibreboard'', [[DIN EN 622]]) &lt;br /&gt;
* Faserzementplatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Stoffkunde]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=European_Straw_Building_Association&amp;diff=66415</id>
		<title>European Straw Building Association</title>
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		<updated>2026-04-02T08:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = European Straw Building Association&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:ESBA.png|270px|ESBA-Logo]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = Gent, Belgien&lt;br /&gt;
| Branche          = Dienstleistung&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2016&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://strawbuilding.eu/ www.strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''European Straw Building Association''' (Gent, Belgien) ist der 'Europäische Verband für den Bau mit Strohballen und Dämmung mit Stroh' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Zusammenhang mit Lehm, Kalk und anderen natürlichen Bautechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung &lt;br /&gt;
* organisiert Verbandstreffen und Fachtagungen in verschiedenen europäischen Nationen &lt;br /&gt;
* präsentiert Erfolgsgeschichten ausgeführter Projekte&lt;br /&gt;
* bietet die Plattform für Schulungen, Trainings, Qualifikationen und verbreitet Know-How&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
:; ESBA - European Straw Building Association&lt;br /&gt;
: Provenierstersstraat 11A &lt;br /&gt;
: 9000 Gent, Belgien&lt;br /&gt;
:E-Mail: board [at] strawbuilding.eu&lt;br /&gt;
:www: [https://strawbuilding.eu strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<title>European Straw Building Association</title>
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		<updated>2026-04-02T08:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = European Straw Building Association&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:ESBA.png|270px|ESBA-Logo]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = Gent, Belgien&lt;br /&gt;
| Branche          = Dienstleistung&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2016&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://strawbuilding.eu/ www.strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''European Straw Building Association''' (Gent, Belgien) ist der 'Europäische Verband für den Bau mit Strohballen und Dämmung mit Stroh' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Zusammenhang mit Lehm, Kalk und anderen natürlichen Bautechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung &lt;br /&gt;
- organisiert Verbandstreffen und Fachtagungen in verschiedenen europäischen Nationen &lt;br /&gt;
- präsentiert Erfolgsgeschichten ausgeführter Projekte&lt;br /&gt;
- bietet die Plattform für Schulungen, Trainings, Qualifikationen und verbreitet Know-How&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
:; ESBA - European Straw Building Association&lt;br /&gt;
: Provenierstersstraat 11A &lt;br /&gt;
: 9000 Gent, Belgien&lt;br /&gt;
:E-Mail: board [at] strawbuilding.eu&lt;br /&gt;
:www: [https://strawbuilding.eu strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = European Straw Building Association&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:ESBA.png|270px|ESBA-Logo]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = Gent, Belgien&lt;br /&gt;
| Branche          = Dienstleistung&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2016&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://strawbuilding.eu/ www.strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''European Straw Building Association''' (Gent, Belgien) ist der 'Europäische Verband für den Bau mit Strohballen und Dämmung mit Stroh' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Zusammenhang mit Lehm, Kalk und anderen natürlichen Bautechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung &lt;br /&gt;
- organisiert Verbandstreffen und Fachtagungen in verschiedenen europäischen Nationen &lt;br /&gt;
- präsentiert Erfolgsgeschichten ausgeführter Projekte&lt;br /&gt;
- bietet die Plattform für Schulungen, Trainings, Qualifikationen und verbreitet Know-How&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:; ESBA - European Straw Building Association&lt;br /&gt;
: Provenierstersstraat 11A &lt;br /&gt;
: 9000 Gent, Belgien&lt;br /&gt;
:E-Mail: board [at] strawbuilding.eu&lt;br /&gt;
:www: [https://strawbuilding.eu strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66412</id>
		<title>MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66412"/>
		<updated>2026-04-02T08:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = MOLL &amp;lt;br /&amp;gt; bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Proclima Logo.jpg|100px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1978&lt;br /&gt;
| Sitz             = Schwetzingen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.proclima.de www.proclima.de]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = Partnerschaften  &lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = - [[#Partnerschaften|siehe unten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Mensch im Zentrum, die Baukultur voran bringen – das ist der Kern der pro clima-Idee. Dafür entwickeln wir seit über 30 Jahren lückenlose Luft- und Winddichtungs-Systeme, die sich konsequent an den Gesundheits- und Komfortbedürfnissen der Gebäudenutzer ausrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für höchste Effektivität der Wärmedämmung&lt;br /&gt;
* Komfortables Raumklima im Sommer und Winter&lt;br /&gt;
* Optimalen Schutz vor Bauschäden und Schimmel&lt;br /&gt;
* Gesünderes Bauen durch Schadstoff geprüfte Produkte&lt;br /&gt;
* Höchste ökologische Wertigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was als pro clima-Initiative begann, ist mittlerweile Stand der Technik. Heute wird pro clima in über 45 Ländern weltweit erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Zweck des Unternehmens ist es, durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen zu ermöglichen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1978 eröffnete der heutige Geschäftsführer von MOLL bauökologische Produkte GmbH, Lothar Moll, eine Beratungsstelle für ökologisches Bauen und legte damit bereits den Grundstein für pro clima. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang der 80er Jahre kam zur Beratungsstelle die &amp;quot;Biologische Insel&amp;quot; dazu, unter anderem mit einem Baustoffhandel mit ausschließlich ökologischen Baustoffen im Sortiment. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurden erste [[Konvektion]]sschutzbahnen und  [[Dampfbremse]]n entwickelt und unter der Marke B.I. Baupappen (u. a. [[ECO COLL]] Naturlatexkleber und [[DB+|DB+ Baupappe]]) vertrieben. Mit der Einführung der Marke '''pro clima''' 1994 wurden weitere Produkte für ein professionelles Luftdichtungssystem eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 setzte pro clima mit der Markteinführung des Hochleistungs-Systems pro clima [[INTELLO]] neue Maßstäbe für den [[Bauschadens-Freiheits-Potenzial|Schutz vor Bauschäden]] und [[Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systeme ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Lothar Moll entwickelt ein interdisziplinäres Ingenieurteam aus Holzbau und Bauwesen neue Produkte und Systemlösungen. Entwicklung und Produktion findet bisher ausschließlich in Europa statt. '''pro clima''' folgt  der Idee: von der Baustelle in die Entwicklung und zurück. Ziel ist es, [[Fehlertoleranz|fehlertolerante]] Produkte als Komplett-Systeme für eindeutige Anwendungslösung zu schaffen. '''pro clima''' Systemlösungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
* [[Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
* [[Verbindungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;1000px&amp;quot;  &lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:81 fuenf.jpg|center|48px|verweis=81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG]][[81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG|81fünf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BDF-logo.png|center|140px|verweis=BDF]]BDF&amp;lt;!--[[Bundesverband Deutscher Fertigbau|BDF]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Bauwissen.jpg|center|78px|verweis=BauWissen]][[BauWissen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:FLIB.jpg|center|86px|verweis=Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen]][[Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen|FLIB]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:GIH_Logo.png|center|30px|verweis=GIH]][[Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker|Gebäudeenergieberater &amp;lt;br /&amp;gt;Ingenieure Handwerker]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:IG Passivhaus.jpg|center|130px|verweis=IG Passivhaus]][[IG Passivhaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Naturefund.jpg|center|90px|verweis=NatureFund]][[NatureFund]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Oekoplus.jpg|center|36px|verweis=ÖkoPlus]][[ÖkoPlus]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BenG.jpg|center|98px|verweis=BenG]][[BenG]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:SentinelHaus Produktpartner.jpg|center|120px|verweis=Sentinel Holding Institut]][[Sentinel Holding Institut]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Vdnr_Logo.png|center|56px|verweis=Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen]][[Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen|Verband Dämmstoffe aus &amp;lt;br /&amp;gt; nachwachsenden Rohstoffen]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Neue Medien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/de/ pro clima das blog, für Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/ pro clima das blog, für die Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/proclima facebook pro clima]&lt;br /&gt;
* [http://twitter.com/proclima twitter pro clima]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:;MOLL bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
:Rheintalstrasse 35 - 43&lt;br /&gt;
:D - 68723 Schwetzingen&lt;br /&gt;
:Tel.: +49 (0)62 02 - 27 82.0 &lt;br /&gt;
:Technik-Hotline: +49 (0)62 02 - 27 82.45&lt;br /&gt;
:E-Mail: [mailto:info@proclima.de info@proclima.de]&lt;br /&gt;
:www: [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerufen: 02.04.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66411</id>
		<title>MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66411"/>
		<updated>2026-04-02T08:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = MOLL &amp;lt;br /&amp;gt; bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Proclima Logo.jpg|100px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1978&lt;br /&gt;
| Sitz             = Schwetzingen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.proclima.de www.proclima.de]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = Partnerschaften  &lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = - [[#Partnerschaften|siehe unten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Mensch im Zentrum, die Baukultur voran bringen – das ist der Kern der pro clima-Idee. Dafür entwickeln wir seit über 30 Jahren lückenlose Luft- und Winddichtungs-Systeme, die sich konsequent an den Gesundheits- und Komfortbedürfnissen der Gebäudenutzer ausrichten, und das in mittlerweile über 40 Ländern weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für höchste Effektivität der Wärmedämmung&lt;br /&gt;
* Komfortables Raumklima im Sommer und Winter&lt;br /&gt;
* Optimalen Schutz vor Bauschäden und Schimmel&lt;br /&gt;
* Gesünderes Bauen durch Schadstoff geprüfte Produkte&lt;br /&gt;
* Höchste ökologische Wertigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was als pro clima-Initiative begann, ist mittlerweile Stand der Technik. Heute wird pro clima in über 45 Ländern weltweit erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Zweck des Unternehmens ist es, durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen zu ermöglichen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1978 eröffnete der heutige Geschäftsführer von MOLL bauökologische Produkte GmbH, Lothar Moll, eine Beratungsstelle für ökologisches Bauen und legte damit bereits den Grundstein für pro clima. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang der 80er Jahre kam zur Beratungsstelle die &amp;quot;Biologische Insel&amp;quot; dazu, unter anderem mit einem Baustoffhandel mit ausschließlich ökologischen Baustoffen im Sortiment. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurden erste [[Konvektion]]sschutzbahnen und  [[Dampfbremse]]n entwickelt und unter der Marke B.I. Baupappen (u. a. [[ECO COLL]] Naturlatexkleber und [[DB+|DB+ Baupappe]]) vertrieben. Mit der Einführung der Marke '''pro clima''' 1994 wurden weitere Produkte für ein professionelles Luftdichtungssystem eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 setzte pro clima mit der Markteinführung des Hochleistungs-Systems pro clima [[INTELLO]] neue Maßstäbe für den [[Bauschadens-Freiheits-Potenzial|Schutz vor Bauschäden]] und [[Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systeme ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Lothar Moll entwickelt ein interdisziplinäres Ingenieurteam aus Holzbau und Bauwesen neue Produkte und Systemlösungen. Entwicklung und Produktion findet bisher ausschließlich in Europa statt. '''pro clima''' folgt  der Idee: von der Baustelle in die Entwicklung und zurück. Ziel ist es, [[Fehlertoleranz|fehlertolerante]] Produkte als Komplett-Systeme für eindeutige Anwendungslösung zu schaffen. '''pro clima''' Systemlösungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
* [[Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
* [[Verbindungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;1000px&amp;quot;  &lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:81 fuenf.jpg|center|48px|verweis=81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG]][[81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG|81fünf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BDF-logo.png|center|140px|verweis=BDF]]BDF&amp;lt;!--[[Bundesverband Deutscher Fertigbau|BDF]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Bauwissen.jpg|center|78px|verweis=BauWissen]][[BauWissen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:FLIB.jpg|center|86px|verweis=Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen]][[Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen|FLIB]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:GIH_Logo.png|center|30px|verweis=GIH]][[Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker|Gebäudeenergieberater &amp;lt;br /&amp;gt;Ingenieure Handwerker]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:IG Passivhaus.jpg|center|130px|verweis=IG Passivhaus]][[IG Passivhaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Naturefund.jpg|center|90px|verweis=NatureFund]][[NatureFund]]&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BenG.jpg|center|98px|verweis=BenG]][[BenG]]&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Vdnr_Logo.png|center|56px|verweis=Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen]][[Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen|Verband Dämmstoffe aus &amp;lt;br /&amp;gt; nachwachsenden Rohstoffen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Zimmermeisterhaus.jpg|center|130px|verweis=ZimmerMeisterHaus]][[ZimmerMeisterHaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | '''Initiativen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | --&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Neue Medien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/de/ pro clima das blog, für Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/ pro clima das blog, für die Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/proclima facebook pro clima]&lt;br /&gt;
* [http://twitter.com/proclima twitter pro clima]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:;MOLL bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
:Rheintalstrasse 35 - 43&lt;br /&gt;
:D - 68723 Schwetzingen&lt;br /&gt;
:Tel.: +49 (0)62 02 - 27 82.0 &lt;br /&gt;
:Technik-Hotline: +49 (0)62 02 - 27 82.45&lt;br /&gt;
:E-Mail: [mailto:info@proclima.de info@proclima.de]&lt;br /&gt;
:www: [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerufen: 02.04.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66410</id>
		<title>MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima</title>
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		<updated>2026-04-02T08:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Partnerschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = MOLL &amp;lt;br /&amp;gt; bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Proclima Logo.jpg|100px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1978&lt;br /&gt;
| Sitz             = Schwetzingen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.proclima.de www.proclima.de]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = Partnerschaften  &lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = - [[#Partnerschaften|siehe unten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Mensch im Zentrum, die Baukultur voran bringen – das ist der Kern der pro clima-Idee. Dafür entwickeln wir seit über 30 Jahren lückenlose Luft- und Winddichtungs-Systeme, die sich konsequent an den Gesundheits- und Komfortbedürfnissen der Gebäudenutzer ausrichten, und das in mittlerweile über 40 Ländern weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für höchste Effektivität der Wärmedämmung&lt;br /&gt;
* Komfortables Raumklima im Sommer und Winter&lt;br /&gt;
* Optimalen Schutz vor Bauschäden und Schimmel&lt;br /&gt;
* Gesünderes Bauen durch Schadstoff geprüfte Produkte&lt;br /&gt;
* Höchste ökologische Wertigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was als pro clima-Initiative begann, ist mittlerweile Stand der Technik. Heute wird pro clima in über 45 Ländern weltweit erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Zweck des Unternehmens ist es, durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen zu ermöglichen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1978 eröffnete der heutige Geschäftsführer von MOLL bauökologische Produkte GmbH, Lothar Moll, eine Beratungsstelle für ökologisches Bauen und legte damit bereits den Grundstein für pro clima. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang der 80er Jahre kam zur Beratungsstelle die &amp;quot;Biologische Insel&amp;quot; dazu, unter anderem mit einem Baustoffhandel mit ausschließlich ökologischen Baustoffen im Sortiment. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurden erste [[Konvektion]]sschutzbahnen und  [[Dampfbremse]]n entwickelt und unter der Marke B.I. Baupappen (u. a. [[ECO COLL]] Naturlatexkleber und [[DB+|DB+ Baupappe]]) vertrieben. Mit der Einführung der Marke '''pro clima''' 1994 wurden weitere Produkte für ein professionelles Luftdichtungssystem eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 setzte pro clima mit der Markteinführung des Hochleistungs-Systems pro clima [[INTELLO]] neue Maßstäbe für den [[Bauschadens-Freiheits-Potenzial|Schutz vor Bauschäden]] und [[Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systeme ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Lothar Moll entwickelt ein interdisziplinäres Ingenieurteam aus Holzbau und Bauwesen neue Produkte und Systemlösungen. Entwicklung und Produktion findet bisher ausschließlich in Europa statt. '''pro clima''' folgt  der Idee: von der Baustelle in die Entwicklung und zurück. Ziel ist es, [[Fehlertoleranz|fehlertolerante]] Produkte als Komplett-Systeme für eindeutige Anwendungslösung zu schaffen. '''pro clima''' Systemlösungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
* [[Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
* [[Verbindungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;1000px&amp;quot;  &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | '''Initiativen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:RADIO baufreitag Logo.png|center|36px|verweis=RADIO baufreitag]][[RADIO baufreitag]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | --&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Neue Medien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/de/ pro clima das blog, für Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/ pro clima das blog, für die Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/proclima facebook pro clima]&lt;br /&gt;
* [http://twitter.com/proclima twitter pro clima]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:;MOLL bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
:Rheintalstrasse 35 - 43&lt;br /&gt;
:D - 68723 Schwetzingen&lt;br /&gt;
:Tel.: +49 (0)62 02 - 27 82.0 &lt;br /&gt;
:Technik-Hotline: +49 (0)62 02 - 27 82.45&lt;br /&gt;
:E-Mail: [mailto:info@proclima.de info@proclima.de]&lt;br /&gt;
:www: [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerufen: 17.07.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66409</id>
		<title>MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66409"/>
		<updated>2026-04-02T08:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Partnerschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = MOLL &amp;lt;br /&amp;gt; bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Proclima Logo.jpg|100px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1978&lt;br /&gt;
| Sitz             = Schwetzingen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.proclima.de www.proclima.de]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = Partnerschaften  &lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = - [[#Partnerschaften|siehe unten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Mensch im Zentrum, die Baukultur voran bringen – das ist der Kern der pro clima-Idee. Dafür entwickeln wir seit über 30 Jahren lückenlose Luft- und Winddichtungs-Systeme, die sich konsequent an den Gesundheits- und Komfortbedürfnissen der Gebäudenutzer ausrichten, und das in mittlerweile über 40 Ländern weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für höchste Effektivität der Wärmedämmung&lt;br /&gt;
* Komfortables Raumklima im Sommer und Winter&lt;br /&gt;
* Optimalen Schutz vor Bauschäden und Schimmel&lt;br /&gt;
* Gesünderes Bauen durch Schadstoff geprüfte Produkte&lt;br /&gt;
* Höchste ökologische Wertigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was als pro clima-Initiative begann, ist mittlerweile Stand der Technik. Heute wird pro clima in über 45 Ländern weltweit erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Zweck des Unternehmens ist es, durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen zu ermöglichen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1978 eröffnete der heutige Geschäftsführer von MOLL bauökologische Produkte GmbH, Lothar Moll, eine Beratungsstelle für ökologisches Bauen und legte damit bereits den Grundstein für pro clima. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang der 80er Jahre kam zur Beratungsstelle die &amp;quot;Biologische Insel&amp;quot; dazu, unter anderem mit einem Baustoffhandel mit ausschließlich ökologischen Baustoffen im Sortiment. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurden erste [[Konvektion]]sschutzbahnen und  [[Dampfbremse]]n entwickelt und unter der Marke B.I. Baupappen (u. a. [[ECO COLL]] Naturlatexkleber und [[DB+|DB+ Baupappe]]) vertrieben. Mit der Einführung der Marke '''pro clima''' 1994 wurden weitere Produkte für ein professionelles Luftdichtungssystem eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 setzte pro clima mit der Markteinführung des Hochleistungs-Systems pro clima [[INTELLO]] neue Maßstäbe für den [[Bauschadens-Freiheits-Potenzial|Schutz vor Bauschäden]] und [[Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systeme ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Lothar Moll entwickelt ein interdisziplinäres Ingenieurteam aus Holzbau und Bauwesen neue Produkte und Systemlösungen. Entwicklung und Produktion findet bisher ausschließlich in Europa statt. '''pro clima''' folgt  der Idee: von der Baustelle in die Entwicklung und zurück. Ziel ist es, [[Fehlertoleranz|fehlertolerante]] Produkte als Komplett-Systeme für eindeutige Anwendungslösung zu schaffen. '''pro clima''' Systemlösungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
* [[Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
* [[Verbindungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;1000px&amp;quot;  &lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:81 fuenf.jpg|center|48px|verweis=81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG]][[81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG|81fünf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BDF-logo.png|center|140px|verweis=BDF]]BDF&amp;lt;!--[[Bundesverband Deutscher Fertigbau|BDF]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Bauwissen.jpg|center|78px|verweis=BauWissen]][[BauWissen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:FLIB.jpg|center|86px|verweis=Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen]][[Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen|FLIB]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:GIH_Logo.png|center|30px|verweis=GIH]][[Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker|Gebäudeenergieberater &amp;lt;br /&amp;gt;Ingenieure Handwerker]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:IG Passivhaus.jpg|center|130px|verweis=IG Passivhaus]][[IG Passivhaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Naturefund.jpg|center|90px|verweis=NatureFund]][[NatureFund]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Oekoplus.jpg|center|36px|verweis=ÖkoPlus]][[ÖkoPlus]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BenG.jpg|center|98px|verweis=BenG]][[BenG]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:SentinelHaus Produktpartner.jpg|center|120px|verweis=Sentinel Holding Institut]][[Sentinel Holding Institut]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Vdnr_Logo.png|center|56px|verweis=Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen]][[Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen|Verband Dämmstoffe aus &amp;lt;br /&amp;gt; nachwachsenden Rohstoffen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Zimmermeisterhaus.jpg|center|130px|verweis=ZimmerMeisterHaus]][[ZimmerMeisterHaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | '''international:'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:ESBA.png|center|130px|verweis=European Straw Building Association]][[European Straw Building Association]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | '''pro clima Schweiz:'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Logo de Gebäudehülle Schweiz Partner.JPG|center|130px|verweis=Gebäudehülle Schweiz]][[Gebäudehülle Schweiz]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | '''Initiativen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | --&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Neue Medien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/de/ pro clima das blog, für Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/ pro clima das blog, für die Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/proclima facebook pro clima]&lt;br /&gt;
* [http://twitter.com/proclima twitter pro clima]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:;MOLL bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
:Rheintalstrasse 35 - 43&lt;br /&gt;
:D - 68723 Schwetzingen&lt;br /&gt;
:Tel.: +49 (0)62 02 - 27 82.0 &lt;br /&gt;
:Technik-Hotline: +49 (0)62 02 - 27 82.45&lt;br /&gt;
:E-Mail: [mailto:info@proclima.de info@proclima.de]&lt;br /&gt;
:www: [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerufen: 17.07.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66408</id>
		<title>MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima</title>
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		<updated>2026-04-02T08:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: Änderung 66407 von Willink (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = MOLL &amp;lt;br /&amp;gt; bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Proclima Logo.jpg|100px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1978&lt;br /&gt;
| Sitz             = Schwetzingen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.proclima.de www.proclima.de]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = Partnerschaften  &lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = - [[#Partnerschaften|siehe unten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Mensch im Zentrum, die Baukultur voran bringen – das ist der Kern der pro clima-Idee. Dafür entwickeln wir seit über 30 Jahren lückenlose Luft- und Winddichtungs-Systeme, die sich konsequent an den Gesundheits- und Komfortbedürfnissen der Gebäudenutzer ausrichten, und das in mittlerweile über 40 Ländern weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für höchste Effektivität der Wärmedämmung&lt;br /&gt;
* Komfortables Raumklima im Sommer und Winter&lt;br /&gt;
* Optimalen Schutz vor Bauschäden und Schimmel&lt;br /&gt;
* Gesünderes Bauen durch Schadstoff geprüfte Produkte&lt;br /&gt;
* Höchste ökologische Wertigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was als pro clima-Initiative begann, ist mittlerweile Stand der Technik. Heute wird pro clima in über 45 Ländern weltweit erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Zweck des Unternehmens ist es, durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen zu ermöglichen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1978 eröffnete der heutige Geschäftsführer von MOLL bauökologische Produkte GmbH, Lothar Moll, eine Beratungsstelle für ökologisches Bauen und legte damit bereits den Grundstein für pro clima. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang der 80er Jahre kam zur Beratungsstelle die &amp;quot;Biologische Insel&amp;quot; dazu, unter anderem mit einem Baustoffhandel mit ausschließlich ökologischen Baustoffen im Sortiment. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurden erste [[Konvektion]]sschutzbahnen und  [[Dampfbremse]]n entwickelt und unter der Marke B.I. Baupappen (u. a. [[ECO COLL]] Naturlatexkleber und [[DB+|DB+ Baupappe]]) vertrieben. Mit der Einführung der Marke '''pro clima''' 1994 wurden weitere Produkte für ein professionelles Luftdichtungssystem eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 setzte pro clima mit der Markteinführung des Hochleistungs-Systems pro clima [[INTELLO]] neue Maßstäbe für den [[Bauschadens-Freiheits-Potenzial|Schutz vor Bauschäden]] und [[Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systeme ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Lothar Moll entwickelt ein interdisziplinäres Ingenieurteam aus Holzbau und Bauwesen neue Produkte und Systemlösungen. Entwicklung und Produktion findet bisher ausschließlich in Europa statt. '''pro clima''' folgt  der Idee: von der Baustelle in die Entwicklung und zurück. Ziel ist es, [[Fehlertoleranz|fehlertolerante]] Produkte als Komplett-Systeme für eindeutige Anwendungslösung zu schaffen. '''pro clima''' Systemlösungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
* [[Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
* [[Verbindungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;1000px&amp;quot;  &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Neue Medien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/de/ pro clima das blog, für Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/ pro clima das blog, für die Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/proclima facebook pro clima]&lt;br /&gt;
* [http://twitter.com/proclima twitter pro clima]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:;MOLL bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
:Rheintalstrasse 35 - 43&lt;br /&gt;
:D - 68723 Schwetzingen&lt;br /&gt;
:Tel.: +49 (0)62 02 - 27 82.0 &lt;br /&gt;
:Technik-Hotline: +49 (0)62 02 - 27 82.45&lt;br /&gt;
:E-Mail: [mailto:info@proclima.de info@proclima.de]&lt;br /&gt;
:www: [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerufen: 17.07.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=MOLL_bau%C3%B6kologische_Produkte_GmbH_-_pro_clima&amp;diff=66407</id>
		<title>MOLL bauökologische Produkte GmbH - pro clima</title>
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		<updated>2026-04-02T08:38:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Partnerschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = MOLL &amp;lt;br /&amp;gt; bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Proclima Logo.jpg|100px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1978&lt;br /&gt;
| Sitz             = Schwetzingen, Deutschland&lt;br /&gt;
| Branche          = Baustoffhersteller&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.proclima.de www.proclima.de]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = Partnerschaften  &lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = - [[#Partnerschaften|siehe unten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Mensch im Zentrum, die Baukultur voran bringen – das ist der Kern der pro clima-Idee. Dafür entwickeln wir seit über 30 Jahren lückenlose Luft- und Winddichtungs-Systeme, die sich konsequent an den Gesundheits- und Komfortbedürfnissen der Gebäudenutzer ausrichten, und das in mittlerweile über 40 Ländern weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für höchste Effektivität der Wärmedämmung&lt;br /&gt;
* Komfortables Raumklima im Sommer und Winter&lt;br /&gt;
* Optimalen Schutz vor Bauschäden und Schimmel&lt;br /&gt;
* Gesünderes Bauen durch Schadstoff geprüfte Produkte&lt;br /&gt;
* Höchste ökologische Wertigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was als pro clima-Initiative begann, ist mittlerweile Stand der Technik. Heute wird pro clima in über 45 Ländern weltweit erfolgreich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenszweck ==&lt;br /&gt;
Zweck des Unternehmens ist es, durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen zu ermöglichen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1978 eröffnete der heutige Geschäftsführer von MOLL bauökologische Produkte GmbH, Lothar Moll, eine Beratungsstelle für ökologisches Bauen und legte damit bereits den Grundstein für pro clima. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang der 80er Jahre kam zur Beratungsstelle die &amp;quot;Biologische Insel&amp;quot; dazu, unter anderem mit einem Baustoffhandel mit ausschließlich ökologischen Baustoffen im Sortiment. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurden erste [[Konvektion]]sschutzbahnen und  [[Dampfbremse]]n entwickelt und unter der Marke B.I. Baupappen (u. a. [[ECO COLL]] Naturlatexkleber und [[DB+|DB+ Baupappe]]) vertrieben. Mit der Einführung der Marke '''pro clima''' 1994 wurden weitere Produkte für ein professionelles Luftdichtungssystem eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 setzte pro clima mit der Markteinführung des Hochleistungs-Systems pro clima [[INTELLO]] neue Maßstäbe für den [[Bauschadens-Freiheits-Potenzial|Schutz vor Bauschäden]] und [[Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systeme ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Lothar Moll entwickelt ein interdisziplinäres Ingenieurteam aus Holzbau und Bauwesen neue Produkte und Systemlösungen. Entwicklung und Produktion findet bisher ausschließlich in Europa statt. '''pro clima''' folgt  der Idee: von der Baustelle in die Entwicklung und zurück. Ziel ist es, [[Fehlertoleranz|fehlertolerante]] Produkte als Komplett-Systeme für eindeutige Anwendungslösung zu schaffen. '''pro clima''' Systemlösungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luftdichtung innen]]&lt;br /&gt;
* [[Winddichtung außen]]&lt;br /&gt;
* [[Verbindungsmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;1000px&amp;quot;  &lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:81 fuenf.jpg|center|48px|verweis=81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG]][[81fünf high-tech &amp;amp; holzbau AG|81fünf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BDF-logo.png|center|140px|verweis=BDF]]BDF&amp;lt;!--[[Bundesverband Deutscher Fertigbau|BDF]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Bauwissen.jpg|center|78px|verweis=BauWissen]][[BauWissen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:FLIB.jpg|center|86px|verweis=Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen]][[Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen|FLIB]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:GIH_Logo.png|center|30px|verweis=GIH]][[Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker|Gebäudeenergieberater &amp;lt;br /&amp;gt;Ingenieure Handwerker]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:IG Passivhaus.jpg|center|130px|verweis=IG Passivhaus]][[IG Passivhaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Naturefund.jpg|center|90px|verweis=NatureFund]][[NatureFund]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Oekoplus.jpg|center|36px|verweis=ÖkoPlus]][[ÖkoPlus]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:BenG.jpg|center|98px|verweis=BenG]][[BenG]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:SentinelHaus Produktpartner.jpg|center|120px|verweis=Sentinel Holding Institut]][[Sentinel Holding Institut]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Vdnr_Logo.png|center|86px|verweis=Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen]][[Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen|Verband Dämmstoffe aus &amp;lt;br /&amp;gt; nachwachsenden Rohstoffen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Zimmermeisterhaus.jpg|center|130px|verweis=ZimmerMeisterHaus]][[ZimmerMeisterHaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | || || || '''pro clima Schweiz:'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | || || || [[Datei:Logo de Gebäudehülle Schweiz Partner.JPG|center|130px|verweis=Gebäudehülle Schweiz]][[Gebäudehülle Schweiz]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | || || || [[Datei:Holzbau schweiz logo RGB.jpg|center|130px|verweis=holzbau schweiz]]holzbau schweiz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | || || || [[Datei:vgq_logo_450_2.jpg|center|100px|verweis=VGQ]]VGQ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;45px&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | '''Initiativen'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;65px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:WISSEN Wiki logo 112x114.png|center|45px|verweis=Hauptseite]][[Hauptseite|WISSEN Wiki]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Baufreitag logo.png|center|80px|verweis=baufreitag]][[baufreitag]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Baufreitag auf Achse (Logo).png|center|86px|verweis=baufreitag auf Achse]][[baufreitag auf Achse]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:RADIO baufreitag Logo.png|center|36px|verweis=RADIO baufreitag]][[RADIO baufreitag]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | --&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Neue Medien ==&lt;br /&gt;
* [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/de/ pro clima das blog, für Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/ pro clima das blog, für die Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/proclima facebook pro clima]&lt;br /&gt;
* [http://twitter.com/proclima twitter pro clima]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:;MOLL bauökologische Produkte GmbH&lt;br /&gt;
:Rheintalstrasse 35 - 43&lt;br /&gt;
:D - 68723 Schwetzingen&lt;br /&gt;
:Tel.: +49 (0)62 02 - 27 82.0 &lt;br /&gt;
:Technik-Hotline: +49 (0)62 02 - 27 82.45&lt;br /&gt;
:E-Mail: [mailto:info@proclima.de info@proclima.de]&lt;br /&gt;
:www: [http://www.proclima.de proclima.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgerufen: 17.07.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=European_Straw_Building_Association&amp;diff=66406</id>
		<title>European Straw Building Association</title>
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		<updated>2026-04-02T08:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = European Straw Building Association&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:ESBA.png|260px|ESBA-Logo]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = Gent, Belgien&lt;br /&gt;
| Branche          = Dienstleistung&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2016&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://strawbuilding.eu/ www.strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''European Straw Building Association''' (Gent, Belgien) ist der 'Europäische Verband für den Bau mit Strohballen und Dämmung mit Stroh' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Zusammenhang mit Lehm, Kalk und anderen natürlichen Bautechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung &lt;br /&gt;
- organisiert Verbandstreffen und Fachtagungen in verschiedenen europäischen Nationen &lt;br /&gt;
- präsentiert Erfolgsgeschichten ausgeführter Projekte&lt;br /&gt;
- bietet die Plattform für Schulungen, Trainings, Qualifikationen und verbreitet Know-How&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:; ESBA - European Straw Building Association&lt;br /&gt;
: Provenierstersstraat 11A &lt;br /&gt;
: 9000 Gent, Belgien&lt;br /&gt;
:E-Mail: board [at] strawbuilding.eu&lt;br /&gt;
:www: [https://strawbuilding.eu strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<updated>2026-04-02T08:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: Weiterleitung nach European Straw Building Association erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[European Straw Building Association]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
{{Information_00&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Logo ESBA&lt;br /&gt;
|Quelle = https://strawbuilding.eu/&lt;br /&gt;
|Eingestellt = Willink&lt;br /&gt;
|Datum = 2026-04-02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Lizenz===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder Copyright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Datei:ESBA.png&amp;diff=66403</id>
		<title>Datei:ESBA.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=European_Straw_Building_Association&amp;diff=66402</id>
		<title>European Straw Building Association</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=European_Straw_Building_Association&amp;diff=66402"/>
		<updated>2026-04-02T08:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox_Unternehmen | Name             = European Straw Building Association | Logo             = ESBA-Logo | Sitz             = Gent, Belgien | Branche          = Dienstleistung | Gründungsdatum   = 2016 | Homepage         = [https://strawbuilding.eu/ www.strawbuilding.eu] | Kooperationsart  = &amp;amp;nbsp; | Kooperationsinhalt =  }} Die '''European Straw Building Association''' (Gent, Belgien) ist der 'Europäische Verband für den…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = European Straw Building Association&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:ESBA.png|260px|ESBA-Logo]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = Gent, Belgien&lt;br /&gt;
| Branche          = Dienstleistung&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2016&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://strawbuilding.eu/ www.strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
| Kooperationsart  = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Kooperationsinhalt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''European Straw Building Association''' (Gent, Belgien) ist der 'Europäische Verband für den Bau mit Strohballen und Dämmung mit Stroh' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Zusammenhang mit Lehm, Kalk und anderen natürlichen Bautechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung &lt;br /&gt;
- organisiert Verbandstreffen und Fachtagungen in verschiedenen europäischen Nationen &lt;br /&gt;
- präsentiert Erfolgsgeschichten ausgeführter Projekte&lt;br /&gt;
- bietet die Plattform für Schulungen, Trainings, Qualifikationen und verbreitet Know-How&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:; ESBA - European Straw Building Association&lt;br /&gt;
: Provenierstersstraat 11A &lt;br /&gt;
: 9000 Gent, Belgien&lt;br /&gt;
:E-Mail: board [at] strawbuilding.eu&lt;br /&gt;
:www: [http://www.https://strawbuilding.eu https://strawbuilding.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonzepte]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Unternehmen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Pro_clima_Geb%C3%A4udedichtung_-_Archiv&amp;diff=66401</id>
		<title>Pro clima Gebäudedichtung - Archiv</title>
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		<updated>2026-03-24T11:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:pro clima Gebäudedichtung - Archiv}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Proclima Logo.jpg|40px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#93752F;&lt;br /&gt;
            text-align:left; &lt;br /&gt;
            color: #FFF;&lt;br /&gt;
            font-weight:bold;&lt;br /&gt;
            font-size:125%;&lt;br /&gt;
            margin: 0px 5px 0px 0; &lt;br /&gt;
            padding: 4px 4px 4px 14px;&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;gt;Archiv&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0 5px 5px 0; &lt;br /&gt;
            padding: 0 1em 1em 1em; &lt;br /&gt;
            border: 1px solid #93752F; &lt;br /&gt;
            background-color:#fffdf5;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Auszug aus der Geschichte'''&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;background: #fffdf5; border: 4px solid #ffffff; width: 100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot;| ||width=&amp;quot;10px&amp;quot;| ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 1986 || || Vertrieb erster [[Konvektion]]sschutzbahnen, [[Dampfbremse]]n und Naturlatex-Kleber unter der Marke '''B.I. Baupappen'''.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 1991 || || Markteinführung der weltweit ersten feuchtevariablen Dampfbremse [[DB+]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 1993 || || Einführung der Marke '''pro clima''' mit einer Reihe weiterer Produkte für das Luftdichtungssystem.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Liste der Produkte die nicht mehr vertrieben werden oder umbenannt wurden''' -  bis 2011 nur in Auszügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; style=&amp;quot;background: #fffdf5; border: 4px solid #ffffff; width: 100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;280px&amp;quot;| '''Luftdichtung innen'''||width=&amp;quot;70px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Vertrieb bis&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[B.I.-Natur-Dampfbremspappe]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '96&amp;lt;/small&amp;gt; ||Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn, Farbe: blau. Alternativ: [[DB+]], [[INTELLO]], [[INTELLO PLUS]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[B.I.-Natur-Dampfbremspappe, Typ W]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '91&amp;lt;/small&amp;gt; ||Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn, Farbe: grün. Alternativ: [[INTELLO X]], [[INTELLO X connect]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[B.I.-Natur-Rieselschutzpappe]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '91&amp;lt;/small&amp;gt; ||Rieselschutzbahn, Farbe: grau. Alternativ: [[RB]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[DA-S]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 07-2023 || Dampfbremsstreifen, Farbe: grün. Alternativ: [[INTELLO conneX]], Anschlussstreifen, feuchtevariabel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| DA+ ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| ||Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn für Aufdachdämmung, Farbe: grün. Alternativ: [[DA]], [[DA connect]], [[INTELLO X]], [[INTELLO X connect]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[DASAPLANO 0,50 connect]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|07-2023 ||Luftdichtungsbahn für die Dachsanierung von außen. Alternativ: [[INTELLO X]], [[INTELLO X connect]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[DB]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|12-2013|| Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn, feuchtevariabel, nicht armiert. Alternativ: [[DB+]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[DB+ SPEZIAL]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt;||Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn, s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert: 10 m, feuchtevariabel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[DL+]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt;||Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn, s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert: 0,8 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[DS+]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|12-2013||Dampfbremsstreifen aus Baupappe, armiert. Alternativ: [[DA-S]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| DS 14, DS 21 ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| ||Dampfbremsstreifen. Alternativ: DS+, [[DA-S]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[INTESANA]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 09-2022 ||Hydrosafe® Hochleistungs-Dampfbremse für Aufdachdämmungen. Alternativ: [[INTELLO X]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[INTESANA connect]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 09-2022 ||Hydrosafe® Hochleistungs-Dampfbremse für Aufdachdämmungen mit Selbstklebezonen. Alternativ: [[INTELLO X connect]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[KS+]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt;||Konvektionsschutzbahn, s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert: 0,5 m, nur bei diffusionsoffenen Unterdeckungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[RS]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt;||Rieselschutzbahn aus Baupappe, Farbe: anthrazit. Alternativ: [[RB]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[SANTA DT]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|11-2020||Sanierungs-Tapete, Raufaserstruktur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[SANTA UT]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|08-2020||Sanierungs-Tapete, glatte Oberfläche&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| [[LD+]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| || --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Winddichtung außen''' &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[B.I.-Naturpappe]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '91&amp;lt;/small&amp;gt; || Alternativ: [[SOLITEX]] Dachunterdeck-, Unterspannbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[B.I.-Natur-Dachunterspannbahn]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '91&amp;lt;/small&amp;gt; || Alternativ: [[SOLITEX]] Dachunterdeck-, Unterspannbahnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX MENTO]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|06-2011|| 3-lagige Unterdeck- und Unterspannbahn. Umbenannt in SOLTEX MENTO 3000 s.a.: [[SOLITEX MENTO Linie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX UD connect]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|06-2024|| Unterdeck- und Unterspannbahn. Alternativ: [[SOLITEX MENTO 3000 connect]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX UD]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|04-2024|| Unterdeck- und Unterspannbahn. Alternativ: [[SOLITEX MENTO 3000]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX UD]] &amp;lt;small&amp;gt;3 m&amp;lt;/small&amp;gt;||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|05-2016|| Unterdeck- und Unterspannbahn, Breite 3 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX PLUS connect]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|03-2026|| Armierte Unterdeck- und Unterspannbahn. Alternativ: [[SOLITEX MENTO PLUS connect]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX PLUS]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|09-2024|| Armierte Unterdeck- und Unterspannbahn. Alternativ: [[SOLITEX MENTO PLUS]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX PLUS]] &amp;lt;small&amp;gt;3 m&amp;lt;/small&amp;gt;||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2014|| Armierte Unterdeck- und Unterspannbahn, Breite 3 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX ULTRA]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt;|| Dachunterspannbahn. Alternativ: [[SOLITEX]]-Produkte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WELDANO]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|09-2024|| Diffusionsoffene, verschweißbare UDB-eA. 50 m x 1,50 m. Letzter Artikel. Alternativ: [[SOLITEX WELDANO 3000]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WELDANO]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|07-2024|| Diffusionsoffene, verschweißbare  UDB-eA. 400 m x 1,50 m. Alternativ: [[SOLITEX WELDANO 3000]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WELDANO]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|10-2022|| Diffusionsoffene, verschweißbare  UDB-eA. 25 m x 3 m. Alternativ: [[SOLITEX WELDANO 3000]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WELDANO-S]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2022|| Diffusionsoffener, verschweißbarer Unterdachbahnstreifen. Alternativ: [[SOLITEX WELDANO-S 3000]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[WELDANO MULTICOLL]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 10-2018 ||- Für Traufanschluss. Alternativ [[DUPLEX]]&amp;lt;br /&amp;gt; - Schornsteinanschluss: mit [[WELDANO TURGA]] anlösen; mit [[ORCON F]] verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[WELDANO ROFLEX PLUS]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 07-2025 ||Homogen veschweißbare Rohrmanschette Dachneigung 3-50°. Alternativ: [[WELDANO ROFLEX MODI]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX FRONTA WA]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 09-2013 || von nun an nur für geschlossenen Fassaden. Für Lückenschalung: [[SOLITEX FRONTA QUATTRO]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WA]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 01-2013 ||Wandschalungsbahn, umbenannt: [[SOLITEX FRONTA WA]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SOLITEX WB]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 09-2015 ||Wandschalungsbahn. Alternativ: [[SOLITEX FRONTA WA]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WS ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '95&amp;lt;/small&amp;gt;|| Wandschalungspappe s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert: 0,1 m, Farbe: grün. &amp;lt;br /&amp;gt; Alternativ: [[SOLITEX FRONTA QUATTRO]], [[SOLITEX FRONTA WA]]. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| '''Verbindungsmittel'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BUDAX AC ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|2009|| Primer, umbenannt in: [[TESCON PRIMER AC]] - &amp;lt;small&amp;gt;bis 07-2018&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[BUDAX TOP]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|08-2018|| Einseitiges Butylkautschukband. Alternativ: [[TESCON NAIDECK Linie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[CLOX|CLOX SLIM 120]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 06-2025 || Verschlussstopfen für Einblaslöcher in Holzfaserplatten. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[CLOX|CLOX SLIM 106,5]] &amp;lt;br&amp;gt; [[CLOX|CLOX 106,5]] || 03-2025 || Verschlussstopfen für Einblaslöcher in Holzfaserplatten.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[CLOX|CLOX 120]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 02-2025 || Verschlussstopfen für Einblaslöcher in Holzfaserplatten. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| COLL ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || Naturlatex-Kleber, umbenannt in: [[ECO COLL]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[CONTEGA FC]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 10-2014 ||  Putzanschlussband innen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[ECO COLL]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 10-2024 || Naturlatex-Kleber. Alternativ: [[ORCON F]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[ELASTO]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || elastisches Klebeband, Farbe: orange, Nachfolgeprodukte sind [[TESCON No.1]], [[TESCON VANA]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[ELASTO M 3]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || elastisches Klebeband, Farbe: orange, Länge 3 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elektro-Luftdichtbox]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|07-2023 || Sortiment zur sicheren Dichtung an Kabel und Leerrohre &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elektro-Luftdichtbox klein]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020 || Sortiment zur sicheren Dichtung an Kabel und Leerrohre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[EXTOSEAL MAGOV]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 06-2023 || Hochdehnbares Absperrklebeband zur Luftdichtung für innen und außen. Alternativ siehe [[EXTOSEAL Linie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[GLUMEX]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 08-2025 || Ablösemittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Manschette aus &amp;lt;br &amp;gt;DB Dampfbremsbahn ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || valign=&amp;quot;top&amp;quot;| Manschette für Rohrdurchdringungen. Alternativ: [[ROFLEX]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[ORCON LINE]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 11-2018 ||Anschlusskleber von der Rolle, innen. Alternativ: [[ORCON MULTIBOND]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ORCON ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| ||Allround-Anschlusskleber. Alternativ s. [[ORCON Linie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[RAPID CELL]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 03-2022 || Schnellklebeband, Farbe: grün. Ersetzt durch [[TESCON RAPIC]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[RAPID]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; ||Schnellklebeband, Farbe: grün. Ersetzt durch [[RAPID CELL]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TAPE ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || Universalklebeband, umbenannt in: [[UNI TAPE]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TAPE - PROFIL ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || für winklige Anschlüsse, Nachfolgeprodukt ist: [[TESCON PROFIL]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TAPE - XL ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt; || Reparaturklebeband, umbenannt in: [[UNI TAPE XL]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TENAPP]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 02-2025 || Auftragswerkzeug für [[TESCON PRIMER RP]] in 1 l Spenderflaschen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON CROSSEAL]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 01-2021 || 3-Schenkel Anschlussklebeband für Brettsperrholzwände&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON INCAV]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 01-2026 || 3D-Inneneck-Formteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON INVEX]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 01-2024 || 3D-Außeneck-Formteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON PRIMER GF]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 12-2013 || Grundierung für Gipsfaserplatten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON PRIMER AC]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 07-2018 || Grundierung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON SANAPATCH]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 10-2022 || Klebe-Pflaster mit Easy-Off-Funktion für innen und außen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON TANGO]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 12-2025 || Selbstklebendes Innenecken-Patch für innen und außen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| UNI TAPE patch ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 01-2013 ||Klebe-Pflaster, Nachfolgeprodukt ist: [[TESCON VANA patch]] (mit wasserfestem Träger)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| UNI TAPE XL easy ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| ||Klebe-Pflaster, Nachfolgeprodukt ist 'UNI TAPE patch', später: [[TESCON VANA patch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WILLFIX]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Rohrdurchführung mit Luft- und Winddichtungsflansch für druckfeste Aufdachdämmungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WILLFIX Werkzeugset]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Pro­fi-Werk­zeug­set im ro­bus­ten Trans­port­kof­fer &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[WYFLEXA]] ||valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 02-2019 || Streich­dicht­stoff. Alternativ: [[Flüssigdichtungen]]: AEROSANA Linie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Qualitätssicherung''' &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WINCON Klebeband]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|02-2023||  Für die temporäre Abdichtung bei der Qualitätskontrolle von Luftdichtungsebenen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WINCON Prüfgerät]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|03-2019|| ermöglicht die Luftdichtungsebene eigenständig zu überprüfen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WINCON Prüfpaket]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|03-2019|| Komplett-Set aller Bestandteile für die eigenständige Überprüfung ausgeführter Luftdichtungsebenen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WINCON Prüfprotokoll]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Für die formelle Abnahme nach VOB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[WINCON Transportbox]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|03-2019|| Zubehör für das WINCON Prüfgerät Für die formelle Abnahme nach VOB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[SMOKE BOTTLE]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2021|| Nebelgenerator zur Qualitätskontrolle von Luftdichtungsebenen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Dräger Strömungsprüfer CH 216|Dräger Strömungsprüfer]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|10-2015|| zur Messung leichter Luftströmung. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Ersatzröhrchen]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|10-2015||  Ersatzteile vom Dräger Strömungsprüfer CH 216&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Zubehör''' &lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Anpressroller]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|2009|| Werkzeug zum gleichmäßigen Andrücken von Klebebändern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Auspressgerät 310 K]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|2009|| für alle gängigen Kartuschen für Silikon, Acryl und Luftdichtungsklebermassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Auspressgerät 600 F]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2024|| für alle gängigen Schlauchbeutel für Silikon, Acryl und Luftdichtungsklebermassen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[DKF]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2019|| Doppeldüse für pro clima [[DA-S]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|DUO||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;min. '00&amp;lt;/small&amp;gt;|| Klebebandabroller für TAPE und ELASTO-Klebeband&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[DUPLEX Handdispenser]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Handabroller für das doppelseitige Klebeband [[DUPLEX]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[RAPIDOLL Klebebandabroller]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Handabroller für das Klebeband [[RAPID CELL]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[PRESSFIX]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Die Anpresshilfe wird den Klebebändern weiterhin beigefügt !&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[PRESSFIX XL]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2020|| Die Anpresshilfe wird [[SOLITEX ADHERO]] weiterhin beigefügt !&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Profi-Auspressgerät 600 F]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|12-2013|| Zum Auspressen von Schlauchfolien. Alternativ: [[Auspressgerät 600 F]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[Profiabroller]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|2009|| Zum Lagern und Ablängen aller Bahnen bis 135 cm Breite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|[[SHELLY Handytasche mit Strahlenschutz|SHELLY]]||valign=&amp;quot;top&amp;quot;|01-2021|| Handytasche mit Strahlenschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;!-- das ist ein Fix für den IE6, bitte drinlassen, sonst hängt das Bild aus dem Kasten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück zur aktuellen Produktübersicht:''' [[pro clima Gebäudedichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pro clima Gebäudedichtung Archiv| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:pro clima Gebäudedichtung|  ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:NAV_pc-gd_TechDat_Klebetech&amp;diff=66400</id>
		<title>Vorlage:NAV pc-gd TechDat Klebetech</title>
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		<updated>2026-03-24T11:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste kl 1&lt;br /&gt;
|TITEL= &amp;quot;Technische Daten&amp;quot; Verbindungsmittel     &lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Klebebänder'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Technische Daten (TESCON VANA)|TESCON VANA]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (TESCON INVIS)|TESCON INVIS]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (TESCON No.1)|TESCON NO.1]] &lt;br /&gt;
| Allround-Klebeband &amp;lt;br /&amp;gt; ... schwarz &amp;lt;br /&amp;gt; ... dehnfähig &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Technische Daten (TESCON RAPIC)|TESCON RAPIC]] &lt;br /&gt;
| Schnell-Klebeband für innen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Technische Daten (UNI TAPE)|UNI TAPE]] &lt;br /&gt;
| Universal-Klebeband nur innen  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  [[Technische Daten (DUPLEX)|DUPLEX]]&lt;br /&gt;
| Klebeband, doppelseitig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Technische Daten (ORCON F)|ORCON F]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (ORCON CLASSIC)|ORCON CLASSIC]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (ORCON MULTIBOND)|ORCON MULTIBOND]] &lt;br /&gt;
| Allround-Anschlusskleber &amp;lt;br /&amp;gt; ... lösemittelfrei &amp;lt;br /&amp;gt; ... von der Rolle &lt;br /&gt;
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| [[Technische Daten (TESCON PROFECT)|TESCON PROFECT]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (TESCON PROFIL)|TESCON PROFIL]] &lt;br /&gt;
| Winkelanschluss vorgefaltet &amp;lt;br /&amp;gt; Allround-Eckklebeband &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Nageldichtung''' &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Technische Daten (TESCON NAIDECK)|TESCON NAIDECK]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (TESCON NAIDECK mono)|TESCON NAIDECK mono]] &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (TESCON NAIDECK mono patch)|TESCON NAIDECK mono patch]] &lt;br /&gt;
| doppelseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; einseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;amp;nbsp; Pflaster, einseitig klebend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Technische Daten (EXTOSEAL ENCORS)|EXTOSEAL ENCORS]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (EXTOSEAL FINOC)|EXTOSEAL FINOC]] &lt;br /&gt;
| was­serführen­d &amp;lt;br /&amp;gt; feuch­te­dich­ten­d &lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
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| Putz- + Fensteranschl. innen/außen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone &amp;lt;br /&amp;gt; ... und vorgefaltet    &lt;br /&gt;
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| [[Technische Daten (CONTEGA EXO)|CONTEGA EXO]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (CONTEGA SOLIDO EXO)|CONTEGA SOLIDO EXO]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (CONTEGA SOLIDO EXO-D)|CONTEGA SOLIDO EXO-D]] &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Putz- + Fensteranschl. außen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone&lt;br /&gt;
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| [[Technische Daten (CONTEGA FIDEN EXO)|CONTEGA FIDEN EXO]] &lt;br /&gt;
| Fu­gen­dich­tung &lt;br /&gt;
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| Sprühbare Luftdichtung &amp;lt;br /&amp;gt; ... wie vor, in weiß &amp;lt;br /&amp;gt; Faserarmierter Dichtstoff &amp;lt;br /&amp;gt; ... wie vor, in weiß &amp;lt;br /&amp;gt; Riss-/ Fugenbrücke &amp;lt;br /&amp;gt; Auftragswerkzeug &amp;lt;br /&amp;gt; Auftragswerkzeug mit Koffer&lt;br /&gt;
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| Kabel-Manschette bis zu 16 Kabel blau/schwarz &amp;lt;br&amp;gt; ... für nachträglichen Einbau &lt;br /&gt;
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| Rohr-Manschette ø 15-320 mm &amp;lt;br /&amp;gt; Dun­st­rohr­man­schet­te&amp;lt;br /&amp;gt; überputzbar&lt;br /&gt;
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| [[Technische Daten (TESCON VANA patch)|TESCON VANA patch]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Technische Daten (UNI TAPE XL)|UNI TAPE XL]] &lt;br /&gt;
| Pflaster &amp;lt;br /&amp;gt; Pflaster nur innen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Win­kel­leis­te DASAPLANO &amp;lt;br /&amp;gt; Mon­ta­ge­leis­te DASATOP  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Vorlage pc-gd]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<title>Vorlage:NAV pc-gd Verarbtg Klebetech</title>
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		<updated>2026-03-24T11:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|TITEL= &amp;quot;Verarbeitung&amp;quot; Verbindungsmittel    &lt;br /&gt;
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| Schnell-Klebeband für innen&lt;br /&gt;
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| doppelseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; einseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;amp;nbsp; Pflaster, einseitig klebend &lt;br /&gt;
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| Putz- + Fensteranschl. innen/außen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone &amp;lt;br /&amp;gt; ... und vorgefaltet  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:NAV_pc-gd_Einsatzber_Klebetech&amp;diff=66398</id>
		<title>Vorlage:NAV pc-gd Einsatzber Klebetech</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:NAV_pc-gd_Einsatzber_Klebetech&amp;diff=66398"/>
		<updated>2026-03-24T11:17:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste kl 1&lt;br /&gt;
|TITEL= &amp;quot;Einsatzbereich&amp;quot; Verbindungsmittel     &lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|INHALT=}}&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss klein}}&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Klebebänder'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON VANA)|TESCON VANA]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON INVIS)|TESCON INVIS]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON No.1)|TESCON NO.1]] &lt;br /&gt;
| Allround-Klebeband &amp;lt;br /&amp;gt; ... schwarz &amp;lt;br /&amp;gt; ... dehnfähig &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON RAPIC)|TESCON RAPIC]] &lt;br /&gt;
| Schnell-Klebeband für innen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (UNI TAPE)|UNI TAPE]] &lt;br /&gt;
| Universal-Klebeband nur innen  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (DUPLEX)|DUPLEX]]&lt;br /&gt;
| Klebeband doppelseitig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Anschlusskleber'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (ORCON F)|ORCON F]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (ORCON CLASSIC)|ORCON CLASSIC]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (ORCON MULTIBOND)|ORCON MULTIBOND]]  &lt;br /&gt;
| Allround-Anschlusskleber &amp;lt;br /&amp;gt; ... lösemittelfrei &amp;lt;br /&amp;gt; ... von der Rolle &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Ecken + Kanten'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON PROFECT)|TESCON PROFECT]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON PROFIL)|TESCON PROFIL]]  &lt;br /&gt;
| Winkelanschluss vorgefaltet &amp;lt;br /&amp;gt; Allround-Eckklebeband &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Nageldichtung''' &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON NAIDECK)|TESCON NAIDECK]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON NAIDECK mono)|TESCON NAIDECK mono]] &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON NAIDECK mono patch)|TESCON NAIDECK mono patch]] &lt;br /&gt;
| doppelseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; einseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;amp;nbsp; Pflaster, einseitig klebend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Absperrklebebänder'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (EXTOSEAL ENCORS)|EXTOSEAL ENCORS]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (EXTOSEAL FINOC)|EXTOSEAL FINOC]] &lt;br /&gt;
| was­serführen­d &amp;lt;br /&amp;gt; feuch­te­dich­ten­d &lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;  margin-right:1em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss_klein}}&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Anschlussklebebänder'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (CONTEGA PV)|CONTEGA PV]] &lt;br /&gt;
| Putzanschluss innen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (CONTEGA IQ)|CONTEGA IQ]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO IQ)|CONTEGA SOLIDO IQ]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO IQ-D)|CONTEGA SOLIDO IQ-D]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO IQ-X)|CONTEGA SOLIDO IQ-X]] &lt;br /&gt;
| Putz- + Fensteranschl. innen/außen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone &amp;lt;br /&amp;gt; ... und vorgefaltet&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (CONTEGA SL)|CONTEGA SL]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO SL)|CONTEGA SOLIDO SL]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO SL-D)|CONTEGA SOLIDO SL-D]] &lt;br /&gt;
| Putz- + Fensteranschl. innen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (CONTEGA EXO)|CONTEGA EXO]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO EXO)|CONTEGA SOLIDO EXO]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO EXO-D)|CONTEGA SOLIDO EXO-D]] &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| Putz- + Fensteranschl. außen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (CONTEGA FIDEN EXO)|CONTEGA FIDEN EXO]] &lt;br /&gt;
| Fu­gen­dich­tung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Flüssigdichtung'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (AEROSANA VISCONN)|AEROSANA VISCONN]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (AEROSANA VISCONN white)|AEROSANA VISCONN white]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (AEROSANA VISCONN FIBRE)|AEROSANA VISCONN FIBRE]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (AEROSANA VISCONN FIBRE white)|AEROSANA VISCONN FIBRE white]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (AEROSANA FLEECE)|AEROSANA FLEECE]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (AEROFIXX)|AEROFIXX]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (AEROFIXX + AEROBOXX)|AEROFIXX + AEROBOXX]] &lt;br /&gt;
| Sprühbare Luftdichtung &amp;lt;br /&amp;gt; ... wie vor, in weiß &amp;lt;br /&amp;gt; Faserarmierter Dichtstoff &amp;lt;br /&amp;gt; ... wie vor, in weiß &amp;lt;br /&amp;gt; Riss-/ Fugenbrücke &amp;lt;br /&amp;gt; Auftragswerkzeug &amp;lt;br /&amp;gt; Auftragswerkzeug mit Koffer &lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss_klein}}&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Primer'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON SPRIMER)|TESCON SPRIMER]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON PRIMER RP)|TESCON PRIMER RP]]  &lt;br /&gt;
| sprühbar &amp;lt;br /&amp;gt; lösemittelfrei &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Kabel-/ Rohrmanschetten, Elektrodichtung'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (KAFLEX)|KAFLEX]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (KAFLEX post)|KAFLEX post]] &lt;br /&gt;
| Kabel-Manschette bis zu 16 Kabel blau/schwarz &amp;lt;br /&amp;gt; ... für nachträglichen Einbau &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (ROFLEX)|ROFLEX]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (ROFLEX exto)|ROFLEX exto]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (ROFLEX SOLIDO)|ROFLEX SOLIDO]] &lt;br /&gt;
| Rohr-Manschette ø 15-320 mm &amp;lt;br /&amp;gt; Dun­st­rohr­man­schet­te&amp;lt;br /&amp;gt; überputzbar&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (INSTAABOX)|INSTAABOX]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (STOPPA)|STOPPA]] || Installationsbox &amp;lt;br /&amp;gt; Stopfen für Leerrohre&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[WELDANO ROFLEX]] || SOLITEX WELDANO Rohrmanschette &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; |'''Klebepflaster'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON VANA patch)|TESCON VANA patch]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (UNI TAPE XL)|UNI TAPE XL]] &lt;br /&gt;
| Pflaster &amp;lt;br /&amp;gt; Pflaster nur innen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Montagehilfen'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON FIX)|TESCON FIX]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (DASATOP FIX)|DASATOP FIX]]  &lt;br /&gt;
| Win­kel­leis­te DASAPLANO &amp;lt;br /&amp;gt; Mon­ta­ge­leis­te DASATOP  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste kl 2}}{{NAV_pc_gebaeudedichtung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Vorlage pc-gd]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:NAV_pc-gd_Einsatzber_Klebetech&amp;diff=66397</id>
		<title>Vorlage:NAV pc-gd Einsatzber Klebetech</title>
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		<updated>2026-03-24T11:16:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste kl 1&lt;br /&gt;
|TITEL= &amp;quot;Einsatzbereich&amp;quot; Verbindungsmittel     &lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|INHALT=}}&amp;lt;div style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss klein}}&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Klebebänder'''&lt;br /&gt;
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| [[Einsatzbereich (TESCON VANA)|TESCON VANA]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON INVIS)|TESCON INVIS]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON No.1)|TESCON NO.1]] &lt;br /&gt;
| Allround-Klebeband &amp;lt;br /&amp;gt; ... schwarz &amp;lt;br /&amp;gt; ... dehnfähig &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON RAPIC)|TESCON RAPIC]] &lt;br /&gt;
| Schnell-Klebeband für innen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; &lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (UNI TAPE)|UNI TAPE]] &lt;br /&gt;
| Universal-Klebeband nur innen  &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (DUPLEX)|DUPLEX]]&lt;br /&gt;
| Klebeband doppelseitig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Allround-Anschlusskleber &amp;lt;br /&amp;gt; ... lösemittelfrei &amp;lt;br /&amp;gt; ... von der Rolle &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Winkelanschluss vorgefaltet &amp;lt;br /&amp;gt; Allround-Eckklebeband &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Nageldichtung''' &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (TESCON NAIDECK)|TESCON NAIDECK]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON NAIDECK mono)|TESCON NAIDECK mono]] &amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (TESCON NAIDECK mono patch)|TESCON NAIDECK mono patch]] &lt;br /&gt;
| doppelseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; einseitig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;amp;nbsp; Pflaster, einseitig klebend&lt;br /&gt;
|}  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{{Tab010_ganz_weiss_klein}}&lt;br /&gt;
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| [[Einsatzbereich (CONTEGA PV)|CONTEGA PV]] &lt;br /&gt;
| Putzanschluss innen &lt;br /&gt;
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| [[Einsatzbereich (CONTEGA IQ)|CONTEGA IQ]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO IQ)|CONTEGA SOLIDO IQ]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO IQ-D)|CONTEGA SOLIDO IQ-D]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO IQ-X)|CONTEGA SOLIDO IQ-X]] &lt;br /&gt;
| Putz- + Fensteranschl. innen/außen &amp;lt;br /&amp;gt; ... vollflächig klebend &amp;lt;br /&amp;gt; ... zusätzl. Klebezone &amp;lt;br /&amp;gt; ... und vorgefaltet&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einsatzbereich (CONTEGA SL)|CONTEGA SL]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO SL)|CONTEGA SOLIDO SL]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Einsatzbereich (CONTEGA SOLIDO SL-D)|CONTEGA SOLIDO SL-D]] &lt;br /&gt;
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| Fu­gen­dich­tung &lt;br /&gt;
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| Sprühbare Luftdichtung &amp;lt;br /&amp;gt; ... wie vor, in weiß &amp;lt;br /&amp;gt; Faserarmierter Dichtstoff &amp;lt;br /&amp;gt; ... wie vor, in weiß &amp;lt;br /&amp;gt; Riss-/ Fugenbrücke &amp;lt;br /&amp;gt; Auftragswerkzeug &amp;lt;br /&amp;gt; Auftragswerkzeug mit Koffer &lt;br /&gt;
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|}  &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| [[WELDANO ROFLEX]] || SOLITEX WELDANO Rohrmanschette &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; |'''Klebepflaster'''&lt;br /&gt;
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| Win­kel­leis­te DASAPLANO &amp;lt;br /&amp;gt; Mon­ta­ge­leis­te DASATOP  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste kl 2}}{{NAV_pc_gebaeudedichtung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Vorlage pc-gd]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:NAV_pc_gebaeudedichtung&amp;diff=66396</id>
		<title>Vorlage:NAV pc gebaeudedichtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Vorlage:NAV_pc_gebaeudedichtung&amp;diff=66396"/>
		<updated>2026-03-24T11:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste&lt;br /&gt;
|TITEL= Produktübersicht &amp;quot;pro clima - Gebäudedichtung&amp;quot;      &lt;br /&gt;
|BILD=[[Bild:Proclima Logo.jpg|40px|pro clima Logo]]&lt;br /&gt;
|INHALT= &lt;br /&gt;
'''[[Luftdichtung innen]]:''' &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Neubau, Ausbau:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[INTELLO Linie]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
[[DB+]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aufdach:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[INTELLO X Linie|INTELLO X]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
[[DA]],&lt;br /&gt;
[[DA connect|-&amp;amp;nbsp;connect]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anschluss-Streifen:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[INTELLO conneX]] &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Sanierung:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[DASATOP]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
[[DASAPLANO&amp;amp;nbsp;0,01&amp;amp;nbsp;connect]] &amp;amp;bull;  &lt;br /&gt;
[[INTELLO X]], &lt;br /&gt;
[[INTELLO X connect|-connect]]  &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Rieselschutz:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RB]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''[[Winddichtung außen]]: '''  &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Unterdeck-/Unterspannbahn:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SOLITEX MENTO Linie|SOLITEX&amp;amp;nbsp;MENTO]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
[[SOLITEX&amp;amp;nbsp;QUANTHO&amp;amp;nbsp;3000&amp;amp;nbsp;connect]] &amp;lt;small&amp;gt;(verklebt)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;für Blecheindeckung:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[SOLITEX&amp;amp;nbsp;UM&amp;amp;nbsp;connect]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;selbstklebend:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SOLITEX ADHERO Linie|SOLITEX&amp;amp;nbsp;ADHERO]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;nahtgefügte Unterdeckung (UDB-eA):&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[System&amp;amp;nbsp;SOLITEX&amp;amp;nbsp;WELDANO|SOLITEX&amp;amp;nbsp;WELDANO]] &amp;amp;bull;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Fassaden:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[SOLITEX FRONTA Linie|SOLITEX&amp;amp;nbsp;FRONTA]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''[[Verbindungsmittel]]:''' &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[pro clima Klebebänder|Klebebänder]]:&amp;lt;/small&amp;gt; [[TESCON&amp;amp;nbsp;VANA]], [[TESCON INVIS|-&amp;amp;nbsp;INVIS]], [[TESCON No.1|-&amp;amp;nbsp;No.1]]  &amp;amp;bull; [[TESCON RAPIC|-&amp;amp;nbsp;RAPIC]] &amp;amp;bull; [[DUPLEX]] &amp;amp;bull; [[UNI&amp;amp;nbsp;TAPE]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anschlusskleber:&amp;lt;/small&amp;gt; [[ORCON&amp;amp;nbsp;F]], [[ORCON&amp;amp;nbsp;CLASSIC|-&amp;amp;nbsp;CLASSIC]], [[ORCON&amp;amp;nbsp;MULTIBOND|-&amp;amp;nbsp;MULTIBOND]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Fenster- / Putzanschlüsse:&amp;lt;/small&amp;gt; [[Anschlussklebebänder|CONTEGA Linie (Fensterbox)]] &amp;amp;bull; &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Kanten &amp;amp; Ecken:&amp;lt;/small&amp;gt; [[TESCON&amp;amp;nbsp;PROFECT]], [[TESCON PROFIL|-&amp;amp;nbsp;PROFIL]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Flüssigdichtung:&amp;lt;/small&amp;gt; [[AEROSANA VISCONN Linie]] &amp;amp;bull; &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Absperrklebebänder:&amp;lt;/small&amp;gt; [[EXTOSEAL Linie]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Nageldichtung:&amp;lt;/small&amp;gt; [[TESCON&amp;amp;nbsp;NAIDECK Linie]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Primer:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[TESCON&amp;amp;nbsp;PRIMER|TESCON&amp;amp;nbsp;(S)PRIMER]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''[[Manschetten]]''':  &amp;lt;small&amp;gt;Kabel:&amp;lt;/small&amp;gt; [[KAFLEX]] &amp;amp;bull; &amp;lt;small&amp;gt;Rohre:&amp;lt;/small&amp;gt; [[ROFLEX]] &amp;amp;bull;  &amp;lt;small&amp;gt;Elektro-Installationen:&amp;lt;/small&amp;gt; [[INSTAABOX]] &amp;amp;bull; [[STOPPA]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Detaillösung]]en''':  &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Pflaster: &amp;lt;/small&amp;gt;[[TESCON&amp;amp;nbsp;VANA&amp;amp;nbsp;patch]] &amp;amp;bull; [[UNI&amp;amp;nbsp;TAPE&amp;amp;nbsp;XL]] &amp;amp;bull; &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Montagehilfen:&amp;lt;/small&amp;gt; [[DASATOP&amp;amp;nbsp;FIX]], [[TESCON&amp;amp;nbsp;FIX]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Übersichten:''' &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Pro clima Gebäudedichtung - Neuheiten|Neuheiten]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
[[Anwendungsmatrix]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
[[Konstruktionsdetails]] &amp;amp;bull;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Höhenlagen (Einsatzbereich)|Höhenlagen (Einsatzber.)]] &amp;amp;bull;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Techn. Daten:&amp;lt;/small&amp;gt; [[Technische Daten - Übersicht|Bahnen]], &lt;br /&gt;
[[Technische Daten - Übersicht/2|Verbindungsmittel]] &amp;amp;bull; [[pro clima Gebäudedichtung - Archiv|Archiv]]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Vorlage pc-gd| ]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Kategorie:TESCON_INCAV&amp;diff=66395</id>
		<title>Kategorie:TESCON INCAV</title>
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		<updated>2026-03-24T11:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Selbst­kle­ben­des 3D-In­nen­e­cken-Form­teil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pro clima Gebäudedichtung Archiv|TESCON INCAV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Technische_Daten_(TESCON_INCAV)&amp;diff=66394</id>
		<title>Technische Daten (TESCON INCAV)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Technische_Daten_(TESCON_INCAV)&amp;diff=66394"/>
		<updated>2026-03-24T11:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis outoforder| seit 03.2026}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:P_tescon_incav.jpg|right|thumb|200px|pro clima [[TESCON INCAV]] &amp;lt;br /&amp;gt; Selbst­kle­ben­des 3D-In­nen­e­cken-Form­teil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Materialaufbau==&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;220&amp;quot; | Eigenschaft&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;390&amp;quot; | Stoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
{{TabMaterial|Träger|Spezialvlies aus [[PP]]}}&lt;br /&gt;
{{TabMaterial|Kleber|wasserfester [[SOLID-Kleber]]}}&lt;br /&gt;
{{TabMaterial|Trennlage|silikonisierte [[PE]]-Folie}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Daten==&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;220&amp;quot; | Eigenschaft&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;160&amp;quot; | Regelwerk &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;220&amp;quot; | Wert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
{{TabTech|Farbe|  |hellblau}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|Schenkellänge|  |60 mm}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|[[Dicke]]| |0,5 mm}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|[[Freibewitterung]]| |6 Monate}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|Anforderung Verklebung un-/gealtert  |[[DIN 4108|DIN 4108-11]] / &amp;lt;br /&amp;gt; [[EN 17990]]|bestanden}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|Verarbeitungstemperatur| |ab -10 °C }}&lt;br /&gt;
{{TabTech|[[Temperaturbeständigkeit]]| |dauerhaft -40 °C bis +90 °C}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|Lagerung| |kühl und trocken}}&lt;br /&gt;
{{TabTech|[[QNG]] Anforderungen| Anhangdokument 3.1.3 |erfüllt}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lieferformen==&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}}&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60&amp;quot; | Art.-Nr.&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;110&amp;quot; | GTIN&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;130&amp;quot; | Schenkellänge&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;134&amp;quot; | Schenkelbreite&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;52&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;kg/St&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;60&amp;quot; | Inhalt&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;50&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;kg/VE&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
{{TabLiefer6|1AR02212| 4026639222121| 60 mm| 60 mm| 0,2 | 12 Stück | }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systemprodukte ===&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; width=&amp;quot;160&amp;quot;| ''Produkt'' || style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; |''Anwendung'' || style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; | ''Hinweise ''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[INTELLO]] || Hochleistungs-Dampfbremse|| Feuchtevariabler s&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert 0,25 bis &amp;gt; 10 m &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[DB+]] || Dampfbremse aus Baupappe|| Feuchtevariabel &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON PROFIL]] || Eckklebeband || Anschlüsse an Fenster, Türen und Ecken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON VANA]] || Allround-Klebeband || Zur Verklebung der Bahnenüberlappungen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[TESCON PRIMER]] || Primer || Lösemittelfreie Grundierung, keine Trocknung erforderlich &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zubehör ===&lt;br /&gt;
{{{Tab010_ganz_weiss}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; width=&amp;quot;160&amp;quot;| ''Produkt'' || style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid #aaa;&amp;quot; | ''Hinweis ''  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[PRESSFIX]] || Anpresshilfe aus weichem Kunststoff &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 03 sub|TESCON INCAV|}}{{NAV pc-gd TechDat Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON INCAV| 5]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pro clima Gebäudedichtung Archiv|TESCON INCAV15]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_INCAV)&amp;diff=66393</id>
		<title>Verarbeitung (TESCON INCAV)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Verarbeitung_(TESCON_INCAV)&amp;diff=66393"/>
		<updated>2026-03-24T11:12:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis outoforder| seit 03.2026}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergründe ==&lt;br /&gt;
Vor dem Verkleben Untergründe reinigen.   &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf überfrorenen Untergründen ist die Verklebung nicht möglich. Es dürfen keine abweisenden Stoffe auf den zu verklebenden Materialien vorhanden sein (z. B. Fette oder Silikone). Untergründe müssen ausreichend trocken und tragfähig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dau­er­haf­te Ver­kle­bung wird er­reicht auf al­len pro cli­ma In­nen- und Außen­bah­nen, an­de­ren Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­bah­nen (z. B. aus [[PE]], [[PA]], [[PP]] und Alu­mi­ni­um) bzw. [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en und [[Wandschalungsbahn]]en (z. B. aus [[PP]] und [[PET]]). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verklebungen können auf gehobeltem und lackiertem Holz, harten Kunststoffen bzw. Metall (z. B. Rohre, Fenster usw.), harten [[Holzwerkstoffplatte]]n ([[Spanplatte|Span-]], [[OSB]]-, [[BFU]]-, [[MDF]]- und [[Holzfaser]][[unterdeckplatte]]n) erfolgen.&lt;br /&gt;
Bei der Verklebung von Holzfaserunterdeckplatten oder auf glatten, mineralischen Untergründen ist die Vorbehandlung mit [[TESCON PRIMER]] erforderlich. Beton- oder Putzuntergründe dürfen nicht absanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Ergebnisse für die Sicherheit der Konstruktion werden auf qualitativ hochwertigen Untergründen erreicht.*) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eignung des Untergrundes ist eigenverantwortlich zu prüfen, ggf. sind Testverklebungen empfehlenswert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei nicht tragfähigen Untergründen ist eine Vorbehandlung mit [[TESCON&amp;amp;nbsp;PRIMER]] zu empfehlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: *) Ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Eignung einer Oberfläche ist die Oberflächenspannung. Bei hochwertigen [[Dampfbremse|Dampfbrems]]- und [[Luftdichtung]]sebenen oder [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]]/[[Unterspannbahn]]en liegt diese oberhalb von 40 dyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 1.jpg|200px|Nut messen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 1. Nut messen &lt;br /&gt;
* Zur Ermittlung der erforderlichen Schenkellänge von TESCON INCAV so viele Glieder eines Meterstabs in die Nut schieben, wie hinein passen.&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 2.jpg|200px|Schenkel kürzen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 2. Schenkel kürzen &lt;br /&gt;
* TESCON INCAV flach auf eine Schneideunterlage legen. &lt;br /&gt;
* Meterstab mit der in der Nut ermittelten Gliederanzahl hochkant auf die spitze Fläche legen. &lt;br /&gt;
* An der Trennfolienkante ausrichten und Ecke abschneiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 3.jpg|200px|Trennfolie entfernen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 3. Trennfolie entfernen &lt;br /&gt;
* TESCON INCAV aufrichten und die Trennfolienstreifen an den beiden kurzen Schenkeln entfernen.&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 4.jpg|200px|In der Nut verkleben]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 4. In der Nut verkleben &lt;br /&gt;
* Auf den verbliebenen Trennfolien in die Ecke schieben und mit den beiden kurzen Schenkeln auf den Nutgrund am [[Dachflächenfenster]] verkleben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 5.jpg|200px|In der Leibung verkleben]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 5. In der Leibung verkleben&lt;br /&gt;
* Zum Schluss nach und nach die Trennfolien der langen Schenkel entfernen und TESCON INCAV auf der Leibung verkleben.&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 6.jpg|200px|Verklebung fest anreiben]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 6. Verklebung fest anreiben &lt;br /&gt;
* Verklebung fest anreiben. &lt;br /&gt;
* Besonders einfach geht das mit der Anpresshilfe pro clima [[PRESSFIX]]. &lt;br /&gt;
* Fertig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 7.jpg|200px|Klebefläche alternativ innen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 7. Klebefläche alternativ innen &lt;br /&gt;
* Für weitere Anwendungsfelder kann TESCON INCAV ganz einfach umgestülpt werden. &lt;br /&gt;
* Die Klebefläche wandert so von der Außen- auf die Innenseite.&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Pc-gd verarb TESCON INCAV 8.jpg|200px|Sicher durch überklebte Ecke]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 8. Sicher durch überklebte Ecke &lt;br /&gt;
* Für besonders guten Schutz vor Undichtheiten im Eckpunkt sind die TESCON INCAV Formteile hier sowohl überklebt als auch überfaltet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
{{Hinweis_TechnikHotline}}&lt;br /&gt;
Verklebungen dürfen nicht auf Zug belastet werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klebebänder fest anreiben. Auf ausreichenden Gegendruck achten.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wind-, luftdichte oder regensichere Verklebungen können nur auf faltenfrei verlegten Dampfbremsen bzw. Unterdeck-, Unterspann- und Fassadenbahnen erreicht werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit durch konsequentes und stetiges Lüften zügig abführen, ggf. Bautrockner aufstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Pc-gd Verarbeitung weitere Hinweise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 03 sub|TESCON INCAV|}}{{NAV pc-gd Verarbtg Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON INCAV| 3]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pro clima Gebäudedichtung Archiv|TESCON INCAV13]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Einsatzbereich_(TESCON_INCAV)&amp;diff=66392</id>
		<title>Einsatzbereich (TESCON INCAV)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Einsatzbereich_(TESCON_INCAV)&amp;diff=66392"/>
		<updated>2026-03-24T11:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis outoforder| seit 03.2026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:P_tescon_incav.jpg|right|thumb|200px|pro clima [[TESCON INCAV]] &amp;lt;br /&amp;gt; Selbst­kle­ben­des 3D-In­nen­e­cken-Form­teil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst­kle­ben­des 3-di­men­sio­na­les In­nen­e­cken-Form­teil aus TES­CON Kle­be­band zur Ab­dich­tung im In­nen- und Außen­breich. Ver­kle­bung auf&lt;br /&gt;
* [[Dampfbremse|Dampf­brems-]] und [[Luftdichtung]]s­bah­nen aus Fo­lie und Pa­pier&lt;br /&gt;
* Dampf­brems- und Luft­dich­tungs­ebe­nen aus har­ten [[Holzwerkstoffplatte]]n&lt;br /&gt;
* [[Unterdeckplatte|Un­ter­deck-]], [[Unterspannbahn|Un­ter­spann-]] und [[Wandschalungsbahn]]en&lt;br /&gt;
* Holzfaser[[unterdeckplatte]]n (Pri­mern mit [[TESCON PRIMER]])&lt;br /&gt;
* an­gren­zen­den Bau­tei­len aus ge­ho­bel­tem Holz, har­ten Kunst­stof­fen bzw. Me­tal­len, wie Fens­tern, Türen, Bal­ken, Zangen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der Einsatzbereiche enthält die pro clima [http://de.proclima.com/media/downloads/Matrix.pdf Anwendungsmatrix].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both; visibility: hidden;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 03 sub|TESCON INCAV|}}{{NAV pc-gd Einsatzber Klebetech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TESCON INCAV| 1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pro clima Gebäudedichtung Archiv|TESCON INCAV11]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=TESCON_INCAV&amp;diff=66391</id>
		<title>TESCON INCAV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=TESCON_INCAV&amp;diff=66391"/>
		<updated>2026-03-24T11:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis outoforder| seit 03.2026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:P_tescon_incav.jpg|right|thumb|200px|pro clima [[TESCON INCAV]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstklebendes 3D-Innenecken-Formteil für innen und außen ==&lt;br /&gt;
* Einfach und sicher Ecken verkleben durch vorgefertigtes Formteil&lt;br /&gt;
* Klebt sicher – sogar bei Feuchtigkeit: wasserfester SOLID Kleber&lt;br /&gt;
* Flexibel einsetzbar: Kann individuell angepasst werden&lt;br /&gt;
* Ecke umfaltbar: Klebefläche kann nach innen oder außen zeigen&lt;br /&gt;
* Leicht zu verarbeiten auch bei nicht winkligen Anschlüssen: sehr anschmiegsam&lt;br /&gt;
* Flexibler weiterarbeiten: 6 Monate frei bewitterbar&lt;br /&gt;
* Normengerechtes Bauen: Für luftdichte Anschlüsse nach [[DIN 4108-7]], [[SIA 180]] und [[OENORM B 8110-2]]&lt;br /&gt;
* Beste Werte im Schadstofftest, Prüfung nach [[AgBB]] / ISO 16000 durchgeführt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NAV pc-gd produkt inhalt 03| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:{{PAGENAME}}| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:pro clima Gebäudedichtung Archiv|TESCON INCAV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=%C3%96NORM_B_8110&amp;diff=66390</id>
		<title>ÖNORM B 8110</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=%C3%96NORM_B_8110&amp;diff=66390"/>
		<updated>2026-03-23T14:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* '''OENORM B 8110-2'''  ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm , 2020-01-01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 2: Wasserdampfdiffusion, -konvektion und Kondensationsschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-2 Bbl 2'''  ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Vornorm , 1997-04-01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 2: Massive Baukonstruktionen - Beispiele zur Vermeidung von Oberflächenkondensation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-2 Bbl 3'''  ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm , 2004-06-01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 2: Wasserdampfdiffusion und Kondensationsschutz - Leichte Baukonstruktionen - Beispiele zur Vermeidung von Oberflächenkondensation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-2 Bbl 4'''  ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm , 2003-09-01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 2: Wasserdampfdiffusion und Kondensationsschutz - Hinweise zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden durch raumklimatische Einflüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-3'''  ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm , 2020-06-01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 3: Ermittlung der operativen Temperatur im Sommerfall (Parameter zur Vermeidung sommerlicher Überwärmung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-4''' ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm, 2024-04-15: Wärmeschutz im Hochbau - Betriebswirtschaftliche Optimierung des Wärmeschutzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-5''' ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm, 2025-10-15: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 5: Klimamodell und Nutzungsprofile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-6-1''' ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm, 2025-10-15: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 6-1: Grundlagen und Ermittlung des Heizwärmebedarfs und des Kühlbedarfs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-6-2''' ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm, 2025-10-15: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 6-2: Validierung des Heizwärmebedarfs und des Kühlbedarfs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-7''' ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm, 2013-03-15: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 7: Tabellierte wärmeschutztechnische Bemessungswerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''OENORM B 8110-8''' ([[ÖNORM|Österreichisches Dokument]]) Norm, 2017-04-01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 8: Tabellierte wärmeschutztechnische Bemessungswerte von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu beziehen über&lt;br /&gt;
* [http://www.bdb.at/service/normen BDB Baudatenbank.at] &lt;br /&gt;
* [http://www.beuth.de/ Beuth Verlag GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''ÖNORM B 8110-2: 2003 07 01: Wärmeschutz im Hochbau - Teil 2: Wasserdampfdiffusion und Kondensationsschutz''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese '''ÖNORM''' ist für die bauphysikalische Planung von Gebäuden und für den Nachweis der Gebrauchstauglichkeit bestehender Gebäude bezüglich der Feuchtigkeitsbeanspruchung aus dem Gebäudeinneren anzuwenden. Der rechnerische Nachweis ist gemäß den Abschnitten 7 und 8 zu führen. Für Bauteile gemäß Abschnitt 10 kann ein rechnerischer Nachweis der Kondensation im Bauteil, für Baukonstruktionen gemäß den Beiblättern 2 und 3 zu dieser ÖNORM darf der rechnerische Nachweis für die Vermeidung von Oberflächen[[kondensat]]ion und [[Schimmel]]bildung entfallen. Gebäude mit Sonderkonstruktionen, wie z.B. mit Porenlüftung, sind nicht Gegenstand dieser ÖNORM. Diese ÖNORM enthält im Abschnitt 6 auch Hinweise über die Innenluftbedingungen, die der Berechnung unter Beachtung der Raumwidmung zu Grunde zu legen sind und deren Einhaltung bzw. Begrenzung insbesondere für den Benutzer von Bedeutung ist. Für Wohnungen und Räume vergleichbarer Raumwidmung sind die Innenluftbedingungen in 6.1 festgelegt. Auf diese sollte in Informationsblättern für Wohnungsbenutzer in näher erläuternder Form hingewiesen werden (siehe Beiblatt 4). Die Angaben dieser ÖNORM basieren auf bzw. stehen in Übereinstimmung mit ÖNORM EN ISO 13788 [s. [[DIN EN ISO 13788]]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 03.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Normung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=%C3%96NORM_B_4119&amp;diff=66389</id>
		<title>ÖNORM B 4119</title>
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		<updated>2026-03-23T14:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* '''OENORM B 4119''' [[ÖNORM]] Norm, 2018-03-01: Planung und Ausführung von [[Unterdach|Unterdächern]] und [[Unterspannung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu beziehen über:&lt;br /&gt;
* [http://www.bdb.at/service/normen BDB Baudatenbank.at] &lt;br /&gt;
* [http://www.beuth.de/ Beuth Verlag GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 03.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Normung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Unterdach&amp;diff=66388</id>
		<title>Unterdach</title>
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		<updated>2026-03-23T14:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gemäß [[ZVDH]] ist das '''Unterdach''' - neben [[Unterdeckung]] und [[Unterspannung]] - eine der zusätzlichen Maßnahmen zur Herstellung der [[Regensicherheit]] unterhalb von [[Dachdeckung]]en. Es ist Teil der [[Hüllfläche]] eines Gebäudes und dient der [[Außendichtung]] und somit auch [[Winddichtung außen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach dient auch als [[Behelfsdeckung]] im begrenzten Zeitraum bis zur Fertigstellung der Dachdeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach ist eine wasserdichte Schicht aus nicht diffusionsoffenen Werkstoffen, die auf Schalung (z. B. [[Vollholzschalung]], geeignete [[Holzwerkstoffplatte]]n) oder druckfestem Dämmstoff unter der Dachdeckung angeordnet wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unterdachbahn''' wird mit verschweißter/ verklebter Naht- und Stoßausbildung den '''Klassen 1 oder 2''' zugeordnet je nach Verlegeweise im Bereich der [[Konterlatte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführende Ebene ==&lt;br /&gt;
Es bildet die zweite wasserführende Ebene unter der [[Dachdeckung]] (und ggf. vorhandener [[Hinterlüftung]]sebene), zum Schutz &lt;br /&gt;
der [[Dachkonstruktion]] vor [[Feuchte]]belastungen von außen. Geeignete Bahnen können eingesetzt werden zum Beispiel: &lt;br /&gt;
* in der Bauphase als [[Behelfsdeckung]] (Vordeckung): im Zeitraum der [[Freibewitterung]].&lt;br /&gt;
* während der Nutzung: &lt;br /&gt;
:* abtropfendes [[Kondensat]] von der [[Dachdeckung]] (z. B. bei sommerlicher Nachtabkühlung)&lt;br /&gt;
:* Witterungseinflüsse wie: Flugschnee, Regeneintritt (z. B. fehlerhafte [[Dachdeckung]]),&amp;lt;br /&amp;gt; Rückstau von Taunässe unter der Schneedecke bei gleichzeitiger Eisplattenbildung im [[Vordach]] (im Alpenraum verbreitet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winddichtung ==&lt;br /&gt;
Bei gedämmten [[Konstruktion]]en liegt sie als [[Dämmschutzschicht]] oberhalb der [[Wärmedämmung]] und bildet somit zugleich die [[Winddichtung]] für die [[Wärmedämmung]] (verbessert die Dämmwirkung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Anforderungen == &lt;br /&gt;
Die Anforderungen speziell an &amp;quot;Unterdächer&amp;quot; reichen über vorgenannte Aufgabe als &amp;quot;wasserführende Ebene&amp;quot; hinaus. Siehe: &lt;br /&gt;
* [[Wasserdichtes Unterdach]] (Klasse 1)&lt;br /&gt;
* [[Regensicheres Unterdach]] (Klasse 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen]]&lt;br /&gt;
* [[Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ÖSTERREICH: Allgemeine Anforderungen Unterdach==&lt;br /&gt;
===Anordnung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
Unterdächer sind jedenfalls anzuordnen:&lt;br /&gt;
* bei ausgebautem Dachgeschoß, soweit es sich nicht um unbelüftete Konstruktionen handelt;&lt;br /&gt;
* bei nicht ausgebautem Dachgeschoß, bei dem eine regelmäßige Kontrolle bzw. Wartung des Dachraums nicht möglich ist und die oberste Geschoßdecke bereits bei geringen Wassermengen wasserdurchlässig ist (z. B. Spitzböden über Zangendecke);&lt;br /&gt;
* bei Unterschreitung der Regeldachneigung gemäß ÖNORM B 2219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen an Unterdächer===&lt;br /&gt;
Folgende Eigenschaften von Unterdächern werden gefordert:&lt;br /&gt;
* ausreichende Sicherheit gegen frei abfließendes Wasser am Unterdach (Regensicherheit);&lt;br /&gt;
* Dichtheit gegen Eintrieb von Flugschnee durch das Unterdach;&lt;br /&gt;
* fachgerechte Ableitung des Wassers an der [[Traufe]] bzw. von angrenzenden Bauteilen u. dgl.;&lt;br /&gt;
* Schutz der Wärmedämmung vor Wärmeverlust durch [[Luftströmung]]en;&lt;br /&gt;
* ausreichende Steifigkeit, um einerseits die erforderliche Durchbruchssicherheit sicherzustellen, und andererseits Anschlüsse (auch nachträgliche) handwerksgerecht und dauerhaft regensicher herstellen zu können;&lt;br /&gt;
* provisorische, kurzzeitige Sicherung während der Bauphase gegen flächige Wassereintritte über die Dachkonstruktion;&lt;br /&gt;
* Diffusionsfähigkeit bei Anordnung des Unterdaches über [[Vollsparrendämmung]]en;&lt;br /&gt;
* Widerstand gegen rückstauendes Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geringfügige Undichtheiten===&lt;br /&gt;
Geringfügige Undichtheiten des Unterdaches, die bei regelkonformer Ausführung systembedingt entstehen, und Undichtheiten von Anschlüssen an hochgehenden Bauteilen, sind insbesondere unter freier Bewitterung zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diffusionsoffenen Unterdeckbahnen kann es aufgrund der permeablen („durchdringbaren“) Eigenschaft bei lang anhaltender, direkter Beregnung zum Wasserdurchtritt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 1''': Holzschutzmittel können die Oberflächenspannung des Niederschlagswassers stark beeinflussen und dadurch zu einem verstärkten Wasserdurchgang sowohl bei der Konterlattenbefestigung als auch durch diffusionsoffene, permeable Bahnen und Plattenwerkstoffen selbst führen.&amp;lt;br /&amp;gt;Geringfügige Strömungsundichtheiten bei winddichter Ausführung des Unterdaches keinen relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit der [[Wärmedämmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 2''': Die winddichte Ausführung des Unterdaches ersetzt nicht die [[Luftdichtheit|luftdichte Ausführung]] des raumseitigen Abschlusses des Dachaufbaus, sondern kann eine schädliche Durchströmung der [[Wärmedämmung]] mit Außenluft verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann sind Unterdächer für erhöhte Regensicherheit herzustellen ? ===&lt;br /&gt;
Bei Unterschreitung der Mindestdachneigung gemäß ÖNORM B 2221 sowie nach den Anforderungen der Tabelle aus ÖNORM B 4119:&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}} &lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;200&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Dachhaut]] || width=&amp;quot;170&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 3,25 kN/m² || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 3,25 kN/m² &amp;lt;br /&amp;gt;  (schneereiches Gebiet)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dacheindeckung]]en || Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 15° || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;170&amp;quot; | Bei Dachneigung &amp;lt; 25° || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | Verschneidungsbereiche unabhängig von der Dachneigung:&amp;lt;br /&amp;gt; 1 m seitlich von [[Ichse]]n &amp;lt;br /&amp;gt;bzw. um Einbauten und &amp;lt;br /&amp;gt;Durchführungen &amp;gt; 0,25 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eindeckungen mit vorgeformten Metallelementen || Bei Dachneigung &amp;lt; 12°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Doppelstehfalz-Dächer und Eindeckungen mit Profilblechen über ausgebauten Dachgeschoß bzw. über leichten Decken.|| Bei Dachneigung &amp;lt; 12° || Bei Dachneigung &amp;lt; 20°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Belüftete Dächer mit Dachabdichtungen || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 10°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | * [[Schneelast]] s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; ist die charakteristische Schneelast auf dem Boden gemäß ÖNORM B 1991-1-3.&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
Bei Dachneigung über 15° und einer Regelschneelast bis 4,0 kN/m² darf die flächenbezogene Masse der Unterdeckbahn auf 220 g/m² reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
;Regensichere Unterdächer&lt;br /&gt;
Unterdächer sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder gleichwertigem Untergrund bzw. mit [[Holzwerkstoffplatte|Holzwerkstoff-Platten]] regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt verdeckt im Bereich der Überlappung. Die Überlappung von Längsnähten und Querstößen der Unterdeckbahnen beträgt mindestens 10 cm und ist durchgehend zu verkleben. Der Einbau von Nageldichtungen unter den [[Konterlatte]]n wird generell empfohlen; unter folgenden Bedingungen darf auf die Anbringung von [[Nageldichtung]]en verzichtet werden:&lt;br /&gt;
* bei Dachneigungen über 35°;&lt;br /&gt;
* bei Verwendung von Polymerbitumen-Bahnen mindestens E-KV-20 mit Mindestdicken von 2,0 mm;&lt;br /&gt;
* soweit ein positiver Nachweis der Nageldichtheit gemäß ÖNORM B 3647 vorliegt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit&lt;br /&gt;
Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder [[Holzwerkstoffplatte]]n erhöht regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Längs- und Quernähte der Unterdeckbahnen sind homogen (Schweißen) oder durch gleichwertige Fügetechnik zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißnahtbreite hat bei Polymerbitumenbahnen mindestens 8 cm und bei Kunststoffbahnen mindestens 4 cm zu betragen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt ausschließlich verdeckt. Bei Kunststoffbahnen sind unter den [[Konterlatte]]n [[Nageldichtung]]en vorzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle===&lt;br /&gt;
* OENORM B 4119 Planung und Ausführung von Unterdächern und Unterspannungen (Ausgabe 15.12.2010) bzw.&lt;br /&gt;
* [http://marketing.harrer.at/Blaetterkatalog/Holzbauhandbuch_2012/blaetterkatalog/ Blätterkatalog Holzbau] - s. Seite 134 (S. 136)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außendichtung]][[Kategorie:Winddichtung außen]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Dach]][[Kategorie:Konstruktion]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Unterdach&amp;diff=66387</id>
		<title>Unterdach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Unterdach&amp;diff=66387"/>
		<updated>2026-03-23T14:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gemäß [[ZVDH]] ist das '''Unterdach''' - neben [[Unterdeckung]] und [[Unterspannung]] - eine der zusätzlichen Maßnahmen zur Herstellung der [[Regensicherheit]] unterhalb von [[Dachdeckung]]en. Es ist Teil der [[Hüllfläche]] eines Gebäudes und dient der [[Außendichtung]] und somit auch [[Winddichtung außen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach dient auch als [[Behelfsdeckung]] im begrenzten Zeitraum bis zur Fertigstellung der Dachdeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach ist eine wasserdichte Schicht aus nicht diffusionsoffenen Werkstoffen, die auf Schalung (z. B. [[Vollholzschalung]], geeignete [[Holzwerkstoffplatte]]n) oder druckfestem Dämmstoff unter der Dachdeckung angeordnet wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unterdachbahn''' wird mit verschweißter/ verklebter Naht- und Stoßausbildung den '''Klassen 1 oder 2''' zugeordnet je nach Verlegeweise im Bereich der [[Konterlatte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführende Ebene ==&lt;br /&gt;
Es bildet die zweite wasserführende Ebene unter der [[Dachdeckung]] (und ggf. vorhandener [[Hinterlüftung]]sebene), zum Schutz &lt;br /&gt;
der [[Dachkonstruktion]] vor [[Feuchte]]belastungen von außen. Geeignete Bahnen können eingesetzt werden zum Beispiel: &lt;br /&gt;
* in der Bauphase als [[Behelfsdeckung]] (Vordeckung): im Zeitraum der [[Freibewitterung]].&lt;br /&gt;
* während der Nutzung: &lt;br /&gt;
:* abtropfendes [[Kondensat]] von der [[Dachdeckung]] (z. B. bei sommerlicher Nachtabkühlung)&lt;br /&gt;
:* Witterungseinflüsse wie: Flugschnee, Regeneintritt (z. B. fehlerhafte [[Dachdeckung]]),&amp;lt;br /&amp;gt; Rückstau von Taunässe unter der Schneedecke bei gleichzeitiger Eisplattenbildung im [[Vordach]] (im Alpenraum verbreitet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winddichtung ==&lt;br /&gt;
Bei gedämmten [[Konstruktion]]en liegt sie als [[Dämmschutzschicht]] oberhalb der [[Wärmedämmung]] und bildet somit zugleich die [[Winddichtung]] für die [[Wärmedämmung]] (verbessert die Dämmwirkung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Anforderungen == &lt;br /&gt;
Die Anforderungen speziell an &amp;quot;Unterdächer&amp;quot; reichen über vorgenannte Aufgabe als &amp;quot;wasserführende Ebene&amp;quot; hinaus. Siehe: &lt;br /&gt;
* [[Wasserdichtes Unterdach]] (Klasse 1)&lt;br /&gt;
* [[Regensicheres Unterdach]] (Klasse 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen]]&lt;br /&gt;
* [[Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ÖSTERREICH: Allgemeine Anforderungen Unterdach==&lt;br /&gt;
===Anordnung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
Unterdächer sind jedenfalls anzuordnen:&lt;br /&gt;
* bei ausgebautem Dachgeschoß, soweit es sich nicht um unbelüftete Konstruktionen handelt;&lt;br /&gt;
* bei nicht ausgebautem Dachgeschoß, bei dem eine regelmäßige Kontrolle bzw. Wartung des Dachraums nicht möglich ist und die oberste Geschoßdecke bereits bei geringen Wassermengen wasserdurchlässig ist (z. B. Spitzböden über Zangendecke);&lt;br /&gt;
* bei Unterschreitung der Regeldachneigung gemäß ÖNORM B 2219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen an Unterdächer===&lt;br /&gt;
Folgende Eigenschaften von Unterdächern werden gefordert:&lt;br /&gt;
* ausreichende Sicherheit gegen frei abfließendes Wasser am Unterdach (Regensicherheit);&lt;br /&gt;
* Dichtheit gegen Eintrieb von Flugschnee durch das Unterdach;&lt;br /&gt;
* fachgerechte Ableitung des Wassers an der [[Traufe]] bzw. von angrenzenden Bauteilen u. dgl.;&lt;br /&gt;
* Schutz der Wärmedämmung vor Wärmeverlust durch [[Luftströmung]]en;&lt;br /&gt;
* ausreichende Steifigkeit, um einerseits die erforderliche Durchbruchssicherheit sicherzustellen, und andererseits Anschlüsse (auch nachträgliche) handwerksgerecht und dauerhaft regensicher herstellen zu können;&lt;br /&gt;
* provisorische, kurzzeitige Sicherung während der Bauphase gegen flächige Wassereintritte über die Dachkonstruktion;&lt;br /&gt;
* Diffusionsfähigkeit bei Anordnung des Unterdaches über [[Vollsparrendämmung]]en;&lt;br /&gt;
* Widerstand gegen rückstauendes Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geringfügige Undichtheiten===&lt;br /&gt;
Geringfügige Undichtheiten des Unterdaches, die bei regelkonformer Ausführung systembedingt entstehen, und Undichtheiten von Anschlüssen an hochgehenden Bauteilen, sind insbesondere unter freier Bewitterung zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diffusionsoffenen Unterdeckbahnen kann es aufgrund der permeablen („durchdringbaren“) Eigenschaft bei lang anhaltender, direkter Beregnung zum Wasserdurchtritt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 1''': Holzschutzmittel können die Oberflächenspannung des Niederschlagswassers stark beeinflussen und dadurch zu einem verstärkten Wasserdurchgang sowohl bei der Konterlattenbefestigung als auch durch diffusionsoffene, permeable Bahnen und Plattenwerkstoffen selbst führen.&amp;lt;br /&amp;gt;Geringfügige Strömungsundichtheiten bei winddichter Ausführung des Unterdaches keinen relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit der [[Wärmedämmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 2''': Die winddichte Ausführung des Unterdaches ersetzt nicht die [[Luftdichtheit|luftdichte Ausführung]] des raumseitigen Abschlusses des Dachaufbaus, sondern kann eine schädliche Durchströmung der [[Wärmedämmung]] mit Außenluft verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann sind Unterdächer für erhöhte Regensicherheit herzustellen ? ===&lt;br /&gt;
Bei Unterschreitung der Mindestdachneigung gemäß ÖNORM B 2221 sowie nach den Anforderungen der Tabelle aus ÖNORM B 4119:&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}} &lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;200&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Dachhaut]] || width=&amp;quot;170&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 3,25 kN/m² || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 3,25 kN/m² &amp;lt;br /&amp;gt;  (schneereiches Gebiet)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dacheindeckung]]en || Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 15° || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;170&amp;quot; | Bei Dachneigung &amp;lt; 25° || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | Verschneidungsbereiche unabhängig von der Dachneigung:&amp;lt;br /&amp;gt; 1 m seitlich von [[Ichse]]n &amp;lt;br /&amp;gt;bzw. um Einbauten und &amp;lt;br /&amp;gt;Durchführungen &amp;gt; 0,25 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eindeckungen mit vorgeformten Metallelementen || Bei Dachneigung &amp;lt; 12°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Doppelstehfalz-Dächer und Eindeckungen mit Profilblechen über ausgebauten Dachgeschoß bzw. über leichten Decken.|| Bei Dachneigung &amp;lt; 12° || Bei Dachneigung &amp;lt; 20°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Belüftete Dächer mit Dachabdichtungen || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 10°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | * [[Schneelast]] s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; ist die charakteristische Schneelast auf dem Boden gemäß ÖNORM B 1991-1-3.&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
Bei Dachneigung über 15° und einer Regelschneelast bis 4,0 kN/m² darf die flächenbezogene Masse der Unterdeckbahn auf 220 g/m² reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
;Regensichere Unterdächer&lt;br /&gt;
Unterdächer sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder gleichwertigem Untergrund bzw. mit [[Holzwerkstoffplatte|Holzwerkstoff-Platten]] regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt verdeckt im Bereich der Überlappung. Die Überlappung von Längsnähten und Querstößen der Unterdeckbahnen beträgt mindestens 10 cm und ist durchgehend zu verkleben. Der Einbau von Nageldichtungen unter den [[Konterlatte]]n wird generell empfohlen; unter folgenden Bedingungen darf auf die Anbringung von [[Nageldichtung]]en verzichtet werden:&lt;br /&gt;
* bei Dachneigungen über 35°;&lt;br /&gt;
* bei Verwendung von Polymerbitumen-Bahnen mindestens E-KV-20 mit Mindestdicken von 2,0 mm;&lt;br /&gt;
* soweit ein positiver Nachweis der Nageldichtheit gemäß ÖNORM B 3647 vorliegt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit&lt;br /&gt;
Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder [[Holzwerkstoffplatte]]n erhöht regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Längs- und Quernähte der Unterdeckbahnen sind homogen (Schweißen) oder durch gleichwertige Fügetechnik zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißnahtbreite hat bei Polymerbitumenbahnen mindestens 8 cm und bei Kunststoffbahnen mindestens 4 cm zu betragen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt ausschließlich verdeckt. Bei Kunststoffbahnen sind unter den [[Konterlatte]]n [[Nageldichtung]]en vorzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle===&lt;br /&gt;
* [[OENORM B 4119]] Planung und Ausführung von Unterdächern und Unterspannungen (Ausgabe 15.12.2010) bzw.&lt;br /&gt;
* [http://marketing.harrer.at/Blaetterkatalog/Holzbauhandbuch_2012/blaetterkatalog/ Blätterkatalog Holzbau] - s. Seite 134 (S. 136)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außendichtung]][[Kategorie:Winddichtung außen]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Dach]][[Kategorie:Konstruktion]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Unterdach&amp;diff=66386</id>
		<title>Unterdach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Unterdach&amp;diff=66386"/>
		<updated>2026-03-23T14:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gemäß [[ZVDH]] ist das '''Unterdach''' - neben [[Unterdeckung]] und [[Unterspannung]] - eine der zusätzlichen Maßnahmen zur Herstellung der [[Regensicherheit]] unterhalb von [[Dachdeckung]]en. Es ist Teil der [[Hüllfläche]] eines Gebäudes und dient der [[Außendichtung]] und somit auch [[Winddichtung außen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach dient auch als [[Behelfsdeckung]] im begrenzten Zeitraum bis zur Fertigstellung der Dachdeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach ist eine wasserdichte Schicht aus nicht diffusionsoffenen Werkstoffen, die auf Schalung (z. B. [[Vollholzschalung]], geeignete [[Holzwerkstoffplatte]]n) oder druckfestem Dämmstoff unter der Dachdeckung angeordnet wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unterdachbahn''' wird mit verschweißter/ verklebter Naht- und Stoßausbildung den '''Klassen 1 oder 2''' zugeordnet je nach Verlegeweise im Bereich der [[Konterlatte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführende Ebene ==&lt;br /&gt;
Es bildet die zweite wasserführende Ebene unter der [[Dachdeckung]] (und ggf. vorhandener [[Hinterlüftung]]sebene), zum Schutz &lt;br /&gt;
der [[Dachkonstruktion]] vor [[Feuchte]]belastungen von außen. Geeignete Bahnen können eingesetzt werden zum Beispiel: &lt;br /&gt;
* in der Bauphase als [[Behelfsdeckung]] (Vordeckung): im Zeitraum der [[Freibewitterung]].&lt;br /&gt;
* während der Nutzung: &lt;br /&gt;
:* abtropfendes [[Kondensat]] von der [[Dachdeckung]] (z. B. bei sommerlicher Nachtabkühlung)&lt;br /&gt;
:* Witterungseinflüsse wie: Flugschnee, Regeneintritt (z. B. fehlerhafte [[Dachdeckung]]),&amp;lt;br /&amp;gt; Rückstau von Taunässe unter der Schneedecke bei gleichzeitiger Eisplattenbildung im [[Vordach]] (im Alpenraum verbreitet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winddichtung ==&lt;br /&gt;
Bei gedämmten [[Konstruktion]]en liegt sie als [[Dämmschutzschicht]] oberhalb der [[Wärmedämmung]] und bildet somit zugleich die [[Winddichtung]] für die [[Wärmedämmung]] (verbessert die Dämmwirkung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Anforderungen == &lt;br /&gt;
Die Anforderungen speziell an &amp;quot;Unterdächer&amp;quot; reichen über vorgenannte Aufgabe als &amp;quot;wasserführende Ebene&amp;quot; hinaus. Siehe: &lt;br /&gt;
* [[Wasserdichtes Unterdach]] (Klasse 1)&lt;br /&gt;
* [[Regensicheres Unterdach]] (Klasse 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen]]&lt;br /&gt;
* [[Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ÖSTERREICH: Allgemeine Anforderungen Unterdach==&lt;br /&gt;
===Anordnung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
Unterdächer sind jedenfalls anzuordnen:&lt;br /&gt;
* bei ausgebautem Dachgeschoß, soweit es sich nicht um unbelüftete Konstruktionen handelt;&lt;br /&gt;
* bei nicht ausgebautem Dachgeschoß, bei dem eine regelmäßige Kontrolle bzw. Wartung des Dachraums nicht möglich ist und die oberste Geschoßdecke bereits bei geringen Wassermengen wasserdurchlässig ist (z. B. Spitzböden über Zangendecke);&lt;br /&gt;
* bei Unterschreitung der Regeldachneigung gemäß ÖNORM B 2219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen an Unterdächer===&lt;br /&gt;
Folgende Eigenschaften von Unterdächern werden gefordert:&lt;br /&gt;
* ausreichende Sicherheit gegen frei abfließendes Wasser am Unterdach (Regensicherheit);&lt;br /&gt;
* Dichtheit gegen Eintrieb von Flugschnee durch das Unterdach;&lt;br /&gt;
* fachgerechte Ableitung des Wassers an der [[Traufe]] bzw. von angrenzenden Bauteilen u. dgl.;&lt;br /&gt;
* Schutz der Wärmedämmung vor Wärmeverlust durch [[Luftströmung]]en;&lt;br /&gt;
* ausreichende Steifigkeit, um einerseits die erforderliche Durchbruchssicherheit sicherzustellen, und andererseits Anschlüsse (auch nachträgliche) handwerksgerecht und dauerhaft regensicher herstellen zu können;&lt;br /&gt;
* provisorische, kurzzeitige Sicherung während der Bauphase gegen flächige Wassereintritte über die Dachkonstruktion;&lt;br /&gt;
* Diffusionsfähigkeit bei Anordnung des Unterdaches über [[Vollsparrendämmung]]en;&lt;br /&gt;
* Widerstand gegen rückstauendes Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geringfügige Undichtheiten===&lt;br /&gt;
Geringfügige Undichtheiten des Unterdaches, die bei regelkonformer Ausführung systembedingt entstehen, und Undichtheiten von Anschlüssen an hochgehenden Bauteilen, sind insbesondere unter freier Bewitterung zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diffusionsoffenen Unterdeckbahnen kann es aufgrund der permeablen („durchdringbaren“) Eigenschaft bei lang anhaltender, direkter Beregnung zum Wasserdurchtritt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 1''': Holzschutzmittel können die Oberflächenspannung des Niederschlagswassers stark beeinflussen und dadurch zu einem verstärkten Wasserdurchgang sowohl bei der Konterlattenbefestigung als auch durch diffusionsoffene, permeable Bahnen und Plattenwerkstoffen selbst führen.&amp;lt;br /&amp;gt;Geringfügige Strömungsundichtheiten bei winddichter Ausführung des Unterdaches keinen relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit der [[Wärmedämmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 2''': Die winddichte Ausführung des Unterdaches ersetzt nicht die [[Luftdichtheit|luftdichte Ausführung]] des raumseitigen Abschlusses des Dachaufbaus, sondern kann eine schädliche Durchströmung der [[Wärmedämmung]] mit Außenluft verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann sind Unterdächer für erhöhte Regensicherheit herzustellen ? ===&lt;br /&gt;
Bei Unterschreitung der Mindestdachneigung gemäß ÖNORM B 2221 sowie nach den Anforderungen der Tabelle aus ÖNORM B 4119:&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}} &lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;200&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Dachhaut]] || width=&amp;quot;170&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 3,25 kN/m² || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 3,25 kN/m² &amp;lt;br /&amp;gt;  (schneereiches Gebiet)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dacheindeckung]]en || Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 15° || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;170&amp;quot; | Bei Dachneigung &amp;lt; 25° || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | Verschneidungsbereiche unabhängig von der Dachneigung:&amp;lt;br /&amp;gt; 1 m seitlich von [[Ichse]]n &amp;lt;br /&amp;gt;bzw. um Einbauten und &amp;lt;br /&amp;gt;Durchführungen &amp;gt; 0,25 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eindeckungen mit vorgeformten Metallelementen || Bei Dachneigung &amp;lt; 12°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Doppelstehfalz-Dächer und Eindeckungen mit Profilblechen über ausgebauten Dachgeschoß bzw. über leichten Decken.|| Bei Dachneigung &amp;lt; 12° || Bei Dachneigung &amp;lt; 20°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Belüftete Dächer mit Dachabdichtungen || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 10°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | * [[Schneelast]] s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; ist die charakteristische Schneelast auf dem Boden gemäß ÖNORM B 1991-1-3.&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
Bei Dachneigung über 15° und einer Regelschneelast bis 4,0 kN/m² darf die flächenbezogene Masse der Unterdeckbahn auf 220 g/m² reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
;Regensichere Unterdächer&lt;br /&gt;
Unterdächer sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder gleichwertigem Untergrund bzw. mit [[Holzwerkstoffplatte|Holzwerkstoff-Platten]] regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt verdeckt im Bereich der Überlappung. Die Überlappung von Längsnähten und Querstößen der Unterdeckbahnen beträgt mindestens 10 cm und ist durchgehend zu verkleben. Der Einbau von Nageldichtungen unter den [[Konterlatte]]n wird generell empfohlen; unter folgenden Bedingungen darf auf die Anbringung von [[Nageldichtung]]en verzichtet werden:&lt;br /&gt;
* bei Dachneigungen über 35°;&lt;br /&gt;
* bei Verwendung von Polymerbitumen-Bahnen mindestens E-KV-20 mit Mindestdicken von 2,0 mm;&lt;br /&gt;
* soweit ein positiver Nachweis der Nageldichtheit gemäß [[ÖNORM B 3647]] vorliegt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit&lt;br /&gt;
Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder [[Holzwerkstoffplatte]]n erhöht regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Längs- und Quernähte der Unterdeckbahnen sind homogen (Schweißen) oder durch gleichwertige Fügetechnik zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißnahtbreite hat bei Polymerbitumenbahnen mindestens 8 cm und bei Kunststoffbahnen mindestens 4 cm zu betragen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt ausschließlich verdeckt. Bei Kunststoffbahnen sind unter den [[Konterlatte]]n [[Nageldichtung]]en vorzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle===&lt;br /&gt;
* [[OENORM B 4119]] Planung und Ausführung von Unterdächern und Unterspannungen (Ausgabe 15.12.2010) bzw.&lt;br /&gt;
* [http://marketing.harrer.at/Blaetterkatalog/Holzbauhandbuch_2012/blaetterkatalog/ Blätterkatalog Holzbau] - s. Seite 134 (S. 136)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außendichtung]][[Kategorie:Winddichtung außen]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Dach]][[Kategorie:Konstruktion]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
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		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Unterdach&amp;diff=66385</id>
		<title>Unterdach</title>
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		<updated>2026-03-23T14:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gemäß [[ZVDH]] ist das '''Unterdach''' - neben [[Unterdeckung]] und [[Unterspannung]] - eine der zusätzlichen Maßnahmen zur Herstellung der [[Regensicherheit]] unterhalb von [[Dachdeckung]]en. Es ist Teil der [[Hüllfläche]] eines Gebäudes und dient der [[Außendichtung]] und somit auch [[Winddichtung außen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach dient auch als [[Behelfsdeckung]] im begrenzten Zeitraum bis zur Fertigstellung der Dachdeckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterdach ist eine wasserdichte Schicht aus nicht diffusionsoffenen Werkstoffen, die auf Schalung (z. B. [[Vollholzschalung]], geeignete [[Holzwerkstoffplatte]]n) oder druckfestem Dämmstoff unter der Dachdeckung angeordnet wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unterdachbahn''' wird mit verschweißter/ verklebter Naht- und Stoßausbildung den '''Klassen 1 oder 2''' zugeordnet je nach Verlegeweise im Bereich der [[Konterlatte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführende Ebene ==&lt;br /&gt;
Es bildet die zweite wasserführende Ebene unter der [[Dachdeckung]] (und ggf. vorhandener [[Hinterlüftung]]sebene), zum Schutz &lt;br /&gt;
der [[Dachkonstruktion]] vor [[Feuchte]]belastungen von außen. Geeignete Bahnen können eingesetzt werden zum Beispiel: &lt;br /&gt;
* in der Bauphase als [[Behelfsdeckung]] (Vordeckung): im Zeitraum der [[Freibewitterung]].&lt;br /&gt;
* während der Nutzung: &lt;br /&gt;
:* abtropfendes [[Kondensat]] von der [[Dachdeckung]] (z. B. bei sommerlicher Nachtabkühlung)&lt;br /&gt;
:* Witterungseinflüsse wie: Flugschnee, Regeneintritt (z. B. fehlerhafte [[Dachdeckung]]),&amp;lt;br /&amp;gt; Rückstau von Taunässe unter der Schneedecke bei gleichzeitiger Eisplattenbildung im [[Vordach]] (im Alpenraum verbreitet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winddichtung ==&lt;br /&gt;
Bei gedämmten [[Konstruktion]]en liegt sie als [[Dämmschutzschicht]] oberhalb der [[Wärmedämmung]] und bildet somit zugleich die [[Winddichtung]] für die [[Wärmedämmung]] (verbessert die Dämmwirkung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Anforderungen == &lt;br /&gt;
Die Anforderungen speziell an &amp;quot;Unterdächer&amp;quot; reichen über vorgenannte Aufgabe als &amp;quot;wasserführende Ebene&amp;quot; hinaus. Siehe: &lt;br /&gt;
* [[Wasserdichtes Unterdach]] (Klasse 1)&lt;br /&gt;
* [[Regensicheres Unterdach]] (Klasse 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen]]&lt;br /&gt;
* [[Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==ÖSTERREICH: Allgemeine Anforderungen Unterdach==&lt;br /&gt;
===Anordnung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
Unterdächer sind jedenfalls anzuordnen:&lt;br /&gt;
* bei ausgebautem Dachgeschoß, soweit es sich nicht um unbelüftete Konstruktionen handelt;&lt;br /&gt;
* bei nicht ausgebautem Dachgeschoß, bei dem eine regelmäßige Kontrolle bzw. Wartung des Dachraums nicht möglich ist und die oberste Geschoßdecke bereits bei geringen Wassermengen wasserdurchlässig ist (z. B. Spitzböden über Zangendecke);&lt;br /&gt;
* bei Unterschreitung der Regeldachneigung gemäß ÖNORM B 2219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen an Unterdächer===&lt;br /&gt;
Folgende Eigenschaften von Unterdächern werden gefordert:&lt;br /&gt;
* ausreichende Sicherheit gegen frei abfließendes Wasser am Unterdach (Regensicherheit);&lt;br /&gt;
* Dichtheit gegen Eintrieb von Flugschnee durch das Unterdach;&lt;br /&gt;
* fachgerechte Ableitung des Wassers an der [[Traufe]] bzw. von angrenzenden Bauteilen u. dgl.;&lt;br /&gt;
* Schutz der Wärmedämmung vor Wärmeverlust durch [[Luftströmung]]en;&lt;br /&gt;
* ausreichende Steifigkeit, um einerseits die erforderliche Durchbruchssicherheit sicherzustellen, und andererseits Anschlüsse (auch nachträgliche) handwerksgerecht und dauerhaft regensicher herstellen zu können;&lt;br /&gt;
* provisorische, kurzzeitige Sicherung während der Bauphase gegen flächige Wassereintritte über die Dachkonstruktion;&lt;br /&gt;
* Diffusionsfähigkeit bei Anordnung des Unterdaches über [[Vollsparrendämmung]]en;&lt;br /&gt;
* Widerstand gegen rückstauendes Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geringfügige Undichtheiten===&lt;br /&gt;
Geringfügige Undichtheiten des Unterdaches, die bei regelkonformer Ausführung systembedingt entstehen, und Undichtheiten von Anschlüssen an hochgehenden Bauteilen, sind insbesondere unter freier Bewitterung zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diffusionsoffenen Unterdeckbahnen kann es aufgrund der permeablen („durchdringbaren“) Eigenschaft bei lang anhaltender, direkter Beregnung zum Wasserdurchtritt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 1''': Holzschutzmittel können die Oberflächenspannung des Niederschlagswassers stark beeinflussen und dadurch zu einem verstärkten Wasserdurchgang sowohl bei der Konterlattenbefestigung als auch durch diffusionsoffene, permeable Bahnen und Plattenwerkstoffen selbst führen.&amp;lt;br /&amp;gt;Geringfügige Strömungsundichtheiten bei winddichter Ausführung des Unterdaches keinen relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit der [[Wärmedämmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung 2''': Die winddichte Ausführung des Unterdaches ersetzt nicht die [[Luftdichtheit|luftdichte Ausführung]] des raumseitigen Abschlusses des Dachaufbaus, sondern kann eine schädliche Durchströmung der [[Wärmedämmung]] mit Außenluft verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann sind Unterdächer für erhöhte Regensicherheit herzustellen ? ===&lt;br /&gt;
Bei Unterschreitung der Mindestdachneigung gemäß [[ÖNORM B 2221]] sowie nach den Anforderungen der Tabelle aus [[ÖNORM B 4119]]:&lt;br /&gt;
{{{TabH1/1}} &lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;200&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Dachhaut]] || width=&amp;quot;170&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt; 3,25 kN/m² || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Schneelast]]* s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 3,25 kN/m² &amp;lt;br /&amp;gt;  (schneereiches Gebiet)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dacheindeckung]]en || Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 15° || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;170&amp;quot; | Bei Dachneigung &amp;lt; 25° || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | Verschneidungsbereiche unabhängig von der Dachneigung:&amp;lt;br /&amp;gt; 1 m seitlich von [[Ichse]]n &amp;lt;br /&amp;gt;bzw. um Einbauten und &amp;lt;br /&amp;gt;Durchführungen &amp;gt; 0,25 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eindeckungen mit vorgeformten Metallelementen || Bei Dachneigung &amp;lt; 12°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Doppelstehfalz-Dächer und Eindeckungen mit Profilblechen über ausgebauten Dachgeschoß bzw. über leichten Decken.|| Bei Dachneigung &amp;lt; 12° || Bei Dachneigung &amp;lt; 20°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Belüftete Dächer mit Dachabdichtungen || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Bei [[Dachneigung]] &amp;lt; 10°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | * [[Schneelast]] s&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; ist die charakteristische Schneelast auf dem Boden gemäß ÖNORM B 1991-1-3.&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
Bei Dachneigung über 15° und einer Regelschneelast bis 4,0 kN/m² darf die flächenbezogene Masse der Unterdeckbahn auf 220 g/m² reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführung von Unterdächern===&lt;br /&gt;
;Regensichere Unterdächer&lt;br /&gt;
Unterdächer sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder gleichwertigem Untergrund bzw. mit [[Holzwerkstoffplatte|Holzwerkstoff-Platten]] regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt verdeckt im Bereich der Überlappung. Die Überlappung von Längsnähten und Querstößen der Unterdeckbahnen beträgt mindestens 10 cm und ist durchgehend zu verkleben. Der Einbau von Nageldichtungen unter den [[Konterlatte]]n wird generell empfohlen; unter folgenden Bedingungen darf auf die Anbringung von [[Nageldichtung]]en verzichtet werden:&lt;br /&gt;
* bei Dachneigungen über 35°;&lt;br /&gt;
* bei Verwendung von Polymerbitumen-Bahnen mindestens E-KV-20 mit Mindestdicken von 2,0 mm;&lt;br /&gt;
* soweit ein positiver Nachweis der Nageldichtheit gemäß [[ÖNORM B 3647]] vorliegt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit&lt;br /&gt;
Unterdächer mit erhöhter Regensicherheit sind mit [[Unterdeckbahn]]en auf Schalung oder [[Holzwerkstoffplatte]]n erhöht regensicher und sicher gegen Flugschnee-Eintrieb auszuführen. Längs- und Quernähte der Unterdeckbahnen sind homogen (Schweißen) oder durch gleichwertige Fügetechnik zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißnahtbreite hat bei Polymerbitumenbahnen mindestens 8 cm und bei Kunststoffbahnen mindestens 4 cm zu betragen. Die Befestigung der Unterdeckbahnen erfolgt ausschließlich verdeckt. Bei Kunststoffbahnen sind unter den [[Konterlatte]]n [[Nageldichtung]]en vorzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder und Dichtmittel sind grundsätzlich durchgehend anzuordnen. Einzel[[nageldichtung]]en sind nur zulässig, wenn die Durchnagelung der Konterlatten mit den Lattungs- und Schalungsnägeln mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quelle===&lt;br /&gt;
* [[OENORM B 4119]] Planung und Ausführung von Unterdächern und Unterspannungen (Ausgabe 15.12.2010) bzw.&lt;br /&gt;
* [http://marketing.harrer.at/Blaetterkatalog/Holzbauhandbuch_2012/blaetterkatalog/ Blätterkatalog Holzbau] - s. Seite 134 (S. 136)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außendichtung]][[Kategorie:Winddichtung außen]][[Kategorie:Baumaterial]][[Kategorie:Dach]][[Kategorie:Konstruktion]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=SIA_232&amp;diff=66384</id>
		<title>SIA 232</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=SIA_232&amp;diff=66384"/>
		<updated>2026-03-23T14:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* '''SIA 118/232; SN 507232:2011''' [[SNV]] Norm: Allgemeine Bedingungen für geneigte Dächer und hinterlüftete Bekleidungen von Aussenwänden - Vertragsbedingungen zu den Normen SIA 232/1:2011 und 232/2:2011; Ausgabedatum: 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''SIA 232/1; SN 564232/1:2011''' [[SNV]] Norm: Geneigte Dächer; Ausgabedatum: 2011&lt;br /&gt;
* '''SIA 232/1-C1; SN 564232/1-C1:2013''' [[SNV]] Norm: Geneigte Dächer; Korrigenda C1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''SIA 232/2; SN 564232/2:2011''' [[SNV]] Norm: Hinterlüftete Bekleidungen von Aussenwänden; Ausgabedatum: 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://blog.proclima.com/ch/tag/sia-2321/ pro clima blog - ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zu beziehen über:&lt;br /&gt;
* [https://www.din.de/ DIN - Deutsches Institut für Normung e.V.] (zumindest die DIN-Normen)&lt;br /&gt;
* [https://www.dinmedia.de/ DIN Media GmbH], ehemals Beuth Verlag GmbH&lt;br /&gt;
* [https://www.webnorm.ch sia webnorm.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 03.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Normung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Schallschutz&amp;diff=66383</id>
		<title>Schallschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Schallschutz&amp;diff=66383"/>
		<updated>2026-03-23T13:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der Schall==&lt;br /&gt;
Als '''Schall''' (althochdeutsch ''scal'') bezeichnet man Schwingungen eines Mediums (Luft, Wasser, Festkörper) im Frequenzbereich des menschlichen Hörens von etwa 16 Hz bis 16 (max. 20) kHz. Für die Bewertung von Schallereignissen betrachtet man in der Bauakustik den Frequenzbereich von 100-3150 Hz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geräusch setzt sich aus vielen Einzeltönen zusammen und kann Lärmbelästigungen verursachen, die ein Störfaktor sind und z.B. die Wohnqualität massiv mindern können. Um einem solchen Mangel entgegen zu steuern legt die [[DIN 4109]] Mindestwerte für die '''Schalldämmung''' von Bauteilen fest. Dazu werden verschiedene Nutzungsarten definiert zu welchen die bestehenden Anforderungen ausgewiesen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es zum Beispiel den Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Schallübertragung aus einem fremden Wohn- oder Arbeitsbereich. Die Anforderungen an die Bauteile werden darin tabellarisch aufgeführt für Decken, Treppen, [[Wand|Wände]] und Türen. Hierin wird unterschieden die &lt;br /&gt;
* [[Luftschalldämmung]] &lt;br /&gt;
* [[Trittschalldämmung]] - Anforderungen bestehen für Decken und Treppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass sich die angegebenen Werte auf das Bauschalldämm-Maß beziehen, d.h. auf das Bauteil im eingebauten Zustand (einschließlich der Schallübertragung aus Nebenwegen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schallschutz==&lt;br /&gt;
''Auszug aus: [http://www.lignatur.ch/uploads/tx_ligfilelist/110_121_workbook_schallschutz_0210.pdf workbook schallschutz]'' von [[Lignatur]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übersicht über die in europäischen Ländern bestehenden Luft- und Trittschallanforderungen nach Rasmussen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_1&amp;quot; /&amp;gt; zeigt große Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Einfamilienhaus''' genügen meist einfachere Aufbauten für einen ausreichenden Schallschutz.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Die Empfehlung nach [[DIN 4109]] für das Einfamilienhaus zum Beispiel ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20&amp;quot; | || width=&amp;quot;150&amp;quot; | normaler Schallschutz: || width=&amp;quot;100&amp;quot; | R‘&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≥ 50dB || L‘&amp;lt;sub&amp;gt;n,w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≤ 56dB &amp;lt;sup&amp;gt;(1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || erhöhter Schallschutz: || R‘&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≥ 55dB || L‘&amp;lt;sub&amp;gt;n,w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≤ 46dB &amp;lt;sup&amp;gt;(1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für '''Mehrfamilienhäuser und öffentliche Bauten''' gelten die nationalen Normen.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Beispiel [[DIN 4109]] (1989), Trenndecke Mehrfamilienhaus:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20&amp;quot; | || width=&amp;quot;150&amp;quot; |normaler Schallschutz: || width=&amp;quot;100&amp;quot; | R‘&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≥ 54dB || L‘&amp;lt;sub&amp;gt;n,w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≤ 53dB &amp;lt;sup&amp;gt;(2)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || erhöhter Schallschutz: || R‘&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≥ 55dB || L‘&amp;lt;sub&amp;gt;n,w&amp;lt;/sub&amp;gt; ≤ 46dB &amp;lt;sup&amp;gt;(1)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Beispiel SIA 181 (2006), Anforderungen zwischen zwei Wohnräumen:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20&amp;quot; | || width=&amp;quot;150&amp;quot; | Mindestanforderung: || width=&amp;quot;100&amp;quot; | D&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/sub&amp;gt; ≥ 52dB || L‘ ≤ 53dB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || erhöhte Anforderung: || D&amp;lt;sub&amp;gt;i&amp;lt;/sub&amp;gt; ≥ 55dB || L‘ ≤ 50dB&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;(1)&amp;lt;/sup&amp;gt; weichfedernde Beläge dürfen angerechnet werden &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;(2)&amp;lt;/sup&amp;gt; weichfedernde Beläge dürfen nicht angerechnet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schallschutz mit Tilger - spezielle Konzeption der &amp;quot;LIGNATUR silence&amp;quot;–Decke ===&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bild:Bauphys schall tilger.jpg|240px|thumb|Schalltilgerprinzip entspr. Konzept zur Reduktion von Schwingungen bei Brücken. &amp;lt;br /&amp;gt;''Quelle: [[Lignatur]]'']]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Um dem im Holzbau bekannten dumpfen Dröhnen und Poltern zu begegnen wurde die LIGNATUR silence-Decke entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der in der Schweiz patentierten und in Deutschland als Gebrauchsmusterschutz geschützten Technologie wurde der Lösungsansatz zur Reduktion von Schwingungen bei Brücken genutzt. So dämpfen Schwingungstilger die Körperschallschwingungen im Tieftonbereich und minimieren die Übertragung von Gehgeräuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkungsweise des Brückenschwingungstilgers bei Be- und Entlastung erklärt in 4 Phasen:&lt;br /&gt;
# Die Brücke ist ruhig. Die Masse hängt an der Feder (Tilger).&lt;br /&gt;
# Die Brücke wird angeschwungen. Der Tilger geht mit.&lt;br /&gt;
# Die Brücke schwingt zurück. Die Masse ist träge. Die Feder wird gespannt.&lt;br /&gt;
# Die zweite Schwingbewegung der Brücke beginnt. Die gespannte Feder zieht die Masse verzögert zurück. Die Schwingung der Brücke wird gebremst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeführte Beispiele und das Hörbeispiel, aufgenommen im Prüflabor, machen deutlich, dass LIGNATUR silence schallschutztechnisch mit der mängelfreien Betondecke konkurrieren kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Klar ersichtlich wird der optimierte Trittschallschutz der LIGNATUR silence-Elemente im Tieftonbereich bei Betrachtung&lt;br /&gt;
der minimalen oder sogar negativen Spektrum-Anpassungswerte C (dB) auf der nächsten Seite.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle:''' [[Lignatur]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prognose Luftschallübertragung für LIGNATUR silence-Wohnungstrenndecke===&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bild:Bauphys schallmessung.gif|480px|thumb|Übertragungswege - ''Quelle: [[Lignatur]]'']]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Prognosemodell für Luftschalldämmung am Bau entspricht im Prinzip der DIN EN 12354-1. Die verwendeten Definitionen der Übertragungswege sind in nebenstehender Abbildung illustriert. Die Berechnung der Schalldämmung R‘ inklusive aller Flankenübertragung erfolgt mit folgender Gleichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40&amp;quot;| ||&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {R'_{w} = -10\log \left( 10^ \frac{-R_{w}}{10} + \sum_{ij=1}^n 10^ \frac{-R_{g,w}}{10} \right) dB } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {R_{ij,w} = R_{ij,w,R} \ + \ 10\log \frac{l_{lab}}{l_{Bau}} \ + \ 10\log \frac{S_{S}}{A_{0}} \ dB} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|'''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;W&amp;lt;/sub&amp;gt; || || bewertetes Schalldämm-Mass der Trenndecke ohne Nebenwegübertragung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;ij,W&amp;lt;/sub&amp;gt; || || bewertetes Flankendämm-Mass für Flankenübertragungswege ij am Bau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|'''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;ij,W,R&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Rechenwert des bewerteten Flankendämmmasses für Flankenübertragungswege ij bei einer Kantenlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;lab&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''n''' || || Anzahl Wände&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''l'''&amp;lt;sub&amp;gt;lab&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kantenlänge zwischen Trennbauteil und Flankenbauteil im Labor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''l'''&amp;lt;sub&amp;gt;Bau&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kantenlänge zwischen Trennbauteil und Flankenbauteil am Bau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''S'''&amp;lt;sub&amp;gt;S&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Trennfläche am Bau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''A'''&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bezug Absorptionsfläche, A&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; = 10m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''W'''&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Wandaufbau Senderaum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''W'''&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Wandaufbau Empfangsraum&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Die Grunddaten zur Prognose stammen teilweise aus dem neuen Bauteilkatalog der [[DIN 4109]]. Für LIGNATUR silence wurden im Hinblick auf diese Methode viele Messungen gemacht. Das gilt auch für hier nicht veröffentlichte Flankenübertragungswerte bei horizontaler Luftschalldämmung mit Trennwänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle:''' [[Lignatur]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prognose Trittschallübertragung für LIGNATUR silence-Wohnungstrenndecke===&lt;br /&gt;
Das Prognosemodell für die Trittschallübertragung haben wir zusammen mit dem Labor für Schall- und Wärmemesstechnik in Rosenheim in Anlehnung an die DIN EN 12354-2 entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Norm-Trittschallpegel am Bau setzt sich aus der direkten Trittschallübertragung L&amp;lt;sub&amp;gt;n&amp;lt;/sub&amp;gt; der Decke und der flankierenden Wände zusammen. Die für den Holzbau relevanten Übertragungswege sind in der Abbildung links dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anteile der Flankenübertragungen L&amp;lt;sub&amp;gt;n,Df&amp;lt;/sub&amp;gt; und L&amp;lt;sub&amp;gt;n,DFf&amp;lt;/sub&amp;gt; entsprechen der Summe der Schallübertragungen über alle vier flankierenden Wände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Trittschallberechnung wurden die Anteile der Übertragungswege aus oberer Gleichung in Korrektursummanden umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40&amp;quot;| ||&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {L'_{n,w} = L_{n,w} \ + \ K_{1} \ + \ K_{2} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|'''L'''&amp;lt;sub&amp;gt;n,w&amp;lt;/sub&amp;gt; || || bewerteter Norm-Trittschallpegel der Trenndecke ohne Nebenwegübertragung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''K'''&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Korrektursummand für die Übertragung auf dem Weg Df&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''K'''&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Korrektursummand für die Übertragung auf dem Weg DFf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; werden in Abhängigkeit der Rohdecke, des Estrichaufbaus und der flankierenden Wände in nebenstehender Tabelle wiedergegeben. K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird hierbei als Funktion des Trittschallpegels L&amp;lt;sub&amp;gt;n,w&amp;lt;/sub&amp;gt; + K&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle:''' [[Lignatur]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_1&amp;quot;&amp;gt; Sound insulation of dwellings – Legal requirements in Europe and subjective evaluation of acoustical comfort. Proceedings DAGA 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstruktion]][[Kategorie:Wohngesundheit]][[Kategorie:Qualitätssicherung]][[Kategorie:Bauphysik]][[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=SIA_180&amp;diff=66382</id>
		<title>SIA 180</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=SIA_180&amp;diff=66382"/>
		<updated>2026-03-23T13:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''SIA 180 - [[Wärme]]- und Feuchteschutz im Hochbau'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''SIA 180; SN 520180:2014''' [[SNV]] Norm: [[Wärme]]schutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zu beziehen über:&lt;br /&gt;
* [https://www.din.de/ DIN - Deutsches Institut für Normung e.V.] (zumindest die DIN-Normen)&lt;br /&gt;
* [https://www.dinmedia.de/ DIN Media GmbH], ehemals Beuth Verlag GmbH&lt;br /&gt;
* [https://www.webnorm.ch sia webnorm.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 03.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Normung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=EN_408&amp;diff=66381</id>
		<title>EN 408</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=EN_408&amp;diff=66381"/>
		<updated>2026-03-23T13:52:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* '''DIN EN 408''' Norm, 2012-10: Holzbauwerke - Bauholz für tragende Zwecke und [[Brettschichtholz]] -  Bestimmung einiger physikalischer und mechanischer Eigenschaften;  Deutsche Fassung EN 408:2010+A1:2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zu beziehen über:&lt;br /&gt;
* [https://www.din.de/ DIN - Deutsches Institut für Normung e.V.] (zumindest die DIN-Normen)&lt;br /&gt;
* [https://www.dinmedia.de/ DIN Media GmbH], ehemals Beuth Verlag GmbH&lt;br /&gt;
* [https://www.webnorm.ch sia webnorm.ch]&lt;br /&gt;
* [https://shop.austrian-standards.at Austrian Standards webshop]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 03.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Normung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=DIN&amp;diff=66380</id>
		<title>DIN</title>
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		<updated>2026-03-23T11:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''DIN Deutsches Institut für Normung e.V.''' ist Dienstleister für Normung und Standardisierung. &lt;br /&gt;
Unter dem Dach des privatwirtschaftlich organisierten, gemeinnützigen Vereins entwickeln mehr als 32.000 externe Experten aus Wirtschaft, Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand marktgerechte Normen und Standards. Diese ermöglichen den Welthandel, fördern Innovationen, sichern Effizienz und Qualität und schützen Gesellschaft und Umwelt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Themenspektrum von DIN reicht von Akustik über Sportgeräte und Wasserwesen bis zur Raumfahrt; es umfasst auch Megathemen wie Industrie 4.0 und Smart Cities. DIN ist als nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland anerkannt und vertritt die deutschen Interessen europäisch und weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vertritt das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. deutsche Interessen in europäischen und internationalen Normengremien (zB ISO und [[CEN]]). Der Vertrieb herausgegebener Normen erfolgt über den Beuth-Verlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte entsprechen allgemein den [[Anerkannte Regeln der Technik|anerkannten Regeln der Technik]].&lt;br /&gt;
* In der Schweiz übernimmt die [[Schweizerische Normen-Vereinigung]] (SNV) vergleichbare Aufgaben, &lt;br /&gt;
* in Österreich das [[Österreichisches Normungsinstitut|Österreichische Normungsinstitut (ON)]] (ÖNORM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Liste diverser [[Normung|Normen]]:===&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 45020]]: Normung und damit zusammenhängende Tätigkeiten&lt;br /&gt;
* [[DIN 1960]]: VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen&lt;br /&gt;
* [[DIN 1961]]: VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil B: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen &lt;br /&gt;
* [[DIN 18334]]: VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Zimmer­ und Holzbauarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bauphysikalische Anforderungen===&lt;br /&gt;
* DIN 18201: '''Maßtoleranzen''' im Bauwesen &lt;br /&gt;
* DIN 18202: '''Toleranzen''' im Hochbau&lt;br /&gt;
* [[DIN 4102]]: '''[[Brandverhalten]]''' von Baustoffen und Bauteilen&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13501]]: '''[[Brandverhalten]]''', Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten&lt;br /&gt;
* [[DIN 4108]]: '''[[Wärmeschutz]]''' und '''[[Energieeinsparung]]''' in Gebäuden&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13829]]: '''Wärmetechnisches Verhalten''' von Gebäuden&lt;br /&gt;
* [[DIN 4108]]: '''Wärmeschutz und Energie-Einsparung''' in Gebäuden&lt;br /&gt;
* [[DIN 18599]]: '''Energetische Bewertung von Gebäuden'''  &lt;br /&gt;
* [[DIN 4109]]: '''[[Schallschutz]]''' im Hochbau&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 140: '''Akustik - Messung der Schalldämmung''' in Gebäuden und von Bauteilen&lt;br /&gt;
* DIN EN 12354: '''Bauakustik - Berechnung der akustischen Eigenschaften''' von Gebäuden aus den Bauteileigenschaften&lt;br /&gt;
* [[DIN 1946]]: '''[[Raumlufttechnik]]''' mit Teil 6: [[Wohnungslüftung|Lüftung von Wohnungen]]&lt;br /&gt;
* DIN EN 13141: '''[[Lüftung]]''' von Gebäuden&lt;br /&gt;
* DIN EN 13779: '''[[Lüftung]]''' von Nichtwohngebäuden&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13829]]: '''Bestimmung der Luftdurchlässigkeit''' von Gebäuden - [[Differenzdruckverfahren]]&lt;br /&gt;
* [[ISO 9972]]: '''Bestimmung der Luftdurchlässigkeit''' von Gebäuden - [[Differenzdruckverfahren]]&lt;br /&gt;
* [[DIN EN ISO 12572]]: Baustoffe - Bestimmung der '''[[Wasserdampfdurchlässigkeit]]'''&lt;br /&gt;
* [[DIN EN ISO 6946]]: Bauteile - '''[[Wärmedurchlasswiderstand]]''' und '''[[Wärmedurchgangskoeffizient]]'''&lt;br /&gt;
* [[EN 12524]]: Baustoffe und -produkte - '''Wärme- und feuchteschutztechnische''' Eigenschaften - Tabellierte Bemessungswerte &lt;br /&gt;
* [[DIN EN ISO 13788]]: '''Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten''' von Bauteilen und Bauelementen - Raumseitige Oberflächentemperatur&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 15026]]: '''Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten''' von Bauteilen und Bauelementen - Bewertung der Feuchteübertragung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für '''Statik''':&lt;br /&gt;
* [[DIN 1045]]: Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton&lt;br /&gt;
* [[DIN 1052]]: Holzbauwerke, Berechnung und Ausführung&lt;br /&gt;
* [[DIN 1053]]: Mauerwerk&lt;br /&gt;
* [[DIN 1055]]: Lastannahmen für Bauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* EN 1990 Grundlagen der Tragwerksplanung &lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues weiters die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke &lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995 Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &lt;br /&gt;
* EN 1993 Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992 Bemessung und Konstruktion von Betonbauten und &lt;br /&gt;
* EN 1998 Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltthemen===&lt;br /&gt;
* [[DIN ISO 14021]] Kennzeichen Typ II: in Herstellerverantwortung (z.B. FCKW-frei / biologisch abbaubar / 100% recycelt) &lt;br /&gt;
* [[DIN EN ISO 14024]] Kennzeichen Typ I: richtet sich an Endverbraucher (z.B. [[Blauer Engel]] / [[Umweltblume]] / [[FSC]] / [[natureplus]]) &lt;br /&gt;
* [[ISO 14025]] Kennzeichen Typ III nach ISO TR 14025: ist gegenwärtig im Aufbau begriffen.&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 14063: Umweltmanagement - Umweltkommunikation - Anleitungen und Beispiele&lt;br /&gt;
* DIN EN 15804: Nachhaltigkeit von Bauwerken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit und dergl. === &lt;br /&gt;
* [[DIN ISO 16000]] / [[DIN EN ISO 16000]]: Innenraumluftverunreinigungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Materialien===&lt;br /&gt;
* [[DIN 18180]]: [[Gipsplatte]]n &lt;br /&gt;
* [[DIN 18181]]: [[Gipsplatte]]n im Hochbau&lt;br /&gt;
* [[DIN 18168-1]]: [[Gipsplatte]]n-Deckenbekleidungen und Unterdecken &lt;br /&gt;
* [[DIN 18183-1]]: Trennwände und Vorsatzschalen aus [[Gipsplatte]]n mit Metallunterkonstruktionen&lt;br /&gt;
* [[DIN 18531]]: [[Dachabdichtung]]en - Abdichtungen für nicht genutzte [[Dach|Dächer]]&lt;br /&gt;
* [[DIN 18195]]: Bauwerksabdichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Abdichtungsbahn]]en (AdB)====&lt;br /&gt;
; Allgemein&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 1849]]: AdB - Bestimmung [[Dicke]], flächenbezogene Masse&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13859]]: AdB - [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]] / [[Unterspannbahn]]en: Definitionen, Eigenschaften &lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13984]]: AdB - Kunststoff-, Elastomer-[[Dampfsperre|Dampfsperrbahnen]]: Definition, Eigenschaften&lt;br /&gt;
; Alterung&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 1296]]: AdB - Bitumen-, Kunststoff- und Elastomerbahnen: künstl. Alterung - Temperatur&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 1297]]: AdB - Bitumen-, Kunststoff- und Elastomerbahnen: künstl. Alterung - Kombination: UV, Temperatur, Wasser&lt;br /&gt;
; Festigkeit&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 12310]]: AdB - [[Weiterreißwiderstand]]es&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 12311]]: AdB - Zug-Dehnungsverhaltens&lt;br /&gt;
; Wasser und Dampf&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 1928]]: AdB - Bitumen-, Kunststoff- und Elastomerbahnen: Wasserdichtheit&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 1931]]: AbB - Bitumen-, Kunststoff- und Elastomerbahnen: Wasserdampfdurchlässigkeit&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13111]]: AdB - [[Unterdeckbahn|Unterdeck-]] und [[Unterspannbahn]]en für [[Dachdeckung]]en und [[Wand|Wände]]: Widerstand gegen Wasserdurchgang&lt;br /&gt;
* DIN EN 20811 ersetzt durch [[DIN EN ISO 811]] (Ausgabe 2018-08): Textilien - Bestimmung Widerstand gegen Durchdringen von Wasser: Hydrostatischer Druckversuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Holz und Holzprodukte ====&lt;br /&gt;
* [[DIN 1052]]: Holzbauwerke - Berechnung und Ausführung&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13986]]: Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen&lt;br /&gt;
* [[DIN 68705]]: [[Sperrholz]]; Stab- und Stäbchensperrholz; Bau-Stabsperrholz, Bau-Stäbchensperrholz &lt;br /&gt;
* DIN EN 635: [[Sperrholz]] - Klassifizierung nach dem Aussehen der Oberfläche&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 636]]: [[Sperrholz]] - Anforderungen&lt;br /&gt;
* DIN 68763: [[Spanplatte]]n - Flachpreßplatten für das Bauwesen&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 312]]: [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 300]]: Platten aus langen, schlanken, ausgerichteten Spänen ([[OSB]])&lt;br /&gt;
* DIN 1101: [[Holzwolle-Leichtbauplatte]]n und Mehrschicht-Leichtbauplatten als Dämmstoffe für das Bauwesen&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 622]]: [[Faserplatte]]n - Anforderungen&lt;br /&gt;
* DIN EN 350: [[Dauerhaftigkeit]] von Holz und Holzprodukten - Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz &lt;br /&gt;
* DIN EN 460: [[Dauerhaftigkeit]] von Holz und Holzprodukten - Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz &lt;br /&gt;
* [[DIN EN 12775]]: [[Massivholzplatten]] (Mehrschichtplatten) - Klassifizierung und Terminologie &lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13353]]: [[Massivholzplatten]] (SWP) - Anforderungen&lt;br /&gt;
* [[DIN 68800]]: Holzschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wärmedämmstoff-Normen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DIN 18161 : [[Kork]]erzeugnisse als [[Wärmedämmstoff|Dämmstoff]]e für das Bauwesen &lt;br /&gt;
* DIN 18164 : Schaumkunststoffe als [[Wärmedämmstoff|Dämmstoff]]e für das Bauwesen &lt;br /&gt;
* DIN 18165 : [[Mineralfaser|Faserdämmstoffe]] für das Bauwesen &lt;br /&gt;
* [[DIN EN 622]] : [[Faserplatte]]n &lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13162]] : [[Mineralwolle]] (MW)&lt;br /&gt;
* DIN EN 13163 : [[Polystyrol|Expandiertes Polystyrol]] (EPS)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13164]] : [[Polystyrol|Expandiertes Polystyrol]] (XPS)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13165]] : [[Polyurethan]]-Hartschaum (PUR)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13166]] : Phenolharz-Hartschaum (PF)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13167]] : [[Schaumglas]] (CG)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13168]] : [[Holzwolle-Leichtbauplatte]]n (WW) ''bzw. (HWLP)''&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13169]] : [[Perlite|Blähperlite]] (EPB)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13170]] : [[Kork|Expandierte Kork]] (ICB)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13171]] : [[Holzfaserdämmstoff]] (WF)&lt;br /&gt;
* [[DIN EN 13172]] : [[Wärmedämmstoff]]e - Konformitätsbewertung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: [[Wärmedämmstoff-Produktnormen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haustechnik===&lt;br /&gt;
* DIN EN 14336: Heizungsanlagen in Gebäuden&lt;br /&gt;
* DIN EN 15378: Heizungssysteme in Gebäuden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
* [http://www.din.de/ DIN - Deutsches Institut für Normung e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.beuth.de/ Beuth Verlag GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abgerufen:''' 14.06.2017 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Normung]][[Kategorie:Verbände - Vereinigungen]][[Kategorie:Organisationen]][[Kategorie: Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66379</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66379"/>
		<updated>2026-03-23T11:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich ÖNORM B 1995-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* EN 1990 Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q))&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 )&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 )&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1990 sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach EN 1990:2003 (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach EN 1990 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach EN 1990 (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995  und DIN 1052 ====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß ÖNORM B 1995-1-1 ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der ÖNORM B 1995-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach ÖNORM B 1995-1-1:2010 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66378</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66378"/>
		<updated>2026-03-23T11:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich ÖNORM B 1995-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* [[EN 1990]] Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q))&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 )&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 )&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[EN 1990]] sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach [[EN 1990]]:2003 (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach [[EN 1990]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach [[EN 1990]] (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995  und DIN 1052 ====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß ÖNORM B 1995-1-1 ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der ÖNORM B 1995-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach ÖNORM B 1995-1-1:2010 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66377</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66377"/>
		<updated>2026-03-23T11:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich ÖNORM B 1995-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* [[EN 1990]] Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q))&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 )&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 )&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[EN 1990]] sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach [[EN 1990]]:2003 (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach [[EN 1990]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach [[EN 1990]] (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995  und DIN 1052 ====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß [[ÖNORM B 1995]]-1-1 ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der [[ÖNORM B 1995]]-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2010 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66376</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66376"/>
		<updated>2026-03-23T11:30:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Normen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* [[EN 1990]] Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q))&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 )&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 )&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[EN 1990]] sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach [[EN 1990]]:2003 (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach [[EN 1990]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach [[EN 1990]] (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995  und DIN 1052 ====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß [[ÖNORM B 1995]]-1-1 ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der [[ÖNORM B 1995]]-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2010 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66375</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66375"/>
		<updated>2026-03-23T11:30:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* [[EN 1990]] Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q))&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 )&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 )&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 )&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[EN 1990]] sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach [[EN 1990]]:2003 (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach [[EN 1990]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach [[EN 1990]] (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995  und DIN 1052 ====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß [[ÖNORM B 1995]]-1-1 ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der [[ÖNORM B 1995]]-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2010 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Normen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;N&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[ÖNORM EN 1990]]:2003, ''Eurocode; Grundlagen der Tragwerkslehre'', ''Österreichisches Normungsinstitut (ON)'', Wien, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
DIN 1052:2008,&lt;br /&gt;
''Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken – Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau'', ''DIN [[Deutsches Institut für Normung]] e. V.'', Berlin, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66374</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66374"/>
		<updated>2026-03-23T11:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Nutzungsklasse (NKL) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* [[EN 1990]] Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) (1.5.3.3 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q) (1.5.3.4 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[EN 1990]] sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach [[EN 1990]]:2003 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach [[EN 1990]] &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach ÖNORM B 1995-1-1 und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach [[EN 1990]] (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; und DIN 1052 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß [[ÖNORM B 1995]]-1-1 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt; soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt; muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der [[ÖNORM B 1995]]-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2010 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt; mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Normen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;N&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot;&amp;gt; [[ÖNORM EN 1990]]:2003, ''Eurocode; Grundlagen der Tragwerkslehre'', ''Österreichisches Normungsinstitut (ON)'', Wien, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot;&amp;gt; DIN 1052:2008,&lt;br /&gt;
''Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken – Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau'', ''DIN [[Deutsches Institut für Normung]] e. V.'', Berlin, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66373</id>
		<title>Semiprobabilistisches Sicherheitskonzept</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wissenwiki.de/index.php?title=Semiprobabilistisches_Sicherheitskonzept&amp;diff=66373"/>
		<updated>2026-03-23T11:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willink: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kurzdarstellung des semiprobabilistischen Sicherheitskonzeptes==&lt;br /&gt;
;Anmerkung&lt;br /&gt;
Dieser Artikel enthält eine inhaltliche Kurzfassung der derzeit geltenden Europäischen Normenwerke sowie der derzeit geltenden Bemessungs- und Konstruktionsnorm für Holztragwerke in Deutschland&lt;br /&gt;
und erhebt naturgemäß keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ersetzt im Anwendungsfall keinesfalls die detaillierten Festlegungen der jeweiligen Normen, welche in jedem Fall heranzuziehen und als&lt;br /&gt;
bindend zu betrachten sind.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die redaktionelle Erarbeitung erfolgte im Hinblick auf die Darstellung der Eigenschaften vom [[SHERPA Holzverbinder]]-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Der Holzbau hat sich durch die verschiedenen Baukulturen der Völker, den unterschiedlichen regionalen Holzarten und nicht zuletzt von den getrennt durchgeführten Holzforschungen und den damit verbundenen Erfahrungen, regional in sehr unterschiedlichen Bauweisen weiterentwickelt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Durch die Europäisierung und dem damit einhergehenden Wunsch Handelshemmnisse abzubauen, wurde ab den 70er-Jahren mit der Harmonisierung nationaler Regelungen begonnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Mit der Normenserie EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und EN 1995-1-2:2006 stehen dem Holzbau heute Dokumente zur Verfügung, die durch gesichertes Fachwissen eine auf europäischer Ebene einheitliche Bemessung von Holzbauten ermöglichen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;. Damit den regionalen Bedürfnissen und Anforderungen der Länder nachgekommen werden kann, erfolgte eine Erweiterung der Grundlagendokumente der Eurocodes durch nationale Anhänge. Für die Anwendung des Eurocode 5 EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind gewisse Vorkenntnisse nötig, damit ein sicherer Umgang mit den semi-probabilistischen Bemessungskonzepten erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland findet durch die DIN 1052:2008 dasselbe Sicherheitskonzept Anwendung, weshalb es unter anderem noch zu keiner vollständigen Umstellung auf den Eurocode 5 gekommen ist. Da mit der DIN 1052:2008 ein sehr gutes Normenwerk zur Verfügung steht, werden auch in anderen Ländern sehr häufig noch Bemessungsregeln daraus verwendet. Mit der Zeit wird es allerdings auch hierzu einer Angleichung kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SHERPA Holzverbinder|SHERPA&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbinder]] mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-9.1-558 vom [[Deutsches Institut für Bautechnik|Deutschen Institut für Bautechnik]] (DIBt) unterliegt den Regeln der DIN 1052:2008. In den folgenden Punkten werden die Methoden der Berechnung von Holzbauwerken nach den semi-probabilistischen Sicherheitskonzepten der beiden Regelwerke DIN 1052:2008 und der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 vorgestellt. Durch den Sitz der Vinzenz Harrer GmbH in Frohnleiten bei Graz, werden in bestimmten Punkten auch Angaben aus dem nationalen Anhang für Österreich [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2009 gemacht. Im Anschluss daran werden die Nachweise für die Grenzzustände der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und der DIN 1052:2008 vorgestellt und auch miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezeigten Rechenmodelle beinhalten nur einen kleinen Teil der beiden genannten Regelwerke und dürfen somit keinesfalls als Ersatz der jeweils gültigen Normendokumente verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Parameter in den Berechnungskonzepten zur Dimensionierung von Bauteilen unterliegen natürlichen statistischen Streuungen. Damit die in diesem Zusammenhang entstehenden Unsicherheiten der Modellannahmen quantifiziert und das Versagensrisiko so gering wie möglich gehalten und auch bewertet werden kann, werden in den Normenwerken die Berechnungskonzepte nach dem semi-probabilistischen Sicherheitskonzept aufgebaut. Die europäischen Normenwerke zur Bemessung von Tragwerken sind der Abb. 1.1 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-1_EU_Normen.png|left|600px|Europäische Normenwerke im Überblick]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.1:''' Europäische Normenwerke im Überblick &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Definitionen des Sicherheitskonzepts in&lt;br /&gt;
* [[EN 1990]] Grundlagen der Tragwerksplanung&lt;br /&gt;
sind für den Bereich des konstruktiven Holzbaues die Normengruppe der Einwirkungen&lt;br /&gt;
* EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke&lt;br /&gt;
sowie die Bemessungs- und Konstruktionsnormengruppen&lt;br /&gt;
* EN 1995: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten&lt;br /&gt;
* EN 1993: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten&lt;br /&gt;
* EN 1992: Bemessung und Konstruktion von Betonbauten &lt;br /&gt;
* EN 1998: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben&lt;br /&gt;
von besonderer Relevanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten wird in Europa einheitlich durch die Normenwerke&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-1:2004/A1:2008 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-1: Allgemeines - Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-1-2:2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Bemessung für den Brandfall&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;| • EN 1995-2: 2006 || ||Bemessung und Konstruktion von Holzbauten &amp;lt;br /&amp;gt;Teil 2: Brücken&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den angeführten „Grundlagendokumenten“ besteht für die jeweiligen nationalen Normeninstitute noch die Möglichkeit der Herausgabe von sog. „Nationalen Anhängen“, in denen nationale Festlegungen, Erläuterungen und Ergänzungen zu den Grundlagendokumenten definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Dokumente (ÖNORM EN 199x und ÖNORM B 199x) sind als geschlossene Einheit anzuwenden, und das Vermischen mit anderen Normenserien (ÖNORM B 4xxx, ÖNORM ENV 199x) ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.2&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundsätzliches zur Bemessung nach Grenzzuständen===&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Die auf dem semi-probabilistischem Sicherheitskonzept basierende Normenfamilie der Eurocodes und einzelner nationaler Normen, wie zum Beispiel DIN 1052:2008, definieren über Grenzzustände die konstruktive Zuverlässigkeit der Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Tragwerken. Werden die Grenzzustände überschritten, können die an ein Tragwerk gestellten Anforderungen nicht mehr gesichert erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Tragfähigkeit (engl.: Ultimate Limit State (ULS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Grenzzustände der Tragfähigkeit sind Zustände, bei deren Überschreitung es zu einem Einsturz des Tragwerks oder anderen Formen des Versagens kommen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Grenzzustände der Tragfähigkeit sind:&lt;br /&gt;
* Gleichgewichtsverlust des gesamten Tragwerkes oder einzelner Tragwerksteile &amp;lt;br /&amp;gt; (Montagezustände berücksichtigen)&lt;br /&gt;
* Stabilitätsverluste (besonders bei schlanken Bauteilen)&lt;br /&gt;
* Eintritt von Versagensmechanismen am Gesamtsystem oder einzelner Tragwerksteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit (engl.: Serviceability Limit State (SLS)) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Die Verformungen bzw. Durchbiegungen eines Tragwerkes infolge von Beanspruchungen sollen in definierten Grenzen gehalten werden, um mögliche Schäden (wie z. B. Rissbildungen) an Bauteilen, wie Decken, Fußboden, Trennwänden, Installationen, etc. zu vermeiden. Auch gilt es, die Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit (Durchbiegungen, Schwingungen) und des Erscheinungsbildes bzw. des Wohlbefindens der Nutzer zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise durch die Methode der Teilsicherheitsbeiwerte====&lt;br /&gt;
Das in den Eurocodes und der DIN 1052:2008 verankerte Sicherheitskonzept beruht - im Gegensatz zum deterministischen Sicherheitskonzept mit einem globalen Sicherheitsbeiwert („Verfahren mit zulässigen Spannungen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;) - auf der Nachweisführung mit sogenannten Teilsicherheitsbeiwerten. Diese Sicherheitsfaktoren werden verwendet, um das Versagensrisiko einer Tragstruktur, mit den für die Berechnung verbundenen Modellannahmen, so niedrig wie möglich zu halten. Dabei ist zu zeigen, dass in allen maßgebenden Bemessungssituationen beim Ansatz der Bemessungswerte für Einwirkungen oder deren Auswirkungen, für die Tragwiderstände keiner der maßgebenden Grenzzustände überschritten wird. Ein Vorteil dieser Methode ist die eindeutige Trennung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bemessung von Tragwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:&lt;br /&gt;
* Einwirkungen: Nutzlasten, Schnee, Wind, Temperaturen, . . .&lt;br /&gt;
* Baustoffeigenschaften: Festigkeiten, Steifigkeiten,. . .&lt;br /&gt;
* geometrische Größen: Abmessungen, Geometrien, . . .&lt;br /&gt;
All diese Einflussfaktoren sind Zufallsgrößen, die statistischen Streuungen unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abb. 1.2 ist dieser Zusammenhang an Hand typischer Verteilungsfunktionen für die Einwirkung E und die Tragfähigkeit R eines Bauteils grafisch dargestellt. Beide Zufallskenngrößen weisen dabei streuenden Charakter auf. Ein Versagen lässt sich in dieser Darstellung durch den Zusammenhang R − E &amp;lt; 0 definieren. Für den Fall R − E = 0 wird dementsprechend gerade der Grenzzustand erreicht.&lt;br /&gt;
Auf Grund der Tatsache, dass für die beiden Verteilungsfunktionen — insbesondere an den Verteilungsenden — im Allgemeinen unzureichende empirische Kenntnisse vorliegen, begnügt man sich im Rahmen des semi-probabilistischen Sicherheitskonzeptes damit, dafür Sorge zu tragen, dass zwischen definierten Werten (charakteristischen Werten bzw. Bemessungswerten) der Verteilungsfunktionen ein ausreichender Sicherheitsabstand gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einheitliche Konzept der Eurocodes mit den Teilsicherheitsbeiwerten kann die Bemessung von Tragwerken baustoffunabhängig erfolgen und die Berechnungen für alle Baustoffe können auf denselben Konzepten basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-2_Skizze.png|left|400px|semi-probabilistisches Sicherheitskonzept]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E || ||'''Einwirkung'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert der Einwirkung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R || ||'''Widerstand'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;mean&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Mittelwert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Charakteristischer Wert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswert des Widerstandes&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.2:''' semi-probabilistisches Sicherheitskonzept&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der zum Teil stark streuenden Eigenschaften des Roh- und Werkstoffes Holz hinsichtlich mechanischer Eigenschaften, des orthotropen (unterschiedliche Eigenschaften in Richtung der Längs-, Radial- und Tangentialachse) Material- und Feuchteverhaltens (Schwinden und Quellen in den genannten Richtungen) sowie der Inhomogenitäten in der Baustoffstruktur werden in Ergänzung zum semi-probabilistischen Sicherheitskonzept für die Bemessung und Konstruktion von Holztragwerken weitere Faktoren verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ermöglichen unter anderem die Berücksichtigung unterschiedlicher [[Materialfeuchte|Feuchtegehalte]], der Dauer der Lasteinwirkung, die Verminderung der Querschnittsfläche infolge von Rissen oder auch des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Holzkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.3&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwirkungen und Einwirkungskombinationen===&lt;br /&gt;
====Begriffe im Zusammenhang mit Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Unter Einwirkungen im Sinne des europäischen Normenkonzeptes versteht man übergeordnet:&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von Kräften (Lasten), die auf ein Tragwerk wirken (direkte Einwirkungen)“ (1.5.3.1 a)&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;),&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* „eine Gruppe von aufgezwungenen Verformungen oder einer Beschleunigung, die z. B. durch Temperaturänderungen, Feuchtigkeitsänderung, ungleiche Setzung oder Erdbeben hervorgerufen werden (indirekte Einwirkungen) (1.5.3.1 b)&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Abbildung enthält einen Überblick über die gegebenenfalls zu berücksichtigenden „Einwirkungsnormen“ nach EN 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-3_EN 1991.png|left|600px|EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.3:''' EN-Normen zur Berücksichtigung der Einwirkungen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Auswirkungen von Einwirkungen auf ein Tragwerk=====&lt;br /&gt;
Durch die Einwirkungen auf ein Tragwerk kommt es zu Beanspruchungen von Bauteilen (z. B. Schnittkräfte, Spannungen, Dehnungen) oder Reaktionen des Gesamttragwerks (z. B. Durchbiegungen, Verdrehungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung der Einwirkungen=====&lt;br /&gt;
;Ständige Einwirkungen (G) (1.5.3.3 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Einwirkungen (direkte Einwirkungen wie z. B. das Eigengewicht von Konstruktionen, Gebäudeausrüstungen, ... , indirekte Auswirkungen wie Schwinden, ungleichmäßige Setzungen, ...), von denen vorausgesetzt wird, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer in die gleiche Richtung wirken, und deren zeitliche Größenänderungen vernachlässigt werden können.&lt;br /&gt;
;veränderliche Einwirkungen (Q) (1.5.3.4 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Nutzlasten auf Decken, Schneelasten, Windlasten), die nicht immer in die gleiche Richtung wirken und deren zeitliche Größenänderungen nicht vernachlässigbar sind.&lt;br /&gt;
;außergewöhnliche Einwirkungen (A) (1.5.3.5 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Einwirkungen (z. B. Brand, Explosionen, Erdbeben, Fahrzeuganprall, ... ), die in der Regel von kurzer Dauer, aber von bedeutender Größenordnung sind und die während der geplanten Nutzungsdauer mit keiner nennenswerten Wahrscheinlichkeit auftreten können.&lt;br /&gt;
;Bemessungswert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.21 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Wert einer Einwirkung, der durch Multiplikation des repräsentativen Wertes mit dem Teilsicherheitsbeiwert ermittelt wird.&lt;br /&gt;
;Charakteristischer Wert einer Einwirkung (G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Q&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;) (1.5.3.14 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
Wichtigster repräsentativer Wert einer Einwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombination von Einwirkungen (ohne Ermüdung)====&lt;br /&gt;
Da Einwirkungen auf ein Tragwerk meistens in Kombinationen mit anderen (veränderlichen) Einwirkungen auftreten, müssen unterschiedliche Kombinationen mit der Berücksichtigung von Auftretenswahrscheinlichkeiten auf ein Tragwerk angesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bemessungssituationen wird unterschieden in&lt;br /&gt;
* ständige Situationen, die den üblichen Nutzungsbedingungen des Tragwerks entsprechen;&lt;br /&gt;
* vorübergehende Situationen, die sich auf zeitlich begrenzte Zustände des Tragwerks beziehen (Bauzustand, Instandsetzungen,. . . );&lt;br /&gt;
* außergewöhnliche Situation, die sich auf außergewöhnliche Bedingungen für das Tragwerk beziehen, z. B. Brand, Explosionen, Anprall oder Folgen lokalen Versagens;&lt;br /&gt;
* Situationen bei Erdbeben, die die Bedingungen bei Erdbebeneinwirkungen auf das Tragwerk umfassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die gewählten Bemessungssituationen müssen alle Bedingungen, die während der Ausführung und Nutzung des Tragwerks vernünftigerweise erwartet werden können, hinreichend genau erfassen“ (3.2 (3) &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Für die Kombinationsregeln gilt der allgemeine Grundsatz:&lt;br /&gt;
Jede Einwirkungskombination sollte eine dominierende veränderliche Einwirkung (Leiteinwirkung mit einem Maximum) oder eine außergewöhnliche Einwirkung (Erdbeben, Fahrzeuganprall, ...) aufweisen. Die Auswirkungen der übrigen Einflüsse (Begleiteinwirkungen) sind, sofern aus physikalischen oder betrieblichen Gründen sinnvoll, zu berücksichtigen. Dabei soll jede veränderliche Einwirkung auch als Leiteinwirkung auftreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anzahl der unterschiedlichen Lastfallkombinationen zumindest jener der unterschiedlichen voneinander unabhängigen veränderlichen Einwirkungen entspricht. Aus allen Kombinationen ist jene mit den ungünstigsten Auswirkungen auf das Tragverhalten der Struktur maßgebend. Die Integration der Einwirkungen erfolgt mit Hilfe von Teilsicherheitsbeiwerten &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; und Kombinationsbeiwerten &amp;amp;psi; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit=====&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei ständigen (Normalsituationen) und vorübergehenden (Bausituationen) Bemessungssituationen (= Grundkombination) &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{Q,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \gamma_{Q,i} \cdot \psi_{0,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.1)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;sum; || || „gemeinsame Auswirkungen von“ (Summenbildung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;oplus; || || „ist zu kombinieren“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der ständigen Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;G,j&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die ständige Einwirkung j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die dominierende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Q&amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert der begleitenden veränderlichen Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;gamma;&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Teilsicherheitsbeiwert für die begleitende veränderliche Einwirkung i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;psi; || || Kombinationsbeiwert einer veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Aufstellen der Lastkombinationen mit einem relativ großen Rechenaufwand verbunden ist, werden in der DIN 1052:2008 vereinfachte Regeln gemäß Gleichung (1.2) für die Anwendungen im Hochbau1 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = max \begin{Bmatrix} \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\ 1{,}50 \cdot Q_{k,1} \qquad \quad \\ \sum_{j\ge1} &amp;amp; \gamma_{G,j} \cdot G_{k,j} &amp;amp;\oplus\  1{,}35 \cdot \sum_{i\ge1}\ Q_{k,i}\ \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.2)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[EN 1990]] sind keine Vereinfachungen für die Einwirkungskombinationen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombination von Einwirkungen bei außergewöhnlichen Bemessungssituationen (Brandfall, Explosionen, ...)&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ A_{d}\ \oplus\  \left( \psi_{1,1}\ \mbox{oder}\ \psi_{2,1} \right)  \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i} \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.3)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungskombination bei einer außergewöhnlichen Bemessungssituation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für häufige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der dominierenden veränderlichen Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;amp;psi;&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert für quasi-ständige Werte der begleitenden veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kombinationen von Einwirkungen für Bemessungssituation bei Erdbeben &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{dAE} = \sum_{j \ge 1} G_{k,j}\ \oplus\ \gamma_{I} \cdot A_{Ek}\ \oplus\ \sum_{i \ge 1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.4)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;dAE&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Einwirkungskombination für die Bemessungssituation bei Erdbeben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|A&amp;lt;sub&amp;gt;EK&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Charakteristischer Wert einer Einwirkung infolge Erdbeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Wichtungsfaktor (siehe EN 1998)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kombinationsregeln für Nachweise in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit=====&lt;br /&gt;
Die Kombinationen der Einwirkungen sollen an das Bauwerksverhalten und an die Nutzung des Gebäudes und den damit verbundenen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist die Bedingung nach &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} \le C_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.5)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Einwirkungen auf Gebrauchstauglichkeitsniveau &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|C&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Grenze für das maßgebende Gebrauchstauglichkeitskriterium&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Charakteristische Kombination &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung für nicht umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{0,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.6)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Häufige Kombination &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung für umkehrbare Auswirkungen auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \psi_{1,1} \cdot Q_{k,1}\ \oplus\ \sum_{i&amp;gt;1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.7)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Quasi-ständige Kombination &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwendung für Langzeitauswirkungen (z. B. Erscheinungsbild) auf ein Tragwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {E_{d} = \sum_{j\ge1} G_{k,j}\ \oplus\ \sum_{i\ge1} \psi_{2,i}\ \cdot Q_{k,i} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.8)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Einwirkungen====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Teilsicherheitsbeiwerte werden die Modellunsicherheiten und Größenabweichungen der Einwirkungen und deren Auswirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{{TabH1/2}} Grenzustände der Tragfähigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise der Lagesicherheit (EQU) und der Tragfähigkeit (STR) von Bauteilen ohne geotechnische Einwirkungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kombination &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Ständige Einwirkungen&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Leit-&amp;lt;br /&amp;gt; einwirkung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Begleiteinwirkung&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Grundkombination&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; G  &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j;sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,35&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,00&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;0,90 &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,10 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,15 &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;nbsp;= &amp;amp;nbsp;1,50 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / γ&amp;lt;sub&amp;gt;G,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; / G&amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ψ&amp;lt;sub&amp;gt;Q,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (z. B. Abhebekräfte infolge Windsog; Tragwerk wird als starrer Körper betrachtet&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#EQU|EQU]] (Widerstände auf der Bauteilseite werden mitberücksichtigt; &amp;lt;br /&amp;gt;für kombinierte Nachweise EQU/STR)&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
für Nachweise [[#STR|STR]] und [[#EQU|EQU]] bei ungünstiger Wirkung (0 bei günstiger Wirkung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilsicherheitsbeiwerte für die Berechnung mit oberen / unteren Bemessungswerten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oberer / unterer charakteristischer Wert einer ständigen Einwirkung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kombinationsbeiwert &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer außergewöhnlichen Einwirkung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bemessungswert einer Einwirkung zufolge Erdbeben A&amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; =  γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; · A&amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; (γ&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; ... Wichtungsfaktor) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| || Haupt || Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Außergewöhnlich&lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; || A&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| (ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt;) &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Erdbeben &lt;br /&gt;
| G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt;   &lt;br /&gt;
| γ&amp;lt;sub&amp;gt;f&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; A &amp;lt;sub&amp;gt;Ek&amp;lt;/sub&amp;gt; oder A &amp;lt;sub&amp;gt;Ed&amp;lt;/sub&amp;gt; || &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | '''Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Kombination|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ständige Einwirkung || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Veränderliche Einwirkungen &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ungünstig || Günstig || Dominierende || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weitere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristisch || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Häufig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Quasi-ständig || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,sup&amp;lt;/sub&amp;gt; || G &amp;lt;sub&amp;gt;k,j,inf&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,1&amp;lt;/sub&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2,i&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;middot; Q &amp;lt;sub&amp;gt;k,i&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die außergewöhnliche Bemessungssituation und Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit, sowie Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit werden die Teilsicherheitsbeiwerte mit 1,0 berücksichtigt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.1:''' Bemessungswerte der Einwirkungen und empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte nach [[EN 1990]]:2003 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Kombinationsbeiwerte ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;, ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wird die reduzierte Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens der ungünstigen Auswirkungen mehrerer unabhängiger veränderlicher Einwirkungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwirkungen werden unterteilt in&lt;br /&gt;
* '''Charakteristischer Wert einer Einwirkung''' &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Der charakteristische Wert einer Einwirkung wird so gewählt, dass er während des Bezugszeitraumes nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
* '''Seltener Wert''' &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer selten auftretenden veränderlichen Einwirkung wird begleitend mit einer veränderlichen Einwirkung verwendet.&lt;br /&gt;
* '''Häufiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer häufig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass die Überschreitungshäufigkeit innerhalb der Nutzungsdauer auf einen bestimmten Wert begrenzt bleibt.&lt;br /&gt;
* '''Quasi-ständiger Wert einer veränderlichen Einwirkung''' &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; Der Kombinationswert einer quasi-ständig auftretenden veränderlichen Einwirkung wird so gewählt, dass der Überschreitungszeitraum einen wesentlichen Teil des Bezugszeitraumes ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Einwirkungen || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; || ψ&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Nutzlasten im Hochbau &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;500px&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie A: Wohngebäude || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,7 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,5 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie B: Bürogebäude || 0,7 || 0,5 || 0,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie C: Versammlungsbereiche || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie D: Verkaufsflächen || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie E: Lagerflächen || 1,0 || 0,9 || 0,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie F: Fahrzeugverkehr im Hochbau, Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 30 kN || 0,7 || 0,7 || 0,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie G: Fahrzeugverkehr im Hochbau, 30 kN &amp;lt; Fahrzeuggewicht &amp;amp;le; 160 kN || 0,7 || 0,5 || 0,3 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Kategorie H: [[Dach|Dächer]] || 0 || 0 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Schneelasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-3)&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  Finnland, Island, Norwegen, Schweden || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe über 1.000 m ü. NN || 0,7 || 0,5 || 0,2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;  für Orte in CEN-Mitgliedsstaaten mit einer Seehöhe niederiger als 1.000 m ü. NN || 0,5 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Windlasten im Hochbau (siehe EN 1991-1-4) &amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,2 || 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Temperaturanwendungen (ohne Brand) im Hochbau, siehe EN 1991-1-5 &amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt;|| 0,6 || 0,5 || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Kombinationsbeiwerte erfolgt im nationalen Anhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; Nutzlasten im Hochbau siehe EN 1991-1-1 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b)&amp;lt;/sup&amp;gt; Schneelasten siehe EN 19911-3. Bei nicht ausdrücklich genannten Ländern sollten die maßgebenden örtlichen Bedingungen betrachtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c)&amp;lt;/sup&amp;gt; Windlasten siehe EN 1991-1-4 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;d)&amp;lt;/sup&amp;gt; Temperaturschwankungen siehe EN 1991-1-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.2:''' empfohlene Kombinationsbeiwerte nach [[EN 1990]] &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.4&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Basisvariable===&lt;br /&gt;
====Bemessungswert der Beanspruchbarkeit (Tragfähigkeit)====&lt;br /&gt;
Der Bemessungswert der Tragfähigkeit eines Querschnitts, Bauteils bzw. einer Verbindung wird im Holzbau mit Hilfe der Gleichung (1.9) berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {X_{d} = \frac{k_{mod} \cdot X_{k}}{\gamma_{M}}  \qquad \mbox{bzw.} \qquad R_{d} = \frac{k_{mod} \cdot R_{k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.9)|80%|0em 1em 0em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''X'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. '''R'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Charakteristischer Wert einer Festigkeitseigenschaft bzw. Beanspruchbarkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Modifikationsbeiwert zur Berücksichtigung der Lasteinwirkungsdauer und der Nutzungsklasse, siehe [[#Tab. 1.8|Tab. 1.8]] und [[#Tab. 1.9|1.9]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''γ'''&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Teilsicherheitsbeiwert einer Baustoffeigenschaft, siehe [[#Tab. 1.6|Tab. 1.6]] und [[#Tab. 1.7|1.7]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modifikationsbeiwert '''k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt;''' ist ein Sicherheitsfaktor, der den Einfluss des Tragverhaltens durch unterschiedliche Feuchtegehalte und die Dauer der Lasteinwirkung berücksichtigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sicherheitsfaktor γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt; ist der Teilsicherheitsbeiwert der ungünstige Streuungen von Baustoffeigenschaften, der Modellunsicherheiten und von Größenabweichungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwirkungen und Umgebungseinflüsse====&lt;br /&gt;
=====Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED)=====&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Dauer der Einwirkung auf ein Gebäude bzw. Tragwerk ist Tab. 1.3 und 1.4 zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;120px&amp;quot; | '''KLED''' || '''Größenordnung der akkumulierten''' &amp;lt;br /&amp;gt; '''Lasteinwirkungsdauer''' || '''Beispiele'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ständig || länger als 10 Jahre ||Eigenlasten von Tragwerken, Ausrüstungen,&amp;lt;br /&amp;gt;festen Einbauten und haustechnischen Anlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| lang || 6 Monate bis 10 Jahre || Lagerstoffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittel || 1 Woche bis 6 Monate || Nutzlasten, Schneelasten bei Geländehöhe &amp;lt;br /&amp;gt; größer 1.000 m ü. NN &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kurz || kürzer als eine Woche || Schneelasten bei Geländehöhen &amp;lt;br /&amp;gt; bis 1.000 m ü. NN, Windlasten&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| sehr kurz || kürzer als 1 Minute || außergewöhnliche Lasten, Anpralllasten,&amp;lt;br /&amp;gt; Erdbebenlasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.3:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und ÖNORM B 1995-1-1:2010  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;542px&amp;quot; | '''Einwirkung''' || align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;80px&amp;quot; | '''KLED'''&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Wichten und Flächenlasten nach DIN 1055-1 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | ständig&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Lotrechte Nutzlasten nach DIN 1055-3 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A&amp;amp;nbsp; Spitzböden, Wohn- und Aufenthaltsräume &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B&amp;amp;nbsp; Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;amp;nbsp; Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;können (mit Ausnahme von unter A, B, D und E festgelegten Kategorien)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D&amp;amp;nbsp; Verkaufsräume&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E&amp;amp;nbsp; Fabriken und Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge, Flächen mit erheblichen &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Menschenansammlungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
F&amp;amp;nbsp; Verkehrs- und Parkflächen für leichte Fahrzeuge (Gesamtlast &amp;amp;le; 25 kN)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Zufahrtsrampen zu diesen Flächen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
G&amp;amp;nbsp; Flächen für den Betrieb mit Gegengewichtsstaplern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
H&amp;amp;nbsp; nicht begehbare Dächer, außer für übliche Erhaltungsmaßnahmen, Reparaturen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;amp;nbsp; Hubschrauber-Regellasten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
T&amp;amp;nbsp; Treppen und Treppenpodeste&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Z&amp;amp;nbsp; Zugänge, Balkone und Ähnliches&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;lang&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten nach DIN 1055-3 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontale Nutzlasten infolge von Personen auf Brüstungen, Geländern und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;Konstruktionen, die als Absperrung dienen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten zur Erzielung einer ausreichenden Längs- und Queraussteifung || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten für Hubschrauberlandeplätze auf Dachdecken&amp;lt;br /&amp;gt;- für horizontale Nutzlasten&amp;lt;br /&amp;gt;- für den Überrollschutz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt; kurz &amp;lt;br /&amp;gt; sehr kurz&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Windlasten nach DIN 1055-4 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schneelasten und Eislasten nach DIN 1055-5&amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;amp;le; 1.000 m &amp;lt;br /&amp;gt;- Geländehöhen des Bauwerksstandortes NN &amp;gt; 1.000 m  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;kurz&amp;lt;br /&amp;gt;mittel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anpralllasten nach DIN 1055-9 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | sehr kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horizontallasten aus Kran- und Maschinenbetrieb nach DIN 1055-10 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | kurz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; entsprechend der zugehörigen Lasten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.4:''' Zuordnung von Tragwerken in KLED nach DIN 1055-1, DIN 1055-3, DIN 1055-4, DIN 1055-5, DIN 1055-9, DIN 1055-10 und DIN 1055-100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nutzungsklasse (NKL)=====&lt;br /&gt;
Durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes passt sich die [[Baufeuchte|Holzfeuchte]] durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebungsfeuchte an. Die sich einstellende Holzgleichgewichtsfeuchte beeinflusst die technologischen Eigenschaften des Holzes (mit zunehmender Feuchtigkeit nehmen die Festigkeit und der E-Modul ab). Wegen des Umwelteinflusses auf Holzbauteile ist es notwendig, die Tragwerke in Nutzungsklassen zu unterteilen. Sie kennzeichnen die klimatischen Verhältnisse der Umgebung des Bauwerkes während seiner Lebensdauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |''' Nutz-&amp;lt;br /&amp;gt;ungs-&amp;lt;br /&amp;gt;klasse'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Umgebungsklima'''&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Holzfeuchte &amp;lt;br /&amp;gt; der meisten &amp;lt;br /&amp;gt; Nadelhölzer''' &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | '''Tragwerks- bzw. Gebäudetyp'''&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Temperatur''' || '''relative Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;feuchte &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1 || 20 °C || &amp;amp;le; 65% || &amp;amp;le; 12% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Wohn-, Schul- und Verwaltungsbauten&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2 || 20 °C || &amp;amp;le; 85% || &amp;amp;le; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Innenräume von Nutzbauten wie Lagerhallen, Reithallen&amp;lt;br /&amp;gt;und Industriehallen sowie überdachte Konstruktionen im &amp;lt;br /&amp;gt;Freien, deren Bauteile nicht der freien Bewitterung &amp;lt;br /&amp;gt;ausgesetzt sind (30° Regeneinfallswinkel)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 3 || - || - || &amp;gt; 20% || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bauteile im Freien mit konstruktivem Holzschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die relative Luftfeuchte darf in den Nutzungsklassen 1 und 2 maximal für einige Wochen im Jahr die angegebenen Werte übersteigen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.5:''' Zuordnung von Tragwerken in Nutzungsklassen nach [[ÖNORM B 1995]]-1-1 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verminderung von Schwindrissen und Maßänderungen sollten die verwendeten Holzbauteile für die Nutzungsklassen 1 und 2 mit einer Einbaufeuchte u &amp;amp;le; 20 %, und für die Nutzungsklasse 3 mit u &amp;amp;le; 25 % begrenzt werden (lt. DIN 1052:2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilsicherheitsbeiwerte für Baustoffeigenschaften und Widerstände====&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.6|Tab. 1.7}}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Grundkombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vollholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz|LVL]], [[Sperrholz]], [[OSB]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Harte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Mittelharte Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[MDF]]-Faserplatten&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserwerkstoffe|Weiche Faserplatten]]&amp;lt;br /&amp;gt;Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;Nagelplatten (Stahleigenschaften)&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | 1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt;1,20&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,30&amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.6:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach ÖNORM EN 1995-1-1:2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--rechte Spalte)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Tragfähigkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''ständige und vorübergehende Bemessungssituation'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holz und [[Holzwerkstoff]]e || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stahl in Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Biegung beanspruchte stiftförmige &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Verbindungsmittel&amp;lt;br /&amp;gt;- auf Zug und Scheren beanspruchte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Teile beim Nachweis gegen die Streck-&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;grenze im Nettoquerschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;- Plattennachweis auf Tragfähigkeit für&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Nagelplatten &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100px&amp;quot; | &amp;lt;br /&amp;gt;1,10&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;1,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''außergewöhnliche Kombination'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit || align=&amp;quot;center&amp;quot; | γ&amp;lt;sub&amp;gt;M&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemein || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1,00&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.7:''' Empfohlene Teilsicherheitsbeiwerte für&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.5&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baustoffeigenschaften===&lt;br /&gt;
==== Modifikationsbeiwerte der Festigkeiten zur Berücksichtigung der Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ====&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Setzt sich eine Lastkombination aus unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern zusammen, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit der kürzeren Dauer zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen aus EN 1995-1-1:2004/A1:2008 : &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigem Verhalten, so ist '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; mit '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;mod,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beiden Holzteile mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{mod} = \sqrt {k_{mod,1} \cdot k_{mod,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.8}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]] ([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]] ([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]] ([[EN 14374]], [[EN 14279]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sperrholz]] ([[EN 636]]-1, -2, -3)  &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |[[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P5 ([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt; HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2 ([[EN 622]]-2) &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4 ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7 ([[EN 312]])&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2 ([[EN 622]]-3)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS ([[EN 622]]-5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || - &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || -&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Anwendungen nur für Nutzungsklasse 1 erlaubt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.8:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.9}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff  &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;17&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Vollholz]], [[Brettschichtholz]] &amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz, [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz, [[Sperrholz]] &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|Kunstharzgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;Zementgebundene [[Spanplatte]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Faserplatte]]n, Typ HB.HLA2 ([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,60 || 0,60 || 0,50 || ständig || 0,30 || 0,20&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,70 || 0,70 || 0,55 || lang || 0,45 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,80 || 0,80 || 0,65 || mittel || 0,65 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,90 || 0,70 || kurz || 0,85 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 1,10 || 0,90 || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) || align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[OSB]]-Platten, Typen OSB/2&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, OSB/3 und OSB/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 300]]:2006-09)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Faserplatte]]n&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gipskartonplatte]]n, Typen GKB&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKF&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, GKBI und&amp;lt;br /&amp;gt;GKFI ([[DIN 18180]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2 || 3 || align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lasteinwirkungsdauer || 1 || 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ständig || 0,40 || 0,30 || - || ständig || 0,20 || 0,15&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| lang || 0,50 || 0,40 || - || lang || 0,40 || 0,30 &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| mittel || 0,70 || 0,55 || - || mittel || 0,60 || 0,45&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kurz || 0,90 || 0,70 || - || kurz || 0,80 || 0,60&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| sehr kurz || 1,10 || 0,90 || - || sehr kurz || 1,10 || 0,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; nur Nutzungsklasse 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.9:''' Empfohlene Modifikationsbeiwerte k&amp;lt;sub&amp;gt;mod&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.10}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14081]]-1)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14080]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 14374]], [[EN 14279]]) &lt;br /&gt;
| 0,60 || 0,80 || 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[OSB]]/2&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[EN 300]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spanplatte]]n, Typ P4&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, Typ P5&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]])&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, hart:&amp;lt;br /&amp;gt;HB.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, HB.LA1, HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-2)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holzfaserplatte]]n, [[MDF]]:&amp;lt;br /&amp;gt;MDF.LA&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MDF.HLS&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-5) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 636]]-1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, -2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,-3) &lt;br /&gt;
| 0,80 || 1,00 || 2,50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]/3, [[OSB]]/4&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 300]])&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,50 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Holzfaserplatte]]n, mittelhart:&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.LA1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, MBH.LA2,&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;MBH.HLS1, MBH.HLS2&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 622]]-3) &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Spanplatte]]n, Typ P6&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, P7&amp;lt;br /&amp;gt;([[EN 312]]) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Verwendung nur in Nutzungsklasse 1 und 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt; Universalkeilzinkenverbindungen nach EN 387 bei denen sich in Verbindungen die Faserrichtung verändert dürfen nicht &amp;lt;br /&amp;gt;in Nutzungsklasse 3 verwendet werden. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.10:''' Empfohlene Verformungsbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu EN 1995-1-1:2004/A1:2008 :&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbauteilen mit dem gleichen zeitabhängigen Verhalten, so ist der Wert von '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; zu verdoppeln. Wenn eine Verbindung aus Holz- und/oder [[Holzwerkstoff]]en mit unterschiedlichem zeitabhängigen Verhalten besteht, ist in der Regel der Wert für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; mit den Verformungsbeiwerten '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,1&amp;lt;/sub&amp;gt; und '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def,2&amp;lt;/sub&amp;gt; der beteiligten Holzbaustoffe mittels &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf{ k_{def} = 2 \cdot \sqrt {k_{def,1} \cdot k_{def,2}}} &amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.11}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; width=&amp;quot;180px&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Baustoff (Bezugsnorm) &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Nutzungsklasse&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 3 &lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 1 || width=&amp;quot;60px&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Vollholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brettschichtholz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Balkenschichtholz&amp;lt;br /&amp;gt;Brettsperrholz&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 0,60 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |0,80 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,00 &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kunstharzgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 2,25 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Zementgebundene&amp;lt;br /&amp;gt; [[Spanplatte]]n&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ HB.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-2:2004-07)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sperrholz]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,80 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,00 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2,50&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Faserplatte]]n, Typ MBH.LA2&amp;lt;br /&amp;gt;([[DIN EN 622]]-3:2004-07)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3,00 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 4,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Furnierschichtholz]]&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[OSB]]-Platten || 1,50 || 2,25 || - || align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Gipskartonplatte]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Werte für '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; für Vollholz, dessen Feuchte beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder darüber liegt und im &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;eingebauten Zustand austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; mit allen Furnieren faserparallel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Querfurnieren&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.11:''' Empfohlener Verformungsbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung zu DIN 1052:2008 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der ständige Lastanteil &amp;gt; 70 % der Gesamtlast soll die Steifigkeit druckbeanspruchter Bauteile um den Faktor 1 / (1+'''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden. Bei Tragwerken aus Bauteilen mit unterschiedlichen zeitabhängigen Verformungsverhalten sollen die Steifigkeiten der einzelnen Bauteile um den Faktor&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;(1+k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;) abgemindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht eine Verbindung aus Holzbaustoffen mit unterschiedlichen '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt;-Werten, ist das arithmetische Mittel zu verwenden. Bei Stahlblech-Holz-Verbindungen ist der Verformungsbeiwert des Holzes zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baustoffkennwerte====&lt;br /&gt;
Baustoffeigenschaften werden durch charakteristische Werte angegeben, die einem angenommenen Quantilwert einer statistischen Verteilung entsprechen. In der Regel sind das die&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte bei Festigkeiten und Rohdichten, und&lt;br /&gt;
* 5 %-Quantilwerte oder Mittelwerte bei Steifigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Vollholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Vollholz]] ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[[Brettschichtholz]]=====&lt;br /&gt;
''- Dieser Abschnitt ist ausgelagert, siehe: [[Brettschichtholz]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.6&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit===&lt;br /&gt;
{{Anker|EQU|STR|GEO|FAT}}&lt;br /&gt;
====Allgemeines====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nachweisführung für Tragwerke / Bauwerke sind nach [[EN 1990]] (6.4.1) folgende Nachweise zu erfüllen:&lt;br /&gt;
* '''EQU''' (engl.: ''equilibrium'') &amp;lt;br /&amp;gt; Verlust der Lagesicherheit des Tragwerks oder eines seiner Teile, die als Starrkörper betrachtet werden dürfen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d,dst}\ \le\ R_{d,stb} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.10)}}&lt;br /&gt;
* '''STR''' (engl.: ''structural failure'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen, wobei die Tragfähigkeit von Bauteilen und deren Festigkeit maßgebend wird (Stabilität) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.11)}}&lt;br /&gt;
* '''GEO''' (engl.: ''geotechnic'') &amp;lt;br /&amp;gt; Versagen oder übermäßige Verformungen des Baugrundes &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { E_{d}\ \le\ R_{d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.12)}}&lt;br /&gt;
* '''FAT''' (engl.: ''fatique'') &amp;lt;br /&amp;gt; Ermüdungsversagen des gesamten Tragwerks oder von Tragwerksteilen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d,dst&amp;lt;/sub&amp;gt; || ||Bemessungswerte der Auswirkungen der destabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d,stb&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der stabilisierenden Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der Auswirkungen der Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R&amp;lt;sub&amp;gt;d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswerte der zugehörigen Tragfähigkeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachweise der Grenzzustände der Tragfähigkeiten können einerseits über die Spannungszustände&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{d}}{f_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.13)}}&lt;br /&gt;
oder durch den Vergleich der einwirkenden Schnittgrößen mit den Widerständen auf der Baustoffseite&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {E_{d}}{R_{d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.14)}}&lt;br /&gt;
geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-5_Flussdiagr.png|left|600px|Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.5 :''' Ablaufschema beim Nachweis der Grenzzustände der Tragfähigkeit von Bauteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Querschnittsnachweise nach OENORM B 1995 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; und DIN 1052 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt;====&lt;br /&gt;
=====Zug in Faserrichtung=====&lt;br /&gt;
Aus den charakteristischen Werten der ständigen Einwirkungen G&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; und der veränderlichen Einwirkungen '''Q'''&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; erhält man nach Ermittlung der maßgebenden Lastkombination den Bemessungswert der Zugbeanspruchung '''s'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt;. Diesem wird der Bemessungswert der Zugfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;t,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenübergestellt. Bei der Bemessung der Querschnittstragfähigkeit sind evtl. vorhandene Querschnittsschwächungen zu berücksichtigen &amp;lt;br /&amp;gt;(A&amp;lt;sub&amp;gt;Netto&amp;lt;/sub&amp;gt; ~ 0,3 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; bis 0,8 · A&amp;lt;sub&amp;gt;Brutto&amp;lt;/sub&amp;gt; (abhängig von derVerbindungsart)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.15)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{t,0,d} = \frac {N_{d}}{A_{netto}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{t,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{t,0,k}} {\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Zugfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck in Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Die Bemessungswerte für Druck in Faserrichtung &amp;amp;sigma;&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der maßgebenden Lastkombination sind den Bemessungswerten der Druckfestigkeit '''f'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,0,d&amp;lt;/sub&amp;gt; gegenüber zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.16)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {\sigma_{c,0,d} = \frac {N_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt; || ||  Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt;  \mathsf {f_{c,0,d} = \frac {k_{mod} \cdot f_{c,0,k}} {\gamma_{M}}}  &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Durch die anisotropen Eigenschaften hat Holz bei Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen auch unterschiedliche Eigenschaften. Weiters ist die Beanspruchbarkeit bzw. das Verformungsverhalten bei Bauteilen ohne einen Überstand der Hirnholzflächen im Bereich der Lasteinleitung schlechter, als bei Beanspruchungen mit über den Lasteinleitungsbereichen überstehenden Holzfasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Holzprobekörper vollflächig belastet, verhalten sich die Holzfasern wie übereinander gestapelte Rohre die im plastischen Bereich zusammengequetscht werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot; /&amp;gt;. Wird stattdessen nur eine Teilflächenbelastung aufgebracht, ergibt sich eine höhere Steifigkeit. Eine Begründung dieser Tatsache kann durch den sogenannten „Einhängeeffekt“, der über die Lasteinleitungslänge hinauslaufenden Fasern resultiert, gefunden werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tab. 1.14}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Baustoff &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;ge; 2 · h || l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt; 2 · h&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Art der Lasteinleitung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| kontinuierliche &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung || punktuelle &amp;lt;br /&amp;gt; Unterstützung ||&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Vollholz]] aus Nadelholz || 1,25 || 1,50 || 1,00&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Brettschichtholz]] aus Nadelholz || 1,50 || 1,75 &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; || 1,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Vorausgesetzt es gilt: l &amp;amp;le; 400 mm, ansonsten darf l = 400 mm oder k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 angenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;|Es bedeuten: &amp;lt;br &amp;gt;&lt;br /&gt;
l ...... Kontaktlänge &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
l&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; .... Abstand zwischen der Lasteinleitung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
h ..... Höhe des Bauteils &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anmerkung: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist der Beiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nicht bekannt, darf konservativ mit einem Wert von 1,00 gerechnet werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.14:''' Querdruckbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 und DIN 1052:2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\frac { \sigma_{c,90,d}} { k_{c,90} \cdot f_{c,90,d} } \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.17)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,90,d} = \frac {F_{c,90,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {f_{c,90,d} = \frac {k_{mod} \cdot\ f_{c,90,k}}{\gamma_{M}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Querdruckfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,90}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die effektive Druckfläche A&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; rechtwinklig zur Faserrichtung des Holzes, darf die tatsächliche Kontaktlänge durch den Einhängeeffekt parallel zur Faserrichtung um bis zu 30 mm je Seite verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druck unter einem Winkel zur Faserrichtung des Holzes=====&lt;br /&gt;
Für 0° &amp;lt; &amp;amp;alpha; &amp;lt; 90° sind die folgenden Nachweise zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} \le\ \frac {f_{c,0,d}} {\frac {f_{c,0,d}} {k_{c,90} \cdot f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha + \cos^2 \alpha} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.18)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis nach DIN 105]:2008 &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}} {k_{c,\alpha} \dot f_{c,\alpha,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.19)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c,\alpha} = 1 + \left( k_{c,90} - 1 \right) \cdot \sin \alpha } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.20)}}&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { f_{c,\alpha,d} = \frac {f_{c,0,d}}{ \sqrt {\left( \frac {f_{c,0,d}}{f_{c,90,d}} \cdot \sin^2 \alpha \right) ^2 + \left( \frac {f_{c,0,d}}{1{,}5 \cdot f_{v,d}} \cdot \sin \alpha \cdot \cos \alpha \right) ^2 + \cos^4 \alpha }}} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.21)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{c,\alpha,d} = \frac {F_{c,\alpha,d}}{A_{ef}}} &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Druckspannung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|α || || Winkel zwischen der Beanspruchungsrichtung und Faserrichtung des Holzes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;c,90&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Querdruckbeiwert siehe [[#Tab. 1.14|Tab. 1.14]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung=====&lt;br /&gt;
Träger mit entsprechenden Abmessungen und Auflagerausbildungen bei denen die Gefahr des Biegedrillknickens ausgeschlossen werden kann, dürfen die Biegespannungen nach der linearen Elastizitätstheorie ermittelt werden. Für kippgefährdete Balken sind zusätzlich Stabilitätsnachweise gegen Biegedrillknicken zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Spannungsverteilungen durch die Inhomogenitäten des Baustoffes wird in EN 1995-1-1:2004/A1:2008 der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; verwendet. In der DIN 1052:2008 wird der Beiwert zur Berücksichtigung der Inhomogenitäten mit k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; bezeichnet, während der Beiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; als Kippbeiwert Verwendung findet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannungen müssen die folgende Bedingung erfüllen:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.22)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.23)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\sigma_{m,d} = \frac {M_{d}}{W} } &amp;lt;/math&amp;gt; || || Bemessungswert der Biegespannung für Rechteckquerschnitte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,7 || || Beiwert für Rechteckquerschnitte aus Vollholz, BSH und Furnierschichtholz &amp;lt;br /&amp;gt; (Anmerkung: In der DIN 1052:2008 muss h/b &amp;amp;le; 4 eingehalten werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,0 || || Beiwert für andere Querschnitte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Zug müssen die folgenden Bedingungen nach Gleichung (1.24) und (1.25) erfüllt sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m}  \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.24)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{t,0,d}}{f_{t,0,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.25)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Bei einer kombinierten Beanspruchung aus Biegung und Druck müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac  {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.26)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\sigma_{c,0,d}}{f_{c,0,d}} \right) ^2 +\ k_{m} \cdot \frac {\sigma_{m,y,d}}{f_{m,y,d}}\ +\ \frac {\sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}}\ \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.27)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Angaben gemäß [[#Biegung|1.6.2.5 Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft=====&lt;br /&gt;
Bei Schub und Rollschub muss die Gleichung (1.28) erfüllt sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{d}}{f_{v,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.28)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {\tau_{d} = 1{,}5 \cdot \frac {V_{d}}{A}} &amp;lt;/math&amp;gt;|| || Bemessungswert der mittleren Schubspannungen bei Rechteckquerschnitten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der Beanspruchbarkeit auf Schub biegebeanspruchter Bauteile, sollte der Einfluss von möglichen Rissen nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 durch eine Abminderung der Querschnittsbreite mit dem Faktor '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; erfolgen. Dieser Faktor ist in den Schubfestigkeitswerten von DIN 1052:2008 bereits enthalten.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|mit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67 || || für [[Vollholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,67&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; || || für [[Brettschichtholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1,00 || || für für andere holzbasierte Produkte nach [[EN 13986]] und [[EN 14374]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Gemäß [[ÖNORM B 1995]]-1-1 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; ist in der Nachweisführung für alle [[Brettschichtholz]]festigkeitsklassen ein Rissefaktor k&amp;lt;sub&amp;gt;cr&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,83 , verbunden mit der Berücksichtigung eines konstanten charakteristischen Schubfestigkeitswertes von f&amp;lt;sub&amp;gt;v,k&amp;lt;/sub&amp;gt; = 3,0 N/mm², zu verwenden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der DIN 1052:2008 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt; soll bei einer Beanspruchung durch Doppelbiegung von Rechteckquerschnitten die folgende Bedingung eingehalten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.29)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1 sind zu dieser Beanspruchungsart bzw. einer Nachweisführung keine Angaben zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Torsion=====&lt;br /&gt;
Bei auf Torsion beanspruchten Querschnitten dürfen die Torsionsspannungen wie für Bauteile aus isotropem Material berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt; muss die Gleichung (1.30) erfüllt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} \le\ 1}  &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.30)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008 gilt Gleichung (1.31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \tau_{tor,d} \le\ k_{shape} \cdot f_{v,d} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.31)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{shape} = \begin{cases} 1{,}2 &amp;amp; \mbox {bei rundem Querschnitt} \\ min \begin{cases} 1 + 0{,}15 \cdot \frac {h}{b} \\ 2{,}0 \end{cases} &amp;amp; \mbox {bei rechteckigem Querschnitt} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.32)|80%|1em 1em 1em 0em}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|τ&amp;lt;sub&amp;gt;tor,d&amp;lt;/sub&amp;gt;|| || Bemessungswert der Torsionsspannungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sub&amp;gt;v,d&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Bemessungswert der Schubfestigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|k&amp;lt;sub&amp;gt;shape&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert zur Berücksichtigung der Querschnittsform&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|h || || die größere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|b || || die kleinere Querschnittsabmessung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schub aus Querkraft und Torsion=====&lt;br /&gt;
Nach DIN 1052:2008 muss die Bedingung nach Gleichung (1.33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\tau_{tor,d}}{f_{v,d}} + \left( \frac {\tau_{y,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 + \left( \frac {\tau_{z,d}}{f_{v,d}} \right) ^2 \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.33)}}&lt;br /&gt;
erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sind keine Angaben zu dieser Beanspruchungsart zu finden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bauteilnachweise (Stabilitätsnachweise)====&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
Druckbeanspruchte Bauteile können vor Erreichen ihrer Querschnittstragfähigkeit instabil werden und infolge übergroßer Verformungen ihre Tragfähigkeit verlieren, weshalb diese entsprechend zu dimensionieren bzw. nachzuweisen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die Nachweisführung nach DIN 1052 für Druckstäbe nach dem sog. „Ersatzstabverfahren“ dargestellt. Für die Nachweisführung nach EN 1995-1-1:2004/A1:2008  wird auf die Festlegungen des Abschnittes 6.3 der genannten Norm verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{c,0,d}}{k_{c} \cdot f_{c,0,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.34)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knickbeiwert k&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k_{c} = min \begin{Bmatrix} \frac {1}{k + \sqrt {k^2 - \lambda_{rel,c}^2}} ; 1 \end{Bmatrix} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.35)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und {{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf {k = 0{,}5 \cdot \left[ 1 + \beta_{c} \cdot \left( \lambda_{rel,c} - 0{,}3 \right) + \lambda_{rel,c}^2 \right] } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.36)}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,2 || || für [[Vollholz]] und Balkenschichtholz,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β&amp;lt;sub&amp;gt;c&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,1 || || für [[Brettschichtholz]] und [[Holzwerkstoff]]e&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,c} = \sqrt { \frac {f_{c,0,k} }{ \sigma_{c,crit} }} = \frac {\lambda }{\pi } \cdot \sqrt { \frac {f_{c,0,k}}{ E_{0,05}}} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; || || kritische Druckspannung, berechnet mit den 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|λ = l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; / i || || Schlankheitsgrad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|i || || Trägheitsradius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; = β &amp;amp;middot; s oder β &amp;amp;middot; h  || || Ersatzstablänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|β || || Knicklängenbeiwert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|s bzw. h || || Stablänge&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biegestäbe ohne Druckkraft =====&lt;br /&gt;
Biegestäbe müssen an den Auflagern gegen Verdrehen gesichert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Bedingung muss erfüllt sein&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {\sigma_{m,d}}{k_{c} \cdot f_{m,d}} \le\ 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.38)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kippbeiwert '''k'''&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; beträgt &lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { k_{m} = \begin{cases} 1 &amp;amp; f \ddot u r\ \lambda_{rel,m} \le 0{,}75 \\ 1{,}56 - 0{,}75 \cdot \lambda_{rel,m} &amp;amp; f \ddot u r\ 0{,}75 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \le 1{,}4 \\ 1 / \lambda_{rel,m}^2 &amp;amp; f \ddot u r\ 1{,}4 &amp;lt; \lambda_{rel,m} \end{cases} } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.39)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem bezogenen Kippschlankheitsgrad&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt { \frac {f_{m,k} }{ \sigma_{m,crit} }} = \sqrt {\frac {l_{ef} }{\pi\ i_{m}}}\ \cdot\ \sqrt { \frac {f_{m,k}} { \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;  |(1.40)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dabei ist:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| σ&amp;lt;sub&amp;gt;c,crit&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |  kritische Biegedruckspannung, berechnet mit dem 5%-Quantilwerten der Steifigkeitswerte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { i_{m} = \frac { \sqrt {J_{z} \cdot J_{t}}}{W_{y}} } &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | mit&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40px&amp;quot; | J&amp;lt;sub&amp;gt;z&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; J&amp;lt;sub&amp;gt;t&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; W&amp;lt;sub&amp;gt;y&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flächenmoment 2. Grades um die z-Achse, &amp;lt;br /&amp;gt; Torsionsträgheitsmoment &amp;lt;br /&amp;gt;Widerstandsmoment&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit einem Rechteckquerschnitt der Breite b und der Höhe h darf der bezogene Kippschlankheitsgrad berechnet werden zu&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \lambda_{rel,m} = \sqrt {\frac {l_{ef} \cdot h }{\pi\ \cdot b^2 }}\ \cdot\ \sqrt {  \frac {f_{m,k}}{ \sqrt { E_{0,05} \cdot G_{0,05}} }} } &amp;lt;/math&amp;gt;   |(1.41)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Biegestäben aus [[Brettschichtholz]] darf zur Berechnung des bezogenen Kippschlankheitsgrades λ&amp;lt;sub&amp;gt;rel,m&amp;lt;/sub&amp;gt; bzw. der kritischen Biegedruckspannung σ&amp;lt;sub&amp;gt;m,crit&amp;lt;/sub&amp;gt; das Produkt der 5%-Quantilen der Steifigkeitskennwerte mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den gabelgelagerten Einfeldträger mit konstantem Moment entspricht die Ersatzlänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; der Stützweite l des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Lagerungen und andere Einwirkungen ist die Ersatzstablänge l&amp;lt;sub&amp;gt;ef&amp;lt;/sub&amp;gt; nach Anhang E von DIN 1052:2008 zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe, bei denen eine seitliche Verschiebung des gedrückten Randesüber die ganze Länge verhindert wird, darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Biegestäbe mit Rechteckquerschnitt und &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac {l_{ef} \cdot h}{b^2} \le 140 } &amp;lt;/math&amp;gt; darf k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; = 1 gesetzt werden. Dabei ist b die Trägerbreite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Druck=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,y} \cdot f_{c,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.42)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{c,0,d}} { k_{c,z} \cdot f_{c,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +  \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.43)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,y&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die y-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;c,z&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Knickbeiwert nach [[#Druckstäbe mit planmäßig mittigem Druck|Glg. 1.35]] für Knicken um die z-Achse &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stäbe mit Biegung und Zug=====&lt;br /&gt;
Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein:&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.44)}}&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { \frac { \sigma_{t,0,d}} {f_{t,0,d} } + k_{red} \cdot \frac { \sigma_{m,y,d}} {k_{m} \cdot f_{m,y,d}} +   \frac { \sigma_{m,z,d}}{f_{m,z,d}} \le 1} &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.45)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Dabei ist&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;m&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Kippbeiwert nach [[#Biegestäbe ohne Druckkraft|Glg. 1.39]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| k&amp;lt;sub&amp;gt;red&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Beiwert nach [[#Biegung|Abschnitt 1.6.2.5 - Biegung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;1.7&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit===&lt;br /&gt;
====Grenzwerte für die Durchbiegung von Biegestäben====&lt;br /&gt;
Die zulässigen Verformungen bzw. Durchbiegungen von Tragwerken sollen mit der vorgesehenen Nutzung abgestimmt werden. In Tab. 1.15 werden Empfehlungen für die zulässigen Durchbiegungen von Biegeträgern gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rechenwerte der Durchbiegungen &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Grenzwerte der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Biegeträger || Kragträger&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Charakteristische &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt; || l / 300 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 150&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,inst&amp;lt;/sub&amp;gt;|| l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | quasi-ständige &amp;lt;br /&amp;gt; Bemessungs- &amp;lt;br /&amp;gt;situation || align=&amp;quot;left&amp;quot; | w&amp;lt;sub&amp;gt;fin&amp;lt;/sub&amp;gt; - w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; || l / 200 || l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt; / 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%;&amp;quot;| &amp;lt;sup&amp;gt;a)&amp;lt;/sup&amp;gt; In der [[ÖNORM B 1995]]-1-1 werden die Grenzwerte mit l/250 bzw. l&amp;lt;sub&amp;gt;k&amp;lt;/sub&amp;gt;/125 angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
'''Tab. 1.15:''' Empfohlene Grenzwerte von Durchbiegungen nach [[ÖNORM B 1995]]-1-1:2010 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM B 1995 3&amp;quot; /&amp;gt; und DIN 1052:2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Bild:BPhys_Statik_Semi_1-6_Durchbiegung.png|left|600px|Anteile der Durchbiegungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|Es bedeuten:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall ständiger Einwirkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;Q&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Durchbiegung im Fall veränderlicher Einwirkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| w&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt; || || Überhöhung (falls vorhanden)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Abb. 1.6:''' Anteile der Durchbiegungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berücksichtigung der Kriechverformungen wird der Faktor k&amp;lt;sub&amp;gt;def&amp;lt;/sub&amp;gt; nach [[#Tab. 1.10|Tab. 1.10]] bzw. [[#Tab. 1.11|Tab. 1.11]] zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit====&lt;br /&gt;
Die Ermittlung der Durchbiegungen kann nach DIN 1052:2008 &amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt; mit den folgenden Gleichungen durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Gleichung für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;G,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der ständigen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{G,fin} = w_{G,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.46)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Gleichungen für die Ermittlung der Endverformung w&amp;lt;sub&amp;gt;Q,fin&amp;lt;/sub&amp;gt; infolge der veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(a) für die charakteristische (seltene) Bemessungssituation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - vorherrschende veränderliche Einwirkung&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,1,fin} = w_{Q,1,inst} \cdot \left( 1 + \psi_{2,1} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.47)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - weitere veränderliche Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = w_{Q,i,inst} \cdot \left( \psi_{0,i} + \psi_{2,i} \cdot k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.48)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(b) für die quasi-ständige Bemessungssituation&lt;br /&gt;
: - alle veränderlichen Einwirkungen&lt;br /&gt;
{{FmAm| &amp;lt;math&amp;gt; \mathsf { w_{Q,i,fin} = \psi_{2,i} \cdot w_{Q,i,inst} \cdot \left( 1 + k_{def} \right) } &amp;lt;/math&amp;gt; |(1.49)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schwingungsnachweise von Wohnungsdecken sind die Angaben in Abschnitt 9.3 in DIN 1052:2008 bzw. Abschnitt 7.3 der EN 1995-1-1:2004/A1:2008 sowie die Angaben im nationalen Anhang 5.7 der ÖNORM B 1995-1-1:2010 zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_02&amp;quot;&amp;gt; Kelletshofer, W.; ''Erweiterung der vorhandenen Zulassung Z-9.1-558; Verbinder SHERPA als Holzverbindungsmittel;&lt;br /&gt;
Haupt-Neben-Träger-Verbindungen mit „weiteren neuen“ SHERPA-Verbindern der Vinzenz Harrer GmbH; Untersuchungen zum Tragverhalten der Verbindungen'', Untersuchungsbericht Nr. 7400631/09-1, ''Technische Universität München, Institut für Baustoffe und Konstruktion'', München, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_09&amp;quot;&amp;gt; Pirnbacher, G.; Brandner, R.; Schickhofer, G.;&lt;br /&gt;
''Base Parameters of Self-Tapping Screws'', ''Tagungsband CIB/W18'', Paper 42-7-1, 17 Seiten, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot;&amp;gt; Blaß, H.-J.; Görlacher, R.; Steck, G.; ''Informationsdienst Holz, Holzbauwerke STEP1'', ''Arbeitsgemeinschaft Holz e.V.'', Düsseldorf 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_23&amp;quot;&amp;gt; Schueller, G.I.; Goller, B.; ''Modellunsicherheiten im semiprobabilistischen Sicherheitskonzept'', ''IfM'' - Publikation 2 - 446&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_24&amp;quot;&amp;gt; Augustin, M.: ''EUROCODE Seminar - 2009'', ''Technische Universität Graz''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Normen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;N&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;OENORM EN 1990&amp;quot;&amp;gt; [[ÖNORM EN 1990]]:2003, ''Eurocode; Grundlagen der Tragwerkslehre'', ''Österreichisches Normungsinstitut (ON)'', Wien, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot;&amp;gt; DIN 1052:2008,&lt;br /&gt;
''Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken – Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau'', ''DIN [[Deutsches Institut für Normung]] e. V.'', Berlin, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autoren / Literaturangabe==&lt;br /&gt;
Augustin, M.; Burböck, H.; Flatscher, G.; Maderebner, R.; Salzer, R.; Schickhofer, G;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holzbau Verbindungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Publikation der Vinzenz Harrer GmbH, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;ref group=&amp;quot;N&amp;quot; name=&amp;quot;DIN 1052 6&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Q_22&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Bauphysik]] [[Kategorie:Normung]] [[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willink</name></author>
	</entry>
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