Verarbeitung (SOLITEX MENTO 1000): Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| (5 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
Für die Verlegung der SOLITEX MENTO 1000 werden folgen Werkzeuge benötigt: | Für die Verlegung der SOLITEX MENTO 1000 werden folgen Werkzeuge benötigt: | ||
* Cuttermesser | * Cuttermesser | ||
* Befestigungsmittel (Tacker oder Breitkopfnägel mit Hammer, Verbindungsmittel | * Befestigungsmittel (Tacker oder Breitkopfnägel mit Hammer, Verbindungsmittel müssen korrosionsgeschützt sein) | ||
== Arbeitsschritte == | == Arbeitsschritte == | ||
| Zeile 14: | Zeile 14: | ||
* Bahn parallel zur Traufe ausrollen und mit mind. 10 mm breiten und 8 mm langen verzinkten Tackerklammern feuchtegeschützt im Überlappungsbereich befestigen. <br /> | * Bahn parallel zur Traufe ausrollen und mit mind. 10 mm breiten und 8 mm langen verzinkten Tackerklammern feuchtegeschützt im Überlappungsbereich befestigen. <br /> | ||
* Bahn ca. 4 cm auf angrenzende Bauteile führen, damit hier später winddicht angeschlossen werden kann. | * Bahn ca. 4 cm auf angrenzende Bauteile führen, damit hier später winddicht angeschlossen werden kann. | ||
* Bei aufsteigenden Bauteilen 5 cm über die wasserführende Ebene. | |||
|width="50%"|<div class="tleft">[[Bild:Pc-gd verarb MENTO 2.jpg|200px|Bahnen überlappen]]</div> | |width="50%"|<div class="tleft">[[Bild:Pc-gd verarb MENTO 2.jpg|200px|Bahnen überlappen]]</div> | ||
; 2. Bahnen überlappen | ; 2. Bahnen überlappen | ||
* Bahnen 10 | * Bahnen mindestens 10 cm überlappen lassen.<br /> | ||
* Die aufgedruckte Markierung dient zur Orientierung.<br /> | * Die aufgedruckte Markierung dient zur Orientierung.<br /> | ||
* Bahn im oberen Drittel des Überlappungsbereich mit Tackerklammern oder Breitkopfnägeln befestigen. | * Bahn im oberen Drittel des Überlappungsbereich mit Tackerklammern oder Breitkopfnägeln befestigen. | ||
| Zeile 79: | Zeile 80: | ||
Die Bahn sollte vor der Langzeitwirkung durch UV-Strahlung geschützt werden (z. B. durch Verdunkelung von Fenstern). | Die Bahn sollte vor der Langzeitwirkung durch UV-Strahlung geschützt werden (z. B. durch Verdunkelung von Fenstern). | ||
Die Dachneigung muss mind. 14° betragen. Dazu sind die Systemkomponenten [[TESCON NAIDECK]] Nageldichtungsband, [[ORCON F]] Anschlusskleber sowie [[TESCON VANA]] für die Verklebung der Überlappungen bzw. von Anschlüssen zu verwenden. | |||
Die connect Varianten verfügen über zwei Selbstklebezonen für die sichere Außendichtung. <br /> | Die connect Varianten verfügen über zwei Selbstklebezonen für die sichere Außendichtung. <br /> | ||
Bei der Verlegung und Verklebung sind die Vorgaben des Regelwerks des deutschen Dachdeckerhandwerks zu berücksichtigen. | Bei der Verlegung und Verklebung sind die Vorgaben des Regelwerks des deutschen Dachdeckerhandwerks zu berücksichtigen. | ||
== Unterdeckung von innen nachrüsten == | == Unterdeckung von innen nachrüsten == | ||
Fehlende Unterdeckungen können von innen mit einer der SOLITEX Unterdeck- und Unterspannbahnen nachgerüstet werden. Die SOLITEX Bahnen sind mit der monolithischen, porenfreien Funktionsmembran ausgestattet. Damit sind sie dicht gegen Wasser von außen und können gleichzeitig Feuchte aktiv aus der Konstruktion ins Freie transportieren. So entsteht optimaler Schutz für die Dämmkonstruktion. Bei Einblasdämmstoffen empfiehlt sich der Einsatz der armierten Variante [[SOLITEX MENTO PLUS | Fehlende Unterdeckungen können von innen mit einer der SOLITEX Unterdeck- und Unterspannbahnen nachgerüstet werden. Die SOLITEX Bahnen sind mit der monolithischen, porenfreien Funktionsmembran ausgestattet. Damit sind sie dicht gegen Wasser von außen und können gleichzeitig Feuchte aktiv aus der Konstruktion ins Freie transportieren. So entsteht optimaler Schutz für die Dämmkonstruktion. Bei Einblasdämmstoffen empfiehlt sich der Einsatz der armierten Variante [[SOLITEX MENTO PLUS]]. | ||
Im Bestand sind Dachkonstruktionen ohne Unterdeckung und damit auch ohne Konterlattungsebene keine Seltenheit. Sollen diese Situationen gedämmt werden, empfiehlt es sich für die Sicherheit der Konstruktion zunächst eine äußere Winddichtungsebene nachzurüsten. | Im Bestand sind Dachkonstruktionen ohne Unterdeckung und damit auch ohne Konterlattungsebene keine Seltenheit. Sollen diese Situationen gedämmt werden, empfiehlt es sich für die Sicherheit der Konstruktion zunächst eine äußere Winddichtungsebene nachzurüsten. | ||